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Aktuell
Warnstreikmaßnahmen im Regionalverkehr Sachsen (Meldung vom: 10.04.2026)
Die Gewerkschaft ver.di ruft ruft zu Warnstreikmaßnahmen im Regionalverkehr Sachsen auf.
Betroffen sind die folgenden Unternehmen:
Regionalverkehr Westsachsen (RVW)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 5:15 Uhr
Regionalverkehr Erzgebirge (RVE)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
Euro Traffic Partner Chemnitz (ETP)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
Regiobus Mittelsachsen (RBM)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
Dresdner Verkehrsservice (DVS)
Beginn: 15. April 2026, 2.30 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
Regionalbus Oberlausitz (RBO)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
Regionalverkehr Sächs.-Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
Görlitzer Verkehrsbetriebe (GVB)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
DB Regio Bus Ost, Niederlassung Lausitz (Verkehrsgebiet LK Görlitz)
Beginn: 15. April 2026, 3:00 Uhr
Ende: 18. April 2026, 3:00 Uhr
ver.di erklärt in seiner Pressemitteilung dazu:
"Die Arbeitgeber haben leider erst für den 12. Mai 2026 einen weiteren Verhandlungstermin angeboten. Wir erwarten zumindest bis dahin ein neues und faires Angebot in schriftlicher Form. Diesbezüglich sollte u. a. auch das Thema 5-Tage Woche bei Schichtdienst aufgegriffen werden."
Fahrgastinformationen
Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Verkehrsunternehmen, ob Notfahrpläne erstellt werden.
Aktuell
Nächtlicher Schienenersatzverkehr zwischen Berga-Kelbra und Bleicherode Ost (Meldung vom: 09.04.2026)
Die laufende Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Halle (Saale) Hbf und Kassel-Wilhelmshöhe durch den Schienennetzbetreiber DB InfraGO führt in den kommenden Wochen zu weiteren Einschränkungen im Schienenverkehr.
Von Montagabend, dem 13. April, 20 Uhr, bis Freitagmorgen, dem 08. Mai, 5 Uhr, wird der Streckenabschnitt zwischen Berga-Kelbra und Bleicherode Ost wegen Bauarbeiten jeweils in den Nächten von Montag auf Dienstag bis Freitag auf Samstag zwischen 20 Uhr und 5 Uhr für den Zugverkehr gesperrt. Ausgenommen sind die Nächte vom 30. April auf den 1. Mai und vom 1. auf den 2. Mai. Betroffen sind die Züge der zwischen Halle und Kassel verkehrenden Regionalexpress-Linien RE 8 und RE 9 sowie der Regionalbahnlinie RB 57 Nordhausen – Heilbad Heiligenstadt.
In den genannten Zeiträumen werden die Züge auf diesem Streckenabschnitt durch Busse ersetzt.
Die ersten frühmorgendlichen Verbindungen auf der Linie RB 57 fahren nur ab und bis Roßla, der Schienenersatzverkehr wird entsprechend verlängert. Bei den jeweils letzten Fahrten des Tages auf der Linie RE 8 werden zusätzliche Busse zwischen Bleicherode-Ost und Leinefelde sowie Berga-Kelbra und Sangerhausen eingesetzt, da zu diesen Zeiten keine Züge mehr auf diesen Strecken verkehren.
Aktuell
Ostergruß (Meldung vom: 02.04.2026)
Das Team von Nahverkehr-Mitteldeutschland wünscht allen ein frohes Osterfest.
Wir machen eine kleine Pause und sind ab Dienstag wieder für euch da.

Das Team von nvmd.de
Dresden
Weichenreparatur an der Sachsenallee - Straßenbahnlinien 6, 8 und 13 fahren nach Ostern Umleitung (Meldung vom: 01.04.2026)
Aufgrund von Gleisbauarbeiten an der Sachsenallee erhalten die drei Straßenbahnlinien 6, 8 und 13 von Dienstag, dem 7. April 2026, 4:00 Uhr bis Dienstag, den 21. April 2026, 3:00 Uhr eine geteilte Linienführung und verkehren wie folgt:
Linie 6: Im Westen fahren die Bahnen von Wölfnitz planmäßig über Bahnhof Mitte, Marienbrücke und Bahnhof Neustadt bis zum Albertplatz (Haltestelle auf der Antonstraße). Von dort geht es weiter als Linie 8 über Königsbrücker Straße nach Hellerau.
Im Osten verkehrt die „6“ von Niedersedlitz planmäßig über Schillerplatz bis zum Güntzplatz und dann weiter als Linie 13 über Straßburger Platz nach Prohlis.
Linie 8: Verkehrt von Hellerau planmäßig bis Albertplatz (Haltestelle auf der Antonstraße) und dann weiter als Linie 6 über Bahnhof Neustadt nach Wölfnitz.
Der zweite Abschnitt verläuft von Südvorstadt planmäßig über Hauptbahnhof bis Straßburger Platz. Von dort geht es weiter über Fetscherplatz sowie Blasewitzer/Fetscherstraße zum Güntzplatz und über Straßburger Platz zurück nach Südvorstadt.
Linie 13:Fährt im Westen von Kaditz planmäßig über Liststraße, Bischofsweg und Görlitzer Straße bis zum Gleiswechsel am Rosa-Luxemburg-Platz. Dort wird gewendet.
Im Osten starten die Wagen in Prohlis und fahren wie gewohnt über Lennéplatz und Straßburger Platz bis zum Güntzplatz. Von dort geht es als „6“ weiter über Schillerplatz nach Niedersedlitz.
EV 6:Ersatzverkehr mit Bussen wird zwischen Anton-/Leipziger Straße und Gerokstraße angeboten. Der Fahrtweg des „EV 6“ verläuft über Bahnhof Neustadt, Albertplatz, Rosa-Luxemburg-Platz und Sachsenallee bis zur Haltestelle „Permoserstraße“.

Schienen auf dem Güntzplatz erreichen nach 25 Jahren ihre Verschleißgrenze
Grund der Umleitung ist der Austausch von zwei Weichen, die sich am südwestlichen Ende der Straßenbahnhaltestelle „Sachsenallee“ befinden. Die Weichen sowie die sich anschließenden Gleiselemente bis etwa Mitte des Güntzplatzes stammen aus dem Jahr 2001 und haben nach 25 Jahren intensiver Nutzung durch zuletzt drei Straßenbahnlinien nun ihre Verschleißgrenze erreicht. Die für den Einbau vorgesehenen neuen Schienen stammen aus der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Dresden Reick. Insgesamt werden zwei Weichen, ein Abzweig sowie 110 Meter Doppelgleis einschließlich des Unterbaus ersetzt. Der Unterbau besteht aus einer Kombination aus Kunststoff-, Holz- und Betonschwellen einschließlich aller Kleineisenteile und dämpfenden Zwischenlagen zwischen Schwellen und Schienen zur Reduzierung von Schall und Vibrationen. Für eine korrekte Verbindung der neuen Weichen und Gleise mit der Bestandsanlage sind 52 Schweißnähte erforderlich. Den Abschluss der Arbeiten bildet die Wiederherstellung der Fahrbahn für den Autoverkehr auf dem Güntzplatz. Dafür wird auf 550 Quadratmetern Asphalt in drei Schichten aufgebracht und der Übergang zu den neuen Schienen mit Bitumen vergossen. Die Kosten für die Erneuerung betragen 1,1 Millionen Euro. Dafür haben die DVB 700.000 Euro Fördermittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) bei Bund und Land Sachsen beantragt.
Bauarbeiten größtenteils in den Osterferien - Einschränkungen für Autoverkehr
Weil die Achse Güntzplatz – Sachsenallee - Albertbrücke durch die fehlende Carolabrücke jetzt noch stärker als sonst vom Verkehr belegt ist, muss mit Bauarbeiten möglichst in die Ferienzeit ausgewichen werden. Deshalb wird am Güntzplatz überwiegend in den verkehrsärmeren Osterferien gebaut.
Während der Arbeiten kann der Autoverkehr vom 7. bis 17. April 2026 von der Albertbrücke kommend ab Sachsenallee nur geradeaus in die Güntzstraße fahren. Wer links Richtung Gerokstraße abbiegen möchte, muss über Güntzstraße, Holbeinstraße, Marschnerstraße, Dürerstraße und Hans-Grundig-Straße eine Blockumfahrung in Kauf nehmen.
In der Gegenrichtung ist eine Fahrt von der Gerokstraße zur Albertbrücke möglich, jedoch nicht von der Güntzstraße. Dafür ist eine Umleitung über Dürerstraße und Marschnerstraße eingerichtet.
Ab 17. April 2026 entspannt sich die Verkehrsführung wieder. Dann sind bis zum Ende der Baustelle am 21. April 2026 alle Fahrbeziehungen am Güntzplatz wieder möglich, sie werden dann teilweise am Baufeld vorbeigeführt. Wer von der Güntzstraße zur Albertbrücke möchte, fährt in dieser Zeit durch die Straßenbahnhaltestelle in Mittellage.
Alle Umleitungen werden passend beschildert, die Einmündung Güntzstraße/Holbeinstraße ist während der Bauzeit signalgeregelt.
Dresden
Mehr elektronische Abfahrtstafeln an Haltestellen - Dresdner Verkehrsbetriebe erneuern Abfahrtsanzeigen (Meldung vom: 30.03.2026)
Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) erneuern bis Mitte 2026 einen Teil ihrer elektronischen Abfahrtstafeln an den Haltestellen und erweitern das Informationsangebot. Zu den Gesamtkosten von rund 573.000 Euro steuert der Freistaat Sachsen Fördermittel in Höhe von gut 419.000 Euro bei.
Die Anzeigen, an denen die minutengenaue Ankunft der nächsten Busse und Bahnen mit Linie und Fahrziel angekündigt wird, erfreuen sich bei Fahrgästen großer Beliebtheit. Fachlich korrekt werden sie als dynamische Fahrgastinformation (DFI) bezeichnet. An belebten Knotenpunkten hängen meist große, mindestens sechszeilige aktive LED-Matrixanzeigen. Eine kleinere LED-Version ist an wichtigen Stationen in die Haltestellen-Stele integriert. Voraussetzung ist in beiden Fällen eine dauerhafte Stromversorgung. Dafür strahlt die LED mit einer Leuchtkraft, die auch von größerer Entfernung gut erkennbar ist. Eher für periphere Haltestellen mit weniger Fahrgästen geeignet ist eine kostengünstige Variante. Diese benötigt keinen Stromanschluss. Sie wird für mindestens drei Jahre durch einen Akku versorgt und ist mit einem stromsparenden LCD-Display ausgestattet. Diese „DFI-light“ findet vorwiegend bei Bushaltestellen Verwendung. Jetzt gibt es eine neue Bauart, die noch besser erkennbar ist.
Verschlissene LED-Matrixanzeigen werden getauscht
Am Hauptbahnhof (Wiener Platz) sowie am Pirnaischen Platz werden ab März insgesamt acht Großanzeigetafeln ausgetauscht. Trotz ihrer enormen Langlebigkeit verliert auch eine LED-Matrix auf Dauer ihre Leuchtkraft, einzelne Pixel fallen aus. Die jetzt zum Ersatz anstehenden Anzeigen haben teilweise mehr als 20 Jahre rund um die Uhr zuverlässig ihren Dienst getan, zeigen jetzt aber Pixelfehler und deutliche Verschleißerscheinungen. Daher erfolgt der Ersatz von vier Anzeigen am Hauptbahnhof noch vor Ostern, die vier am Pirnaischen Platz folgen bis Ende April.
Insgesamt 17 aktive LED-Anzeigen in den Haltestellen-Stelen des DVB-Netzes hatten ebenfalls das Ende ihrer geplanten Lebensdauer erreicht. Sie wurden bereits 2025 an den Stationen „Reichenbachstraße“ (4), „Querallee“, „Friedhof Leuben“, „Rottwerndorfer Straße“, „Mockritzer Straße“, „An der Flutrinne“, „Alttrachau“ (je 2) und an der „Saarstraße“ (1) gegen neue Modelle gleicher Größe getauscht.
Mehr Kontrast mit ePaper-Display
Die bisher in periphere Haltestellen verbauten DFI-light sind neueren Datums und benötigen noch keinen Ersatz. Bestenfalls nach drei oder mehr Jahren einen Austausch des Akkus. Ansonsten funktionieren die bestehenden LCD-Displays weiterhin zuverlässig.
Jedoch gibt es auf dem Markt inzwischen Displays, die man aus dem eBook-Reader kennt und jetzt für DFI-Anzeigen geeignete Größen aufweisen. Das hat die DVB-Experten bewogen, insgesamt 18 mit ePaper ausgestattete DFI-light zusätzlich zu installieren. Die neuen Anzeigen haben bei dreizehn Zoll eine Auflösung von 1.600 mal 1.200 Pixel, weisen deutlich mehr Kontrast und Schärfe auf und sind von Fahrgästen auch bei ungünstigen Wetterbedingungen besser als die bisherigen LCD-Displays zu erkennen. Nachts werden sie beleuchtet. Die neue Bauart benötigt ebenfalls keine externe Stromversorgung. Der integrierte Akku hält drei Jahre ohne Austausch. Ein kleines Solarmodul auf der Haltestellen-Stele kann den Akku aktiv nachladen, was die Lebensdauer deutlich erhöhen wird. Zwei Anzeigen sind bereits am Riegelplatz (Bus Linie 64) in Betrieb. Weitere folgen an den Haltestellen „Overbeckstraße“ (3), „Dölzschener Straße“, „Spitzwegstraße“, „Hepkestraße“, „Niederwaldstraße“, „Grillparzerstraße“, „Krankenhaus Neustadt“ (je 2) und „Radeberger Straße“ (1).
Insgesamt gibt es im DVB-Netz nun mehr als 700 elektronische Abfahrtstafeln, die Busse und Bahnen an den Stationen minutengenau ankündigen und auch geeignet sind, Störungen im Betriebsablauf anzuzeigen. In Zukunft soll ihre Anzahl schrittweise noch erhöht werden. Aber schon heute kann man sich auch ohne DFI an jeder beliebigen Haltestelle alle Abfahrten in Echtzeit anzeigen lassen - mit einem Blick in die App DVBmobil.
Dresden
Freigabe Lübecker Straße steht bevor - Straßenbahnlinie 12 fährt ab Sonnabend früh wieder nach Leutewitz (Meldung vom: 27.03.2026)
Ab Sonnabend, dem 28. März 2026, 3:30 Uhr können Fahrgäste mit der Straßenbahnlinie 12 umsteigefrei von Striesen nach Leutewitz fahren. Damit kehrt die Straßenbahnlinie nach rund einjähriger baubedingter Umleitung wieder auf ihre Stammstrecke zurück und der als Ersatz eingerichtete Busverkehr entfällt. Die Verkehrsachse für den Autoverkehr wird schon am Freitagabend nach 18:00 Uhr freigegeben. In den nächsten Wochen finden abschließende Arbeiten im Gehwegbereich statt, die aber ohne weitere Verkehrseinschränkung auskommen. Die Gesamtkosten der Baustelle belaufen sich auf 9,1 Million Euro, der DVB-Anteil beträgt 6,9 Millionen Euro.
Gemeinschaftsprojekt mit ambitioniertem Zeitplan
Seit dem 3. März 2025 wurde die Lübecker Straße zwischen Werkstättenstraße und Tonbergstraße als gemeinsames Projekt von Landeshauptstadt Dresden, SachsenEnergie, Stadtentwässerung Dresden, Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) und zwei Telekommunikationsunternehmen grundhaft ausgebaut. Das Baufeld umfasste auch die Einmündung Emerich-Ambros-Ufer sowie die Straßenbahnhaltestelle „Altcotta“. Eine besondere Herausforderung der Komplexbaustelle mit ambitioniertem Zeitplan bestand in der richtigen technologischen Abfolge aller Gewerke. So musste nicht nur der abschließende Gleisbau koordiniert werden, sondern vorher auch alle Arbeiten an Versorgungsleitungen für Trink- und Abwasser, Fernwärme sowie am Gas- und Stromnetz. So hat SachsenEnergie im Zuge dieser Baumaßnahme den Grundstein dafür gelegt, dass der Fernwärmeausbau in Cotta bis nach Löbtau weitergehen kann und die Stadtteile künftig mit Fernwärme versorgt werden können. Aufgrund unvorhersehbarer Herausforderungen bei der Leitungsanpassung im Untergrund und der in diesem Jahr recht langen Frostperiode konnte der ursprünglich vorgesehene Fertigstellungstermin am 14. Februar 2026 nicht ganz eingehalten werden. Kurzfristige Änderungen im Bauablauf sowie der verstärkte Einsatz der Bauleute reduzierten die Verspätung jedoch von anfangs fast drei Monaten auf nur noch sechs Wochen.
Die Freigabe des Verkehrsknotens in Altcotta am Sonnabend sichert eine bessere Erreichbarkeit des Stadtteils und sorgt zusätzlich für die Entlastung der Hamburger Straße, an der jetzt ebenfalls gebaut wird.
Ältestes Dresdner Straßenbahn-Gleisbett nach 85 Jahren erneuert
Nicht nur die Lübecker Straße, sondern auch die darauf liegenden Gleisanlagen der Straßenbahn hatten ihre Nutzungsdauer weit überschritten. Der Unterbau für die Schienen stammte tatsächlich noch aus den 1940er Jahren. Er war mit Abstand das älteste und gleichzeitig technisch schlechteste Element im Gleisnetz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Die Schienen selbst wurden 1977 verlegt und waren für einen sicheren Straßenbahnbetrieb grenzwertig verschlissen. Die Stromversorgung für die Straßenbahn wurde zuletzt 1969 modernisiert. Laufende Wartung und Pflege hielt die Anlage immer noch betriebsbereit, jedoch war für den sicheren Bahnbetrieb ein Ersatz zwingend erforderlich.
Barrierefreie Straßenbahnhaltestelle „Altcotta“
Das eigentliche Baufeld umfasste eine Länge von insgesamt 530 Metern. Zunächst mussten alle alten Elemente demontiert und der Straßenbereich tief genug ausgebaggert werden. Dann begann im Untergrund die Verlegung der neuen Versorgungsleitungen. Im Anschluss folgte der Aufbau des neuen Straßenbahngleises. Dafür hatten die Planer eine Kombination aus Querschwellen auf der Strecke und so genannter fester Fahrbahn für den Haltestellenbereich „Altcotta“ gewählt.
Die Straßenbahnstation „Altcotta“ wurde stadteinwärts komplett und stadtauswärts teilweise barrierefrei angelegt. Teilweise deshalb, weil im Einzugsbereich der Haltestelle Grundstückszufahrten liegen und der Bahnsteig dort abgesenkt werden musste. Die Station erhielt in beiden Richtungen elektronische Abfahrtstafeln, Sitzgelegenheiten und stadteinwärts einen neuen Fahrgastunterstand. In Richtung Leutewitz war dafür einfach zu wenig Platz. Allerdings steigen in diese Richtung nur sehr wenige Fahrgäste zu.
Für ausreichend Beleuchtung sorgen auf beiden Seiten energiesparende LED-Strahler. Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch die Bahnstromversorgung erneuert. Zwischen Warthaer Straße und Werkstättenstraße ersetzen moderne Fahrleitungsmasten aus Metall jetzt die alten Betonmasten, die schon kritische Spannungsrisse aufwiesen. Im gesamten Baufeld wurde der Fahrdraht der Straßenbahn einschließlich aller Aufhängungen neu gezogen. Zum Schluss der Arbeiten erhielt die Lübecker Straße eine neue Fahrbahndecke. Die parallel verlaufenden Fußwege sowie die Straßenbeleuchtung waren ebenfalls Bestandteil des Projektes.
Leipzig
LVB investieren in Gleisanlagen nach Schkeuditz und in der Eisenbahnstraße (Meldung vom: 26.03.2026)
Bis August 2026 erneuern die Leipziger Verkehrsbetriebe ihre Gleise und Stromanlagen in Richtung Schkeuditz. Deshalb kommt es ab 30. März zu Angebotsanpassungen für Straßenbahnlinie 11. Zwischen Stahmelner Allee und Schkeuditz ist ein Schienenerstazverkehr im Einsatz.
In verschiedenen Bauabschnitten und -phasen erneuern neben den LVB auch die Leipziger Wasserwerke ihre Leitungen im Trinkwasser- und Abwassernetz. Im Sommer startet auch die Deutsche Bahn Bauarbeiten, weitere Angebotsveränderungen sind geplant. Darüber informieren die LVB rechtzeitig. Alle Informationen zu den Bauarbeiten in Schkeuditz finden Sie auf www.L.de/schkeuditz oder www.Schkeuditz.de.
Gleisarbeiten in der Eisenbahnstraße
Bis zum 30. April erneuern die LVB die Gleise in der Eisenbahnstraße. Wegen der Bauarbeiten auf der Eisenbahnstraße, zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und Hausnummer 45, gibt es ab 30. März Änderungen für die Linien 1, 3, 7, 8, N6 und ein Schienenersatzverkehr ist zwischen Hauptbahnhof, über Torgauer Platz bis Sellerhausen im Einsatz. Aktuelle Fahrpläne finden Kunden unter L.de/fahrplan oder in der App LeipzigMOVE.
Die Straßenbahnlinie 1 verkehrt ab Goerdelerring mit Umleitung über Hauptbahnhof, Westseite bis Mockauer/Volbedingstraße und weiter bis zur Löbauer Straße, zur Ersatzendstelle Stannebeinplatz. Straßenbahnlinie 3 verkehrt zwischen Friedrich-List-Platz und Torgauer Platz mit Umleitung über Reudnitz, Koehlerstraße. Linie 8 verkehrt zwischen Friedrich-List-Platz und Annenstraße mit Umleitung über Reudnitz, Koehlerstraße bis zur Edlichstraße. Der Baubereich, zwischen Rosa-Luxemburg bis zur Eisenbahnstraße 45, ist für den Verkehr voll gesperrt. Stadtauswärts führt die Umleitung über Brandenburger Straße, Adenauerallee, Rohrteichstraße und Hermann-Liebmann-Straße. Stadteinwärts wird über Kohlgartenstraße und Lutherstraße umgeleitet. Die Ludwigstraße wird zur Einbahnstraße stadtauswärts und die Mariannenstraße wird zur Einbahnstraße stadteinwärts.
Weitere Informationen finden Sie unter www.L.de/eisenbahn.
Chemnitz
Busse statt Züge: Bauarbeiten bremsen City-Bahn im April (Meldung vom: 26.03.2026)
Arbeiten an der Infrastruktur bescheren City-Bahn-Fahrgästen im April Schienenersatzverkehr (SEV). Betroffen ist tage- oder wochenweise fast das gesamte Netz der City-Bahn.
-C11: SEV zwischen Altchemnitz und Uhlestraße schon vom 28. März bis 2. April und 7. April bis 8. April 2026.
-C13: SEV zwischen Aue <> Thalheim vom 07. April bis 09. April.
-C13: SEV zwischen Aue <> Thalheim <> Chemnitz Technopark vom 10. April bis zum 19. April.
-C14: SEV zwischen Thalheim <> Chemnitz Technopark vom 10. April bis 19. April.
-C15: SEV zwischen Hainichen <> Chemnitz Hauptbahnhof am 13. und 14. April von 8 bis 17 Uhr.
-C15: SEV zwischen Hainichen <> Chemnitz Hauptbahnhof <> Chemnitz Zentralhaltestelle vom
19. April bis zum 24. April.
-RB 92:SEV zwischen Stollberg <> Glauchau vom 13. bis 17. April.
Achtung: An- und Abfahrtszeiten sowie Haltestellen weichen meist vom Regelfahrplan ab! Alles zu SEV- Fahrplänen, Haltestellen, Abweichungen finden Sie hier:https://www.city-bahn.de/stoerungsmeldungen/
City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Wir versuchen selbstverständlich, die Behinderungen für unser Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt auf unserer Internetseite.“
Dresden
Dresdner Verkehrsbetriebe beschaffen 18 neue Elektrobusse (Meldung vom: 26.03.2026)
Durch die Bereitstellung von Fördermitteln können die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) insgesamt 18 neue Elektrobusse bestellen. Möglich macht das eine effektive Zusammenarbeit des Sächsischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL), der Landeshauptstadt Dresden und der DVB. Mit den Neufahrzeugen wächst die Elektrobusflotte auf 38 an, was gut einem Viertel des gesamten DVB-Busfuhrparkes entspricht.
Regina Kraushaar, Verkehrsministerin des Freistaates Sachsen: „Ich freue mich, dass mit unserer Unterstützung bald neue Elektrobusse in Dresden fahren können. Mit den Fördermitteln trägt der Freistaat Sachsen dazu bei, dass die geltenden europäischen Anforderungen erfüllt werden können, und der Umstieg auf saubere, klimafreundliche Busse im Nahverkehr Schritt für Schritt gelingt. Wir – das heißt der Freistaat, die Landeshauptstadt und die Dresdner Verkehrsbetriebe haben mit planbaren Fördermitteln, klaren Verantwortlichkeiten und Investitionen, die bei den Menschen im Alltag ankommen, damit ein gutes Ergebnis erreicht.“
Stephan Kühn, Baubürgermeister der Landeshauptstadt Dresden: „Wir stehen vor der Herausforderung, dass die DVB auch trotz der finanziellen Herausforderungen ein attraktives Nahverkehrsangebot erbringen muss. Elektrobusse sind ein fester Bestandteil der DVB-Flotte. Sie sind zuverlässig und genießen eine hohe Akzeptanz bei den Fahrgästen. Dass wir in guter Zusammenarbeit mit dem Freistaat nun neue Elektrobusse bestellen können, ist eine große Erleichterung. Denn: Sparen wir bei der Infrastruktur der DVB lösen wir keine Finanzprobleme, sondern häufen einen Investitionsstau an.“
Andreas Hemmersbach, DVB-Vorstand Mobilität: „Für die Betriebssicherheit und Einsatzbereitschaft unserer Busflotte brauchen wir einen kontinuierlichen Ersatz von Fahrzeugen, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Angesichts der schwierigen Finanzlage sind wir froh und dankbar, dass uns die Partner im Ministerium und bei der Stadt Dresden kurzfristig in die Lage versetzen, zumindest einen Teil der dringend benötigten Busse zu kaufen. Die aktuelle Dieselpreisentwicklung macht den Betrieb von Elektrobussen auch wirtschaftlich immer besser darstellbar.“
Ministerium und Stadt Dresden unterstützen weitere Elektrobusbeschaffung
Seit Sommer 2025 liegt den DVB ein Fördermittelbescheid des Freistaates Sachsen zum Kauf von modernen Gelenk-Elektrobussen vor. Aufgrund des strikten Sparkurses der DVB konnten bisher nur gut 3,5 Millionen Euro Eigenmittel aufgebracht werden. Das entspricht den Kosten für sechs Busse, die nach europaweiter Ausschreibung schon bestellt wurden. Nach Gesprächen mit der Stadt Dresden und den DVB haben die Verantwortlichen im Sächsischen Ministerium für MIL nun zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Diese Auszahlung versetzt die DVB in die Lage, 12 weitere Elektrobusse zu bestellen.
Elektrobusse sollen auch auf Linie 61 fahren
Mit den 18 neuen Elektrobussen ersetzen die DVB ihre Altfahrzeuge, die aufgrund des Alters oder einer Laufleistung von über einer Million Kilometer dringend ausgemustert werden müssen und deren Zustand keinen wirtschaftlich sinnvollen Wiederaufbau erlaubt. Die Auslieferung der neuen Elektrobusse soll zum Jahresende 2026 beginnen. Neben der bereits umgestellten Linie 68 ist geplant, die Elektrobusse auch auf der Linien 61 einzusetzen. Dafür müssen die bestehende Ladeinfrastruktur im DVB-Busbetriebshof Gruna aufgerüstet und weitere Endpunkte wie an der Gröbelstraße in Löbtau mit Nachladestationen versehen werden. Die Planungen dazu laufen. Die Kosten der Ladeinfrastruktur sind ebenfalls förderfähig.
Entscheidung für die Menschen
Die Beschaffung von emissionsfreien Elektrobussen durch die DVB-Verantwortlichen ist in erster Linie eine Entscheidung für die Menschen. Fahrgäste und Anwohner an der Strecke haben zum Einsatz der umweltfreundlichen und vor allem leisen Elektrobusse bisher nur positive Rückmeldungen gegeben. Die Elektroantriebe haben keine Getriebe. Damit fahren und bremsen sie nahezu ruckfrei. Das macht die Mitfahrt für ÖPNV-Kunden angenehmer als im Dieselbus - vom guten Gefühl der emissionsfreien Mobilität ganz abgesehen. Schon seit 2021 fahren alle Straßenbahnen und nun auch die Elektrobusse der DVB ausschließlich mit Ökostrom. Auch beim Fahrpersonal sind die Elektrobusse beliebt. Wegen ihrer Laufruhe, vor allem aber wegen ihrer hervorragenden Traktion.
Magdeburg
Neues Liniennetz während Bauzeit am Alten Markt (Meldung vom: 24.03.2026)
Ab Montag, 30. März 2026, gilt bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) ein neuer Fahrplan mit angepassten Linienführungen. Hintergrund ist die umfassende Erneuerung der Haltestellenanlagen und Gleise am Alten Markt.
Vom 30. März bis voraussichtlich 2. November 2026 wird die stark beanspruchte Straßenbahninfrastruktur zwischen Julius-Bremer-Straße und Ernst-Reuter-Allee grundlegend modernisiert. Nach über 30 Jahren im Einsatz werden die Gleisanlagen vollständig erneuert und der Haltestellenkomplex Alter Markt neu gestaltet.
Netz wird in Nord- und Süd geteilt
Während der Bauzeit ist der Straßenbahnverkehr im nördlichen Breiter Weg nicht möglich. Das Liniennetz wird daher in ein Nord- und ein Südnetz aufgeteilt.
Im Norden enden die meisten Linien an der Haltestelle Listemannstraße, im Süden am City Carré. Zwischen beiden Punkten verkehren Ersatzbusse der Linie 48. Ergänzend wird die Buslinie 73 über Allee-Center und City Carré umgeleitet. In der Hauptverkehrszeit sorgt die zusätzliche Linie 73E für eine Taktverdichtung im Ersatzverkehr.
Die Straßenbahnlinie 9 umgeht den gesperrten Abschnitt über den Nordbrückenzug und Strombrückenzug und bietet damit weiterhin eine umsteigefreie Verbindung.
Das Straßenbahnliniennetz ab Montag, 30. März im Überblick
Straßenbahn
Linie 1 fährt zweigeteilt
1N (Nord): Kannenstieg – Listemannstraße, zurück über Am Nordpark und S-Bf. Neustadt
1S (Süd): Sudenburg – Hauptbahnhof / City Carré
Linie 2
Westerhüsen – City Carré über Hasselbachplatz, Leiterstraße
Linie 3
Klinikum Olvenstedt – Leipziger Chaussee
Linie 4
Klinikum Olvenstedt – Cracau (unverändert)
Linie 5
Klinikum Olvenstedt – City Carré über Westring, S-Bahnhof Buckau
Linie 6
Diesdorf – Herrenkrug (unverändert)
Linie 8
Neustädter See / Hauptbahnhof – Westerhüsen über Listemannstr., Arenen, Zollbrücke
Linie 9
Neustädter See – Reform über Listemannstraße, Arenen, Zollbrücke
Linie 10
Barleber See - Alte Neustadt über Listemannstraße
Linie 13
Sudenburg – City Carré über Hertzstraße, Am Fuchsberg, Hasselbachplatz und Verkehrsbetriebe
Buslinien verbinden die gesperrte Strecke
Linie 48 (Ersatzverkehr)
Verkehrsbetriebe – Listemannstraße
mit Halt u. a. an City Carré (Ersatzhalt in der Otto-von-Guericke-Straße), Universitätsplatz / Opernhaus und Virchowstraße
Linie 73E
Universitätsbibliothek – Olvenstedter Platz
Über Listemannstraße, Allee-Center, City Carré, Virchowstraße und Universitätsplatz / Opernhaus.
Die Haltestelle Opernhaus entfällt.
Linie 73
Wissenschaftshafen – Olvenstedter Platz
Umleitung über Allee-Center, City Carré, Virchowstraße und Universitätsplatz / Opernhaus.
Die Haltestellen Weitlingstraße und Opernhaus entfallen.
Nachtverkehr
Der zentrale Umsteigepunkt im Nachtverkehr wird zur Haltestelle Allee-Center (Haltestellen am Fahrbahnrand) verlegt. Die Nachtlinien N1 und N2 fahren als Straßenbahn, alle anderen als Bus.
Service für Fahrgäste
In den ersten Tagen sowie nach den Osterferien sind Mobilteams der MVB an den zentralen Umsteigepunkten im Einsatz und unterstützen bei der Orientierung.
Während der Bauzeit wird zudem das Kurzstreckenticket im Innenstadtbereich von drei auf fünf Haltestellen erweitert: Das Kurzstrecken-Ticket* gilt ab Einstieg bis zur 5. Haltestelle (statt wie bislang bis zur 3. Haltestelle). Diese Regelung gilt ab dem 28.3.2026 für die Magdeburger Innenstadt, konkret ab den Haltestellen Universität, Universitätsplatz/Opernhaus, Universitätsbibliothek, Listemannstraße, Weitlingstraße, Mühlenstraße, St. Petri, Hbf./Kölner Platz, Verkehrsbetriebe, Hbf./Willy-Brandt-Platz, Allee-Center – jeweils Richtung Innenstadt.
* Umsteigen nur in Reiserichtung zwischen Bus/Tram bzw. Tram/Bus der MVB möglich. Nur erhältlich am Automaten im Fahrzeug der MVB sowie über die FAIRTIQ-App. Nur gültig bei der MVB.
Über die Bauarbeiten
Ab dem 30. März 2026 wird die Straßenbahninfrastruktur zwischen Julius-Bremer-Straße und Ernst-Reuter-Allee grundlegend erneuert. Nach über 30 Jahren werden Gleise und Haltestellen vollständig modernisiert und barrierefrei ausgebaut.
Zusätzlich entstehen neue Querungen, Sitzmöglichkeiten sowie acht neue Bäume. Parallel erneuern die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) einen Mischwasserkanal und verlegen ihn teilweise in den Gehwegbereich.
Die Bauarbeiten sollen bis zum 2. November 2026 abgeschlossen sein. Ziel ist eine deutliche Aufwertung des gesamten Straßenraums hinsichtlich Komfort, Sicherheit und Aufenthaltsqualität.
Weitere Informationen zum Projekt sind im Internet unter www.mvbnet.de/zukunftsgleise
Das Bauvorhaben wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt.
Magdeburg
Vorbereitung für Bauprojekt Alter Markt / Breiter Weg (Meldung vom: 23.03.2026)
Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) startet Ende März mit der Erneuerung der Haltestellenanlagen und Gleise am Alten Markt. Zur Vorbereitung der Bauarbeiten werden am Wochenende, 28. und 29. März 2026, umfangreiche Anpassungen im Straßenbahn- und Busverkehr notwendig.
Grund ist der Umbau der Oberleitungen im Kreuzungsbereich Ernst-Reuter-Allee / Breiter Weg. Diese Arbeiten sind erforderlich, damit die Kreuzung während der Bauzeit weiterhin befahren werden kann. Daher wird der Straßenbahnverkehr in diesem Bereich an beiden Tagen vollständig eingestellt.
Betroffen sind insbesondere die Verbindungen:
- zwischen Opernhaus und Hasselbachplatz über den Breiten Weg
- zwischen Heumarkt und City Carré über die Strombrücke
Netz wird in Nord- und Süd geteilt
Das Straßenbahnnetz wird an diesem Wochenende in ein Nord- und ein Südnetz geteilt. Zwischen den Umsteigepunkten Listemannstraße und Verkehrsbetriebe verkehren Ersatzbusse der Linie 48.
Ergänzend dazu:
Die Buslinie 73 wird über Allee-Center und City Carré umgeleitet
Die Buslinie 51 wird von Biederitz bis zum Hauptbahnhof verlängert
Linienänderungen im Überblick (28. und 29.03.2026)
Straßenbahn:
Linie 1 fährt zweigeteilt:
1N (Nord): Kannenstieg – Cracau über Listemannstraße, Askanischer Platz und Arenen
1S (Süd): Sudenburg – Hauptbahnhof
Linie 2:
Westerhüsen – Hauptbahnhof (über Verkehrsbetriebe)
Linien 4 und 5:
Klinikum Olvenstedt – Hauptbahnhof
Linie 6:
Diesdorf – Hauptbahnhof
Linie 9 fährt zweigeteilt:
9N (Nord): Neustädter See – Herrenkrug über Listemannstraße und Askanischer Platz
9S (Süd): Reform – Hauptbahnhof
Linie 10:
Barleber See - Alte Neustadt über Listemannstraße
Linie 13:
Sudenburg – Hauptbahnhof über Hertzstraße, Am Fuchsberg, Hasselbachplatz und Verkehrsbetriebe
Bus:
Linie 48 (Ersatzverkehr):
Verkehrsbetriebe – Listemannstraße
mit Halt u. a. an City Carré (Ersatzhalt in der Otto-von-Guericke-Straße), Universitätsplatz / Opernhaus und Virchowstraße
Linie 51:
verlängert bis Hauptbahnhof über Arenen, Heumarkt, Zollbrücke, Allee-Center
Linie 73:
Umleitung über Allee-Center, City Carré, Virchowstraße und Universitätsplatz / Opernhaus. Die Haltestellen Weitlingstraße und Opernhaus entfallen.
Nachtverkehr:
Der zentrale Umsteigepunkt im Nachtverkehr wird zur Haltestelle Allee-Center (Haltestellen am Fahrbahnrand) verlegt. Alle Linien fahren als Bus.
Nicht bediente Strecken und Alternativmöglichkeiten
Nicht befahren werden können:
- Breiter Weg (Nord- und Südabschnitt)
- Strombrückenzug (Allee-Center bis Heumarkt)
Alternativen
- Verbindung Nord- und Südabschnitt: Buslinien 48 und 73
- Breiter Weg Südabschnitt: Haltestellen in der parallel verlaufenden Otto-von-Guericke-Straße
- Strombrückenzug: umgeleitete Buslinie 51
Fahrgäste von und nach Cracau nutzen die Linie 1 und steigen an der Listemannstraße in den Ersatzbus 48 um.
Ab 30. März 2026: Neues Liniennetz
Wichtig: Mit Beginn der Bauarbeiten am Montag, 30. März 2026, tritt ein angepasstes Liniennetz mit weiteren Änderungen in Kraft.
Service für Fahrgäste
Mobilteams der MVB sind an den Umsteigepunkten im Einsatz und unterstützen bei der Orientierung.
Während der Bauzeit wird zudem das Kurzstreckenticket im Innenstadtbereich von drei auf fünf Haltestellen erweitert: Das Kurzstrecken-Ticket* gilt ab Einstieg bis zur 5. Haltestelle (statt wie bislang bis zur 3. Haltestelle). Diese Regelung gilt ab dem 28.3.2026 für die Magdeburger Innenstadt, konkret ab den Haltestellen Universität, Universitätsplatz/Opernhaus, Universitätsbibliothek, Listemannstraße, Weitlingstraße, Mühlenstraße, St. Petri, Hbf./Kölner Platz, Verkehrsbetriebe, Hbf./Willy-Brandt-Platz, Allee-Center – jeweils Richtung Innenstadt.
* Umsteigen nur in Reiserichtung zwischen Bus/Tram bzw. Tram/Bus der MVB möglich. Nur erhältlich am Automaten im Fahrzeug der MVB sowie über die FAIRTIQ-App. Nur gültig bei der MVB.
Über die Bauarbeiten
Ab dem 30. März 2026 wird die Straßenbahninfrastruktur zwischen Julius-Bremer-Straße und Ernst-Reuter-Allee grundlegend erneuert. Nach über 30 Jahren werden Gleise und Haltestellen vollständig modernisiert und barrierefrei ausgebaut.
Zusätzlich entstehen neue Querungen, Sitzmöglichkeiten sowie acht neue Bäume. Parallel erneuern die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) einen Mischwasserkanal und verlegen ihn teilweise in den Gehwegbereich.
Die Bauarbeiten sollen bis zum 2. November 2026 abgeschlossen sein. Ziel ist eine deutliche Aufwertung des gesamten Straßenraums hinsichtlich Komfort, Sicherheit und Aufenthaltsqualität.
Weitere Informationen zum Projekt sind im Internet unter www.mvbnet.de/zukunftsgleise.
Erfurt
Erneuerung der Gleisanlagen zwischen Anger und Schlösserbrücke führt zu Änderungen im Stadtbahnverkehr - Vollsperrung vom 7. April bis 19. April 2026 – umfangreiche Umleitungen und Schienenersatzverkehr (Meldung vom: 23.03.2026)
Vom 7. bis 19. April 2026 lässt die EVAG im Bereich zwischen Anger und Schlösserbrücke die Gleisanlagen erneuern. Damit erfolgt der Lückenschluss zwischen den begonnenen Gleiserneuerungen aus den Jahren 2013 (Fischmarkt) und 2020 (Angerkreuz). Für diese Arbeiten ist eine Vollsperrung des Stadtbahnbetriebes zwischen Anger und Domplatz erforderlich. In diesem Zeitraum kommt es zu umfangreichen Änderungen im Stadtbahnverkehr und ergänzenden Schienenersatzverkehren.
„Uns ist bewusst, dass wir unseren Fahrgästen mit dieser Baumaßnahme viel abverlangen, bitten aber auch um Ihr Verständnis, da wir irgendwann auch solche Arbeiten im Sinne der langfristigen Zuverlässigkeit unserer Stadtbahn durchführen müssen.“, sagt Mario Laube, Vorstand der EVAG. „Gerade in der Innenstadt, wo der Nahverkehr fast ausschließlich auf der Schiene stattfindet, spürt man jede Sperrung besonders deutlich. Deshalb haben wir die Arbeiten zeitlich so eng wie möglich gebündelt und auf ein Minimum reduziert.“ Einige Restarbeiten werden noch bis zum 26. April 2026 ausgeführt, während der Stadtbahnbetrieb bereits wieder läuft.
Geänderte Linienführungen der Stadtbahnen
Während der Baumaßnahme gelten folgende Regelungen:
Stadtbahnlinie 1:Domplatz – Rieth – Lutherkirche/SWE – Anger – Hauptbahnhof – Wiesenhügel
Stadtbahnlinie 2:Europaplatz – Domplatz – S-Finanzzentrum – P+R-Platz Messe
Stadtbahnlinie 3:Europaplatz – Rieth – Lutherkirche/SWE – Anger – Hauptbahnhof – Urbicher Kreuz
Stadtbahnlinie 4:Ringelberg – Anger – S-Finanzzentrum – Bindersleben/Hauptfriedhof
Stadtbahnlinie 5:Zoopark – Lutherkirche/SWE – Anger – Hauptbahnhof – Thüringenhalle
SEV-Linie 6:Hauptbahnhof – Kaffeetrichter – Steigerstraße.
Während der Baumaßnahme gibt es ein durchgängiges Linienangebot vom Europaplatz über Rieth und Lutherkirche zum Anger und weiter bis zum Urbicher Kreuz und umgekehrt (Stadtbahnlinie 3) Eine weitere Linie fährt direkt vom Domplatz über Rieth und Lutherkirche zum Anger und weiter bis zum Wiesenhügel und umgekehrt (Stadtbahnlinie 1). Mit der Stadtbahnlinie 2 vom Domplatz besteht die Möglichkeit am S-Finanzzentrum zum Umstieg in die Stadtbahnlinie 4 zum Anger und umgekehrt. Die Stadtbahnlinie 5 vom Zoopark wird bis zur Thüringenhalle verlängert.
Damit bleibt die Erreichbarkeit der Innenstadt trotz Sperrung gesichert.
Schienenersatzverkehr und weitere Anpassungen
Aufgrund der hohen Taktung zwischen Anger und Magdeburger Allee wird der Abschnitt Hauptbahnhof-Kaffeetrichter – Steigerstraße (Linie 6) im Schienenersatzverkehr betrieben.
Die genauen Linienführungen während der Baumaßnahme Schlösserstraße finden Fahrgäste:
- auf der Website: www.evag-erfurt.de
- in Faltblättern in Stadtbahnen und Bussen
- im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger
Die Fahrpläne aller Stadtbahn-Linien werden an die veränderten Linienführungen angepasst. Um Anschlüsse von und zu den Stadtbahn-Linien sicherzustellen, werden außerdem die Fahrpläne zahlreicher Stadt- und Regionalbus-Linien verändert.
Die aktualisierten Fahrpläne stehen ab 30. März 2026 im Internet unter www.evag-erfurt.de und in der EVAG-App zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen zur Baumaßnahme Schlösserstraße
1. Wenn ich mit meinem Fahrschein mit der durchgehenden Stadtbahn-Linie 1 zwischen
Nordhäuser Straße und Magdeburger Allee oder vom Domplatz mit Umstieg zwischen den Stadtbahn-Linien 2 und 4 am Sparkassen-Finanzzentrum zum Anger fahre, muss ich dann bei einer Fahrscheinkontrolle Sorge haben, dass diese Fahrt als nicht zulässige Rundfahrt gewertet wird?
Nein, natürlich nicht. Das Kontrollpersonal ist entsprechend instruiert. Die beschriebenen Fahrten werden im Rahmen der Baumaßnahme nicht als unzulässige Rundfahrten gewertet. 2. Wird die zeitliche Gültigkeit des Fahrscheines von 60 Minuten für die VMT-Tarifzone 10 (Stadt Erfurt) während der Baumaßnahme erweitert?
2. Wird die zeitliche Gültigkeit des Fahrscheines von 60 Minuten für die VMT-Tarifzone 10
(Stadt Erfurt) während der Baumaßnahme erweitert?
Nein. Auch während der Baumaßnahme ist es möglich, innerhalb der Tarifzone 10 in 60 Minuten jedes Ziel in der Stadt Erfurt innerhalb der regulären 60 Minuten Gültigkeit zu erreichen. Eine generelle Verlängerung der zeitlichen Gültigkeit ist daher nicht vorgesehen.
Service-Hinweis:
Fahrgäste werden gebeten, für ihre Fahrten während der Baumaßnahme etwas mehr Zeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die jeweils aktuellen Verbindungen zu informieren.
Genauere Informationen zu den Linienführungen und Fahrzeiten gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de, im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger sowie über das Infotelefon: 0361 19449.
Wernigerode
Zehntägige Baumaßnahmen auf der Harzquerbahn – HSB investiert in Streckenqualität und Reisekomfort (Meldung vom: 21.03.2026)
Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) führt in der Zeit vom 23. März bis einschließlich 1. April Bauarbeiten auf der Harzquerbahn durch. Aus diesem Grund muss der Streckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Eisfelder Talmühle und Drei Annen Hohne während dieses Zeitraums für den Zugverkehr gesperrt werden.
Im Rahmen der Maßnahmen werden unter anderem abschließende Arbeiten an den im vergangenen Herbst zwischen Elend und Sorge durchgeführten Gleiserneuerungen ausgeführt. Zusätzlich wird der Bahnübergang an der Bundesstraße 242 bei Sorge vollständig erneuert. Dafür ist während der Bauzeit auch eine Vollsperrung der Bundesstraße in diesem Bereich erforderlich. Eine Umleitung für den Straßenverkehr wird vor Ort entsprechend ausgeschildert. Mit den Maßnahmen investiert die HSB gezielt in den langfristigen Erhalt ihres insgesamt 140,4 Kilometer umfassenden Streckennetzes. Gleichzeitig tragen die Arbeiten dazu bei, die Betriebssicherheit auch weiterhin zu gewährleisten und den Reisekomfort für die Fahrgäste weiter zu verbessern.
Für die während des zehntägigen Sperrzeitraums entfallenden Zugverbindungen zwischen Eisfelder Talmühle und Drei Annen Hohne richtet die HSB einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. An allen betroffenen HSB-Stationen informieren gesonderte Aushänge über die entsprechenden Ersatzhaltestellen und Fahrzeiten. Der Zugverkehr zum Brocken sowie auf dem übrigen Streckennetz der HSB wird während der Bauarbeiten planmäßig fortgeführt, sodass Fahrgäste weiterhin große Teile des Harzes bequem mit der Bahn erreichen können.
Aktuelle Informationen zu den Fahrplänen während des Sperrzeitraums sowie zu möglichen kurzfristigen Änderungen veröffentlicht die HSB fortlaufend auf ihrer Internetseite www.hsb-wr.de unter der Rubrik „Aktuelle Fahrplanänderungen“. Die Geschäftsleitung der HSB bittet ihre Fahrgäste um Verständnis für die notwendigen Baumaßnahmen und die damit vorübergehend verbundenen Unannehmlichkeiten. Ziel der Arbeiten ist es, die traditionsreiche Bahn auch künftig zuverlässig und komfortabel für Einheimische und Gäste des Harzes zu betreiben.
Aktuell
Sachsen-Franken-Magistrale: Baufortschritt im Abschnitt Neukieritzsch–Altenburg (Meldung vom: 19.03.2026)
Mit der Inbetriebnahme des modernisierten Streckenabschnitts zwischen Neukieritzsch, Deutzen, Regis-Breitingen, Treben-Lehma und Altenburg wird im Mai ein weiteres 5 Kilometer langes Teilstück der Sachsen-Franken-Magistrale fertiggestellt. Durch die DB InfraGO werden neue Gleise und Bahnsteige, Brücken und Durchlässe, Oberleitungsanlagen sowie Anlagen der Elektrotechnik und der Telekommunikation errichtet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Ab Mai 2026 ist der Abschnitt durchgängig zweigleisig befahrbar. Die Stationen Regis-Breitingen und Treben-Lehma erhielten ein neues Wegeleitsystem, moderne Monitore für die Fahrgastinformation sowie Aufenthaltsmöglichkeiten und ermöglichen den stufenfreien Einstieg in die S-Bahnen.
Zum Umfang der Bauarbeiten gehören:
Ersatzneubau des Personentunnels in Regis-Breitingen, Einbau von Fertigteilen mittels Großkran – während der Bauzeit ist der Personentunnel nicht nutzbar,
Die barrierefreie Erneuerung von Bahnsteig 2 in Regis-Breitingen,
der Neubau von Lärmschutzwänden, Oberleitungsanlagen und Weichen in Regis-Breitingen,
der Neubau des Personentunnels in Treben-Lehma
der Neubau von Lärmschutzwänden in Haselbach, Plottendorf und Treben-Lehma
Anpassung der Signaltechnik
Danach erfolgen bis in den Herbst noch Restarbeiten, wie die Neugestaltung des Zugangs zum Bahnsteig 2 in Regis-Breitingen. Im Herbst wird der Aufzug in Treben-Lehma in Betrieb genommen. Bis zum Frühjahr 2027 erfolgen Kabelverlegearbeiten zur Inbetriebnahme eines elektronischen Stellwerks.
Auswirkungen der Streckensperrung auf den Zugverkehr
Die umfangreichen Bauarbeiten zwischen Sachsen und Thüringen machen vom 3. April 2026, ca 22:00 Uhr bis 17. Mai 2026, ca. 22 Uhr zwischen Neukieritzsch und Altenburg eine Streckensperrung für den Zugverkehr erforderlich. Da viele Arbeiten nur durchgeführt werden können, wenn keine Züge fahren, kommt es zwischen Neukieritzsch–Deutzen–Regis-Breitingen–Treben-Lehma–Altenburg zu umfangreichen Fahrplanänderungen, Zugausfällen und Ersatzverkehren mit Bussen. Betroffen sind die Linien S 5/S 5X (Halle-Trotha–Halle (Saale) Hbf–Leipzig/Halle Flughafen–Leipzig Hbf (tief)–Altenburg–Zwickau). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Alle Änderungen werden in den Fahrplan eingepflegt und sind unter www.bahn.de sowie in der App DB Navigator abrufbar.
Weitere Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, telefonisch unter 0341 2669662 sowie im Internet unter www.s-bahn-mitteldeutschland.de und [url=www.bahn.de/bauarbeiten]www.bahn.de/bauarbeiten[/url].
Einschränkungen für Anwohner
Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es während der Bauarbeiten zu Lärmbelästigungen kommen. Insbesondere im Bereich des Personentunnel und des Bahnsteigs 2 gibt es in Regis-Breitingen lärm- und erschütterungsintensive Arbeiten. Diese finden in der zeitlichen begrenzten Bauzeit rund um die Uhr statt. Die DB InfraGO bittet für etwaige Beeinträchtigungen um Entschuldigung.
Das Bauprojekt
Die Sachsen-Franken-Magistrale erstreckt sich über rund 288 Kilometer und verbindet mit den Streckenabschnitten Dresden–Hof und Leipzig–Werdau die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit den Ländern Bayern und Baden-Württemberg. Die DB erneuert die Strecken grundlegend, um sie an die geltenden technischen Rahmenbedingungen und an die künftigen Anforderungen des Regional- und Fernverkehrs sowie des Güterverkehrs anzupassen. Dabei werden unter anderem 32 Elektronische Stellwerke errichtet sowie 223 Eisenbahnbrücken saniert oder erneuert. Nach dem Ausbau können die Züge dort mit 160 km/h statt wie bisher 120 km/h fahren.
Weitere Informationen zu den Bauvorhaben gibt es unter www.sachsen-franken-magistrale.de.
Dresden
Straßenbahnlinie 13 fährt Umleitung über Bahnhof Neustadt (Meldung vom: 19.03.2026)
Von Montag, dem 23. März 2026, 4:00 Uhr bis Freitag, den 27. März 2026, 3:00 Uhr fährt die [uStraßenbahnlinie 13 zwischen Bautzner/Rothenburger Straße und Liststraße in beiden Richtungen Umleitung über Albertplatz und Bahnhof Neustadt. Zwischen Liststraße und Alaunplatz sind Busse als Ersatzverkehr EV13 unterwegs. Die Haltestelle „Görlitzer Straße“ wird während der Bauzeit nicht bedient.
Grund der Umleitung sind verschiedene Reparaturen am Straßenbahngleis im Bereich von Fritz-Reuter-Straße, Bischofsweg und Görlitzer Straße.
Auf der Fritz-Reuter-Straße müssen zwei verschlissene Weichenzungen ausgetauscht werden. Die dafür nötigen Ersatzteile sind in den letzten Wochen in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick entstanden. Gleichzeitig prüfen die Fachleute dort alle Komponenten der Weichenheizung.
Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit auf dem Bischofsweg müssen Asphaltaufwölbungen im Gleisbereich zwischen Einmündung Dammweg und Schönbrunnstraße entfernt werden. Diese Aufwölbungen stellen inzwischen eine Gefahrenquelle für Verkehrsteilnehmer dar. Deshalb kann mit der Reparatur nicht bis zum ohnehin im Zuge der Sanierung Königsbrücker Straße vorgesehenen Ausbau des Bischofsweges gewartet werden.
Zusätzlich zu den genannten Schwerpunkten nutzen die Gleisbauer die Straßenbahnumleitung der Linie 13 gleich noch, um auf dem Bischofsplatz und der Görlitzer Straße Schienenbrüche zu verschweißen, die durch intensive Nutzung entstanden sind.
Die Kosten der Reparatur belaufen sich auf rund 60.000 Euro, die aus dem DVB-Budget für die laufende Instandhaltung bestritten werden. Ein großer Teil der Arbeiten erfolgt in DVB-Eigenleistung, lediglich die Arbeiten am Bischofsweg wurden an eine Spezialbaufirma vergeben.
Autofahrer können an allen Baustellen vorbeifahren. Auf der Fritz-Reuter-Straße und am Bischofweg gibt es Fahrbahneinengungen, eine Spur pro Richtung bleibt aber immer frei. Die Verkehrsführung wird durch Baken markiert. Lediglich die Einmündung Schönbrunnstraße wird für die Bauzeit gesperrt.
Sachsen-Anhalt
Vier Tage Streik im ÖPNV (Meldung vom: 18.03.2026)
Die Gewerkschaft ver.di ruft in Sachsen-Anhalt zum Streik auf. Beginnen soll dieser am Donnerstag, 19. März 2026 und am Montag, 23. März 2026 enden. Betroffen sind die Verkehrsbetriebe MVB (Magdeburg), HAVAG (Halle), DVG (Dessau) und PVG Burgenlandkreis. Der kommunale Nahverkehr wird in diesem Zeitraum weitgehend zum Erliegen kommen.
Die Gewerkschaft ver.di hat die Verhandlungen abgebrochen, weil das vom Arbeitgeberverband vorgelegte Angebot nicht verhandlungsfähig sei.
Magdeburg
Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVG) teilen mit, dass es in der Zeit vermutlich keinen Verkehr geben wird. Man bemühe sich einen Notverkehr, wie beim letzten Streik, mit zwei Straßenbahnlinien und zwei Buslinien aufrecht zu halten. Genauere Informationen dazu liegen uns derzeitig nicht vor. Bitte gucken Sie auf der Webseite www.mvbnet.de nach weiteren Informationen.
Halle (Saale)
Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) soll laut Informationen der Gewerkschaft ver.di von Donnerstag, 19. März 2026, bis einschließlich Montag, 23. März 2026, 1:00 Uhr, bestreikt werden. Es kann deshalb an diesen vier Tagen zu Einschränkungen im Linien- und Fahrplanangebot bei den Bussen und Bahnen kommen. Trotz angekündigtem Streik entwickelt die HAVAG Ersatzfahrpläne, sodass an allen vier Streiktagen ein grundlegender Linienverkehr angeboten werden kann. Details folgen im Laufe des heutigen Tages. Das HAVAG-SERVICE-CENTER Rolltreppe wird wie gewohnt am Donnerstag, Freitag und Samstag geöffnet haben, lediglich das SERVICE-CENTER in Neustadt wird nicht öffnen.
Um trotz des geplanten Ersatzfahrplans die Beeinträchtigungen für unsere Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten, informieren wir Sie grundsätzlich auf der Homepage der HAVAG sowie demnächst auch im FAQ-Bereich auf der Website: http://www.havag.com .
Ergänzend zum Ersatzfahrplan der HAVAG können Fahrgäste die OBS-Buslinien sowie die örtlichen S-Bahnlinien nutzen, die nicht vom Streik betroffen sind.
Dessau
Wie die Verkehrsbetriebe in Dessau mitteilen, wird es in der Zeit des Streiks keinen Notverkehr oder ähnliches geben. Auch der Schülerverkehr wird nicht stattfinden.
Fahrgastinformationen
Bitte informieren Sie sich bei den Verkehrsunternehmen auf deren Webseiten, Apps usw. über mögliche Notverkehre. Weitere Informationen liegen uns nicht vor.
Diese Seite wird nicht aktualisiert.
Magdeburg
Zehnte neue Straßenbahn in Magdeburg eingetroffen – Linie 3 kehrt zurück (Meldung vom: 13.03.2026)
Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) treibt die Erneuerung ihres Straßenbahnfuhrparks weiter voran. In dieser Woche ist die zehnte Straßenbahn der neuen Generation „Flexity“ in Magdeburg eingetroffen. Mit dem zusätzlichen Fahrzeug kann ab Ende März auch die Straßenbahnlinie 3 wieder in Betrieb gehen. Gleichzeitig wird die erste Niederflurbahn aus den 1990er-Jahren außer Dienst gestellt.
Die neue Straßenbahngeneration „Flexity“ prägt zunehmend das Stadtbild im Magdeburger Straßenbahnnetz. Das zehnte Fahrzeug wurde im Werk des Herstellers Alstom im sächsischen Bautzen gebaut und in dieser Woche nach Magdeburg geliefert. Nach Abschluss der technischen Abnahmen wird die Bahn in wenigen Tagen erstmals im Fahrgastbetrieb eingesetzt.
Dann werden täglich bis zu neun Flexitys im Linienverkehr unterwegs sein. Ein weiteres Fahrzeug steht weiterhin für die Ausbildung der Fahrpersonale zur Verfügung.
Linie 3 kehrt zurück
Mit der kontinuierlichen Lieferung weiterer Flexity-Fahrzeuge kann auch die Straßenbahnlinie 3 wieder regelmäßig verkehren. Ab Montag, 30. März, fährt sie wieder zwischen Klinikum Olvenstedt und Leipziger Chaussee.
Die Linie war seit Januar vorübergehend ausgesetzt worden, nachdem Ende 2025 die letzten Tatra-Straßenbahnen außer Dienst gestellt wurden und noch nicht genügend neue Fahrzeuge zur Verfügung standen.
Einsatzgebiete der Flexity
Die neuen Fahrzeuge werden vor allem auf stark frequentierten Linien eingesetzt. Vorrangiges Einsatzgebiet ist die Linie 9, die zu den meistgenutzten Straßenbahnlinien im Magdeburger Netz zählt. Darüber hinaus sind die Flexitys regelmäßig auf den Linien 1, 2 und 10 unterwegs.

Erste Niederflurbahn rollt aufs Abstellgleis
Mit der Modernisierung des Fuhrparks endet zugleich der Einsatz älterer Fahrzeuge. Nachdem die Tatra-Bahnen seit Dezember 2025 nicht mehr im Linienbetrieb unterwegs sind, werden nun auch die ersten Niederflurbahnen aus den 1990er-Jahren schrittweise außer Dienst gestellt.
In dieser Woche wurde die erste Straßenbahn vom Typ NGT8D abgestellt, nachdem sie ihre planmäßige Kilometerlaufleistung erreicht hat. Das Fahrzeug war seit 1995 im Einsatz und hat in dieser Zeit rund zwei Millionen Kilometer auf dem Magdeburger Straßenbahnnetz zurückgelegt.
Insgesamt hat die MVB zwischen 1994 und 2012 83 Niederflurstraßenbahnen dieses Typs in mehreren Bauserien beschafft. In den kommenden Jahren wird zunächst die erste Bauserie mit 25 Fahrzeugen schrittweise aus dem Betrieb genommen und durch die neuen Flexity-Straßenbahnen ersetzt. Die später beschafften Fahrzeuge bleiben weiterhin im Einsatz.
Hintergrund: Neue Straßenbahnen für Magdeburg
Die MVB hat insgesamt 35 Fahrzeuge der 38 Meter langen Straßenbahngeneration „Flexity“ bestellt. Pro Fahrzeug können bis zu 241 Fahrgäste gleichzeitig befördert werden.
Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Beschaffung der neuen Straßenbahnen mit rund 60 Millionen Euro.
Weitere Informationen zu den Fahrzeugen gibt es unter:
www.mvbnet.de/flexity
Aktuell
Änderungen und Einschränkungen im Schienenverkehr zwischen Erfurt und Naumburg (Meldung vom: 13.03.2026)
Aufgrund von Gleisbauarbeiten auf dem Streckenabschnitt zwischen Weimar und Vieselbach kommt es von Dienstag, dem 17. März, bis einschließlich Sonntag, dem 29. März, zu Anpassungen in den Fahrplänen der Linien RE 16 Halle – Erfurt und RB 20 Naumburg – Erfurt – Eisenach.
- Die Züge der Linie RB 20 fahren 5 Minuten später in Erfurt Hbf in Richtung Naumburg ab. In Naumburg verkehren sie 12 Minuten früher in Richtung Erfurt als im regulären Fahrplan vorgesehen. Die Fahrzeit von Erfurt nach Naumburg verlängert sich von regulär 50 auf 68 Minuten.
- Aufgrund der veränderten Fahrtzeiten besteht in Naumburg Hbf kein Anschluss an die Züge der Linien S6 von und nach Leipzig Hbf, RB25 von und nach Halle (Saale) Hbf und RB 77 von und nach Nebra.
Die Züge der RB20 zwischen Eisenach und Naumburg verkehren daher im stündlichen Wechsel ab Naumburg Hbf weiter als RE16 nach Halle bzw. als RE15 nach Leipzig. In der Gegenrichtung fahren die Züge der Linien RE15 von Leipzig und RE16 von Halle dementsprechend ab Naumburg Hbf weiter als RB20 bis Eisenach.
- Die Züge der Linie RE 16 fahren zwischen Großheringen und Weimar nur montags bis freitags jeweils bis 12:30 Uhr. Nachmittags wird der Streckenabschnitt von der Linie RB 26 der Erfurter Bahn bedient. Abends ab 17 Uhr sowie am Wochenende entfallen die Fahrten dieser Linien zwischen Großheringen und Weimar. Im Abschnitt Naumburg Hbf – Halle (Saale) Hbf fährt der RE16 stündlich ohne Einschränkungen.
Zwischen Erfurt und Weimar fahren tagsüber bis auf wenige Ausnahmen nur die Züge der von Abellio betriebenen Linien RE 16 und RB 20. Auf diesem Streckenabschnitt entfallen die Züge der Linien RE 1 und RE 3 (beide DB Regio) sowie der RB 21 (Erfurter Bahn) und die Züge des Fernverkehrs. Der Fahrplan der RB 21 wird wischen Weimar und Gera auf die Anschlüsse an die RB 20 angepasst.
Der RE 16 fährt zwischen Weimar und Erfurt mit erhöhter Kapazität. Aufgrund der zu erwartenden außergewöhnlich hohen Auslastung der Züge der Linie RB 20 durch den Wegfall mehrerer Linien empfehlen wir den Fahrgästen, wenn möglich, die Züge des RE 16 zu nutzen.
Dresden
Reparatur an der Haltestelle „Mockritzer Straße“: Straßenbahnlinien 4 und 13 werden in Strehlen umgeleitet (Meldung vom: 13.03.2026)
Für Reparaturen an der Haltestelle „Mockritzer Straße“ in Dresden-Strehlen werden die Straßenbahnlinien 4 und 13 von Montag, dem 16. März 2026, 4:00 Uhr bis Freitag, den 20. März 2026, 20:00 Uhr umgeleitet. Für die Reparaturzeit ergeben sich folgende Linienführungen:
Linie 4:Von Weinböhla kommend verkehren die Wagen planmäßig über Postplatz und Hauptbahnhof Nord bis Lennéplatz (Haltestelle in der Gellertstraße). Von dort geht es weiter als Linie 13 über Straßburger Platz, Sachsenallee und Bischofsweg nach Kaditz.
Linie 13:Verkehrt von Kaditz planmäßig über Bischofsweg, Sachsenallee und Straßburger Platz bis zum Lennéplatz (Haltestelle Gellertstraße) und dann weiter als Linie 4 nach Radebeul beziehungsweise Weinböhla.
Linie 4/13: Pendelt zwischen Prohlis und dem Gleisdreieck Hugo-Bürkner-Straße über die Reicker Straße.
EV 4/13: Ersatzverkehr mit Bussen fährt ab Hugo-Bürkner-Straße über Wasaplatz zum Lennéplatz. In Richtung Hugo-Bürkner-Straße fahren die Busse ab Wasaplatz über Altstrehlen, Reicker Straße und Cäcilienstraße.
Linie 68:Die Linie 68 kann planmäßig über Lockwitzer Straße verkehren. In Richtung Stadt halten die Busse aber an einer Ersatzhaltestelle in Höhe Einmündung Rayski-straße.

Grund der Umleitungen ist die Reparatur der stadteinwärts bedienten Haltestelle „Mockritzer Straße“ auf der Lockwitzer Straße. Dort halten Bus und Straßenbahn gemeinsam am barrierefreien Bahnsteig. Im Laufe der Zeit haben sich durch ständige Belastung etwa 45 Kombibordsteine gelockert und sind zum Teil beschädigt. Diese werden nun ausgetauscht und neu verklebt. Der angrenzende schmale Streifen zwischen Bahnsteig und Straßenbahnschiene erhält eine neue Asphaltdecke. Die Kosten der Reparatur belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Diese werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.
Einschränkungen auch für den stadtauswärtigen Autoverkehr
Im Sperrzeitraum wird die Lockwitzer Straße stadteinwärts zwischen Rayskistraße und Mockritzer Straße zur Einbahnstraße. Deshalb wird stadtauswärts ab Wasaplatz eine Umleitung für den Autoverkehr über Kreischaer Straße, Altstrehlen, Reicker Straße und Cäcilienstraße ausgeschildert.
Magdeburg
Neue Oberleitung für die Straßenbahn in Alte Neustadt: Linien 2, 69 und N7 werden umgeleitet (Meldung vom: 11.03.2026)
Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) erneuert die Fahrleitungsanlage der Straßenbahn im Stadtteil Alte Neustadt zwischen den Haltestellen Agnetenstraße und Lostauer Straße. Während der Bauarbeiten müssen die Linien 2, 69 und N7 umgeleitet werden.
Die Straßenbahnlinie 2 fährt von Montag, 16. März, bis Freitag, 27. März 2026, nur zwischen Westerhüsen und Agnetenstraße. Ab der Haltestelle Agnetenstraße fährt die Linie über S-Bahnhof Neustadt, AOK und Universität zurück nach Westerhüsen.
Die Haltestellen zwischen Agnetenstraße und Opernhaus in Fahrtrichtung Westerhüsen entfallen.
Zwischen der Agnetenstraße und der Endstelle Alte Neustadt (Lostauer Straße) richtet die MVB einen Ersatzverkehr mit der Buslinie 42 ein. Da die Sieverstorstraße während der Bauarbeiten zur Einbahnstraße wird, fahren die Busse in Richtung Alte Neustadt über die Moldenstraße und die Rogätzer Straße. Dort werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Abfahrtshaltestelle Lostauer Straße befindet sich für den Bus in der Lostauer Straße.
Die Haltestelle Sieverstorstraße kann nur in Fahrtrichtung S-Bahnhof Neustadt bedient werden. Die Haltestelle Stendaler Straße wird in die Rogätzer Straße verlegt und ausschließlich in Fahrtrichtung Alte Neustadt angefahren.
Bereits ab Donnerstag, 12. März 2026, werden die Schulfahrten der Buslinie 69 zur Stendaler Straße sowie die Nachtlinie N7 in Fahrtrichtung Kannenstieg umgeleitet. Auch sie fahren über die Moldenstraße und die Rogätzer Straße.
Alle Linienänderungen gelten bis zum 27. März 2026.
Die Einschränkungen für den Kfz-Verkehr werden auf www.movi.de bekanntgegeben.
Baumeldung
Einschränkungen im Schienenverkehr zwischen Naumburg und Großheringen sowie Jena (Meldung vom: 10.03.2026)
In den kommenden Monaten kommt es aufgrund von Brückenbauarbeiten zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Naumburg und Großheringen sowie Jena. Da der Streckenabschnitt zwischen Naumburg und Schulpforte/Bad Kösen während dieser Zeit nur eingleisig befahren werden kann, muss der Fahrplan vom 13. März 2026 bis zum 10. Juli 2026 angepasst werden. Betroffen sind die Regionalexpress-Linien RE 15 Leipzig – Jena – Saalfeld und RE 16 Halle – Erfurt.
In diesem Zeitraum verkehren die Züge der Linie RE 15 nicht zwischen Naumburg und Jena-Saalbahnhof und die Züge der Linie RE 16 nicht zwischen Naumburg und Großheringen. Fahrgäste können zwischen Naumburg und Jena die Züge der Linie RB 25 und zwischen Naumburg und Großheringen die der Linie RB 20 nutzen.
Zum Beginn der Bauarbeiten wird der Streckenabschnitt zwischen Naumburg und Bad Kösen von Freitagabend, dem 13. März 2026, 22:00 Uhr, bis einschließlich Sonntag, dem 15. März 2026, für den Zugverkehr gesperrt. Die Züge der Regionalbahnlinien RB 20 und RB 25 werden in dieser Zeit durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.
Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Informationen zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste können sich auch in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten informieren.
Thüringen
ver.di ruft in Thüringen erneut zum Warnstreik auf (Meldung vom: 06.03.2026)
Die Gewerkschaft ver.di ruft in Thüringen zu einem dreitägigen Warnstreik im ÖPNV auf.
Gestreikt wird von Montag, 9. März 2026 bis Mittwoch 11. März 2026.
Hintergrund ist nach Angaben von ver.di die Verweigerung der Arbeitgeber weiter zu verhandeln.
Wir zitieren die Pressemitteilung von ver.di:
„Hintergrund ist die anhaltende Weigerung des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen (KAV), überhaupt über das von den Beschäftigten geforderte Wahlmodell zur Arbeitszeitgestaltung zu verhandeln. Auch in der dritten Runde verweigerten die Arbeitgeber jede inhaltliche Auseinandersetzung. Sie erklärten schlicht, darüber „nicht weiterverhandeln" zu wollen.“
Zum Streik aufgerufen sind die Betriebe EVAG (Erfurt), JNV (Jena), JES (Jena/Eisenberg), VBN (Nordhausen), GVB (Gera), SW Weimar, Regionalbus-Gesellschaft Unstrut-Hainich-Kreis und Kyffhäuserkreis, Stadtbus-Gesellschaft Mühlhausen und Sondershausen, TWSB Gotha und PVG Weimarer Land.
Hinweise für die Fahrgäste
Uns liegen keine weiteren Informationen über mögliche Notverkehre der Verkehrsunternehmen vor.
Bitte Informieren Sie sich über die Apps, den Webseiten der Verkehrsbetriebe und den örtlichen Medien über die Streikfolgen und ob es eventuelle Notverkehre geben wird.
Aktuell
Zwischen Görlitz und Zittau Teil-Ersatzverkehr mit Bussen: Sanierungsarbeiten behindern den Zugverkehr, schränken ihn aber nicht durchweg ein (Meldung vom: 05.03.2026)
Zwischen dem 10. März und Ende September 2026 fallen auf der Linie RB65 im Abschnitt Görlitz-Zittaujeweils alle Züge der ODEG für zwei Wochen aus und werden durch Busse ersetzt. Grund dafür sind Bauarbeiten des polnischenInfrastrukturbetreibers an zwei Grenzbrücken der Neiße, die in diesem Zeitraum umfassend saniert werden. In den Zwischenzeiträumen* fahren die Züge normal.
Vom 10. bis 23. März fahren zwischen Görlitz und Zittau bzw. Zittau und Görlitz ausschließlich Busse des Ersatzverkehrs (EV). Anschließend fahren alle Züge normal, der reguläre Fahrplan gilt. Nach diesen rund zwei Wochen löst der Ersatzverkehr mit Bussen wieder den Zugverkehr ab und immer so weiter im Zwei-Wochen-Rhythmus. Durch diese Wechsel-Maßnahme kann, trotz laufender Sanierungsarbeiten an zwei Neiße-Brücken der polnischen Infrastruktur, der Güterverkehr zum Kraftwerk/Tagebau Turów (in Polen) und damit der Personenverkehr aufrechterhalten werden.
Zeitlich flexible Fahrgäste können aufatmen: Der Bahnausflug kann durchaus stattfinden, da dieser in den Zug-Zeitraum hinein geplant wird. Ansonsten helfen auch die Busse weiter. Deren Gesamtfahrzeit beträgt zwischen Görlitz und Zittau ca. 45 Minuten pro Richtung. Angefahren werden die EV-Haltestellen Hirschfelde Markt (statt Bahnhof), Ostritz Stadt Dresden (statt Bahnhof), Hagenwerder Bahnhof und Görlitz Johannes-R.-Becher-Straße (statt Görlitz-Weinhübel). Der Übergang zu den Zügen der Linie RB65 nach Cottbus beträgt in Görlitz planmäßig zehn Minuten.
Die Ersatzbusse haben Anschluss an die Züge der RB65 in Görlitz. Durch die Fahrzeitenverlängerung der Busse ist dadurch der direkte Anschluss in Zittau zum Nullknoten nicht mehr gewährleistet. Die Fahrgäste, die in Zittau in Richtung Görlitz fahren wollen, müssen entsprechend früher in Zittau losfahren.
Um den Anschlussknoten in Zittau im Schüler- und Berufsverkehr (Mo-Fr) aufrecht zu erhalten, bestellt der Verkehrsverbund für die Baustelle im Monat März zusätzliche Ersatzverkehrsbusse bis Görlitz in der Hauptverkehrszeit. Diese verlassen Zittau um 06:04, 07:04 und 08:04 Uhr, sowie nachmittags um 14:04 Uhr, 15:04 Uhr, 16:04 Uhr.
Die Fahrradmitnahme in den Bussen des Ersatzverkehrs ist nur beschränkt möglich.
*Zeiträume Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Görlitz und Zittau:
10.03 - 23.03., 07.04.-27.04., 17.05.-25.05., 09.06.-29.06., 14.07.-27.07., 11.08.-24.08., 01.09.-21.09.
Fahrgäste sollten sich vor Fahrtatritt unter folgendem Link über den Ersatzverkehr mit Bussen und die Fahrzeiten informieren: www.odeg.de/linien-fahrplaene/fahrplanabweichungen
Aktuell
Schienenersatzverkehr zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen (Meldung vom: 04.03.2026)
Im Zuge der Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Halle (Saale) Hbf und Kassel-Wilhelmshöhe durch den Schienennetzbetreiber DB InfraGO kommt es in den kommenden Tagen zu weiteren Einschränkungen im Schienenverkehr.
Am Sonntag, dem 8. März, sowie am Montagmorgen, 9. März, bis 6 Uhr, wird der Streckenabschnitt zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen wegen Bauarbeiten für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen sind die Züge der zwischen Halle und Kassel verkehrenden Regionalexpress-Linien RE 8 und RE 9 sowie der S-Bahn-Linie S 7 Halle – Lutherstadt Eisleben.
In den darauf folgenden Nächten von Montagabend, 9. März, bis Freitagmorgen, 13. März, wird der Streckenabschnitt jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr ebenfalls gesperrt.
In den genannten Zeiträumen werden die Züge zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen durch Busse ersetzt. In Lutherstadt Eisleben besteht Anschluss an die Züge von und nach Halle (Saale) Hbf. In Sangerhausen können Fahrgäste in die Busse des weiterhin bestehenden Schienenersatzverkehrs von und nach Leinefelde umsteigen.
Da Wolferode am 8. März nicht von den Bussen angefahren wird, um die Anschlüsse in Lutherstadt Eisleben und in Sangerhausen zu sichern, wird an diesem Tag ein Pendelverkehr zwischen Wolferode und Lutherstadt Eisleben eingerichtet.
Am 8. März sind die Züge der Regionalbahnlinie RB 59 Sangerhausen – Erfurt ebenfalls von der Sperrung betroffen. Diese entfallen an diesem Tag zwischen Sangerhausen und Artern und werden durch Busse ersetzt.
Aktuell
VMS etabliert sich weiter als Eisenbahninfrastrukturunternehmen (Meldung vom: 03.03.2026)
Die Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH (kurz: VMS) baut die Aktivitäten als Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) aus. Der VMS ist bereits Eigentümer bzw. Pächter des „Eisenbahnbetriebshofes Chemnitz Hauptbahnhof“ sowie des Limbacher Netzes und der Neubaustrecke Stollberg <> Niederwürschnitz.
Zum 1. Januar 2026 weitete der VMS sein Engagement als EIU deutlich aus und übernahm zusätzlich die Strecken Stollberg <> Chemnitz, Chemnitz Süd <> Altchemnitz und Stollberg <> St. Egidien von den bisherigen Pächtern. Zum 1. Januar 2027 folgt die Strecke Hainichen <> Niederwiesa (siehe auch PM 6/2026).
Den Betrieb für dieses Gesamtnetz führt weiterhin die Regio Infra Service Sachsen GmbH (RIS) im Auftrag des VMS und organisiert alle Prozesse des täglichen Betriebsgeschäftes.
Für diesen Rollenwechsel wurde in den zurückliegenden Monaten ein komplexes Vertragswerk zwischen dem Verpächter DB InfraGO, den bisherigen Pächtern RIS und City-Bahn Chemnitz (CBC) und dem VMS verhandelt. Nach Beschluss der Verbandsversammlung vom 21. November 2025 und den firmeninternen Bestätigungen bei RIS und CBC konnten die Verträge Ende 2025 unterzeichnet werden, die Zustimmungen der Aufsichts- und Genehmigungsbehörden liegen seit Dezember 2025 vor.
VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Die Ausweitung der EIU-Verantwortung ist für den fortschreitenden Ausbau und die Finanzierung des Chemnitzer Modells erforderlich und stärkt die regionale Verantwortung für einen modernen Eisenbahnverkehr.“

Aktuell
Drei Wochen Pause für Drahtseilbahn Augustusburg (Meldung vom: 03.03.2026)
Komplett durchgecheckt wird die VMS-Drahtseilbahn Augustusburg ab Montag, 9. März 2026. Die „Alte Lady“ (Baujahr: 1911) pausiert deshalb für drei Wochen.
Eine Spezialfirma ersetzt von rund 1500 Bahnschwellen einige Dutzend durch Exemplare aus Kunststoff. Diese halten deutlich länger als Holzschwellen und sind optisch kaum von diesen zu unterscheiden.
Weiterhin im Terminplan des Drahtseilbahn-Teams angestrichen sind Fahrwerkswartung, TÜV-Prüfung – sowie der alljährliche große Check: Das Team tauscht einen Teil der 252 Rollen aus, über die das Drahtseil läuft und pflegt die Seilbahnsteuerung. Die beiden Wagen werden frühlingsfit gemacht. Dazu kommt Dienstunterricht inklusive Arbeitsschutzbelehrungen.
Nach TÜV, Wartung und Schwellentausch fährt die Drahtseilbahn wieder ab 28. März 2026 laut Fahrplan.
Die „Alte Lady“ rollt bereits durchs 115. Jahr ihres Bestehens: Sie hatte am 24. Juni 1911 ihre Jungfernfahrt. Sie überwindet auf einer Strecke von 1239,8 Metern 168 Meter Höhenunterschied. Zwei Wagen sind mit einem Stahlseil verbunden, bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 3 Meter/Sekunde bergauf bzw. bergab. Fahrtzeit: 8 Minuten. Im Jahr 2025 zählte das Team der Drahtseilbahn knapp 80.000 Fahrgäste. Dies entspricht den Zahlen der Vorjahre.

Aktuell
Wiederinbetriebnahme der Müglitztalbahn verzögert sich – Durchgehender Zugverkehr ab 14. März geplant (Meldung vom: 25.02.2026)
Die Wiederaufnahme des durchgehenden Zugverkehrs auf der Müglitztalbahn zwischen Heidenau und Altenberg verzögert sich wegen noch anstehender Arbeiten erneut. Der Streckenabschnitt bleibt voraussichtlich bis einschließlich 13. März 2026 gesperrt. Ab dem 14. März soll der Betrieb zwischen Heidenau und Altenberg wieder aufgenommen werden.
Bis zum 10. März verkehren die Züge weiterhin nur zwischen Heidenau und Glashütte. Zwischen Glashütte und Altenberg ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Reisende werden gebeten, mehr Reisezeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.
Vom 11. bis 13. März ist die Strecke zwischen Heidenau und Altenberg vollständig gesperrt. In diesem Zeitraum bündelt DB InfraGO weitere Arbeiten an Gleisen und Weichen, um die Strecke für die Wiederinbetriebnahme vorzubereiten.
Die Deutsche Bahn bittet ihre Fahrgäste um Entschuldigung für die verlängerten Einschränkungen.
Informationen zu Fahrplan und Tarif beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) unter www.vvo-online.de und 0351 8526555 sowie unter www.bahn.de.
Sachsen
Flächendeckend SEV wegen Stellwerk-Arbeiten (Meldung vom: 23.02.2026)
In jener Nacht fährt hier fast kein Zug mehr: Vom 27. zum 28. Februar 2026 nimmt Infrastrukturbetreiber DB InfraGo zwischen 20:00 Uhr und 4:00 Uhr abschnittsweise das Elektronische Stellwerk außer Betrieb.
Folge: Schienenersatzverkehr (SEV) auf der Sachsenmagistrale zwischen Wüstenbrand und Tharandt sowie abschnittweise auf abzweigenden Strecken.
Folgende Linien sind zwischen 20:00 Uhr und 4:00 Uhr betroffen
RE 3 + RB 30 zwischen Wüstenbrand – Tharandt (hier ist weiterhin die bestehende Baustelle in Dresden zu beachten)
RB 45 + C 14 zwischen Chemnitz Hbf – Mittweida
RE 6 + C 13 zwischen Chemnitz Hbf – Burgstädt
RB 80 zwischen Chemnitz Hbf – Erdmannsdorf-Augustusburg
RB 81 zwischen Chemnitz Hbf – Hetzdorf
C 15 zwischen Chemnitz Hbf – Hainichen (komplett)
RB 83 zwischen Freiberg – Holzhau (komplett)
Folgende Strecken sind zwischen 0:00 Uhr und 4:00 Uhr betroffen
RB 30 zwischen Zwickau Hbf – Wüstenbrand
S 5 zwischen Gößnitz – Zwickau Hbf
RB 2 zwischen Plauen ob Bf – Zwickau Hbf
RB 5 zwischen Herlasgrün – Falkenstein
Anpassungen beim Ersatzverkehr Dresden-Plauen – Dresden Hbf
Die Baumaßnahmen wirken sich außerdem auf den bestehenden Ersatzverkehr zwischen Dresden‑Plauen und Dresden Hbf aus:
Ab 21:00 Uhr verkehren ab Dresden‑Plauen ausschließlich die im Ersatzfahrplan ausgewiesenen Busfahrten.
Alle weiteren regulären MRB‑Fahrten, die nicht im Ersatzfahrplan dargestellt werden, entfallen in dieser Nacht.
Nach- und vorlaufende Zugfahrten können später/früher verkehren. Durch den immensen SEV kommt es auch zu Anschlussverlusten aufgrund der wesentlich längeren Fahrzeiten.
Hinweise für Fahrgäste
Für die Reiseplanung wird empfohlen, zusätzliche Zeit einzuplanen, da sich Wege verlängern und Anschlüsse möglicherweise nicht wie gewohnt erreichbar sind. Fahrgäste werden zudem gebeten, ihre Verbindungen vor Fahrtantritt zu prüfen. Die Mitnahme von Fahrrädern und E-Rollern ist in den Bussen nur eingeschränkt möglich.

Leipzig
Gleisarbeiten auf Tauchnitz-Straße und auf Georg-Schwarz-Brücken notwendig (Meldung vom: 22.02.2026)
Aufgrund einer Havarie an den Gleisanlagen auf der Großen Georg-Schwarz-Brücke verkehrt die Straßenbahnlinie7 ab 26. Februar verkürzt zur Gleisschleife Philipp-Reis-Straße. Ein Schienenersatzverkehr (SEV 7) wird zwischen Leutzsch, Philipp-Reis-Straße und Böhlitz-Ehrenberg bzw. weiterführend bis Burghausen, Am Dorfplatz, eingesetzt. Zum Einsatz kommen Fahrzeuge, die im 10 Minuten-Takt, gemäß Straßenbahnangebot, verkehren. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Baumaßnahme werden die Auskunftsmedien derzeit noch angepasst. Ein Enddatum der Sperrung ist derzeit nicht bekannt. Der Autoverkehr ist nicht eingeschränkt.
Gleisarbeiten auf der Karl-Tauchnitz-Straße
Vom 2. bis 27. März setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe an der Kreuzung Karl-Tauchnitz-/Friedrich-Ebert-Straße sowie in der Friedrich-Ebert-Straße Höhe Manetstraße die Gleise instand. Bis 18. März ist eine Straßenbahnsperrung notwendig. Wegen der Bauarbeiten gibt es Änderungen für die Linien 2, 8, 14 und 89. Linie 2 verkehrt zwischen Westplatz und Roßplatz mit Umleitung über Goerdelerring, Hauptbahnhof (Steig A/B), Augustusplatz.
Linie 8 verkehrt zwischen Waldplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz mit Umleitung über Leibnizstraße und Thomaskirche. Linie 14 verkehrt zwischen Westplatz und Wilhelm-Liebknecht-Platz mit Umleitung über Goerdelerring und Hbf., Westseite. Linie 89 verkehrt in Richtung Connewitzer Kreuz mit örtlicher Umleitung. Die Haltestelle Wächterstraße wird nur in Richtung Hauptbahnhof bedient.
Einschränkungen für den Autoverkehr:
An der Kreuzung Karl-Tauchnitz-/Friedrich-Ebert-Straße ist die Überfahrt vom Neuen Rathaus kommend in Richtung Kreisverkehr Karl-Tauchnitz-Straße gesperrt. Weitere Einschränkungen gelten am dortigen Kreisverkehr. Eine Umleitung führt in beide Richtungen über Friedrich-Ebert-Straße, Westplatz, Käthe-Kollwitz-Straße, Marschnerstraße und Edvard-Grieg-Straße.
Halle
Startsignal für moderne Mobilität in Halle (Saale): Die „kurze TINA“ kommt auf die Schiene (Meldung vom: 19.02.2026)
Die Vorfreude auf die neuen TINA-Straßenbahnen bekommt heute ein ganz konkretes Startsignal: Bei einem Fotopressetermin auf dem HAVAG-Betriebshof in der Freiimfelder Straße übergab Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Dr. Lydia Hüskens die Inbetriebnahmegenehmigung für das erste Straßenbahnfahrzeug MGT M („kurze TINA“) symbolisch an die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe. Die „kurze TINA“ ist mit 30,4 Metern gezielt für den Stadtbetrieb in Halle (Saale) ausgelegt und verbindet moderne Technik mit einem spürbaren Plus an Komfort und Barrierefreiheit – darunter ein vollständig stufenloser Innenraum, große Panoramafenster, hohe Decken sowie offene Multifunktionsbereiche unter anderem für Rollstühle und Kinderwagen.

Zuvor hatte die erste „kurze TINA“ die Betriebszulassung der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB) erhalten; die formelle Inbetriebnahmegenehmigung schließt daran an. Ein wichtiger Hebel für das weitere Rollout: Das positive Prüfergebnis gilt zugleich als Konformitätsnachweis für alle weiteren 38 Fahrzeuge dieser Baureihe. Mit der technischen Zulassung rückt der flächendeckende Einsatz der neuen TINA-Fahrzeugfamilie näher; in den nächsten Monaten sollen weitere Fahrzeuge in den Fahrgastbetrieb gehen.
Die HAVAG hat Stadler mit 56 TINA-Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen beauftragt – 39 in der M-Version und 17 in der XL-Version. TINA steht dabei für ein offenes, helles Innenraumkonzept mit großen Panoramafenstern, hohen Decken und Multifunktionsbereichen. Für den Betrieb setzt die Baureihe u. a. auf TINA-Drehgestelle (ruhige Fahrt, Ziel: Schonung von Rad/Schiene), Fahrerassistenzsysteme inkl. Kollisionsschutzsystem, die digitale UNIBOARD©-Anzeige sowie eine angenehme Fahrgastraumklimatisierung zu jeder Jahreszeit.
Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, sagte: „Mit der behördlichen Genehmigung ist der Weg frei für die Inbetriebnahme der neuen Straßenbahngeneration in Halle. Sie steht für mehr Barrierefreiheit, höheren Komfort und einen zukunftsfesten ÖPNV Alles in allem also ein deutliches Plus für einen attraktiven Nahverkehr und somit auch für die Menschen in der Saalestadt.“
Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale): „Die TINA-Straßenbahnen sind ein echter Gewinn für die Saalestadt. Mit der ersten ‚kurzen TINA‘ kommt moderne Mobilität sichtbar auf die Schiene – komfortabler, zugänglicher und bereit für die Anforderungen einer wachsenden Stadt. Dieses Projekt steht für langfristige Verlässlichkeit und stärkt unseren städtischen öffentlichen Nahverkehr. Die heutigen Genehmigungsschritte geben Rückenwind für die gesamte Serie – und damit für die konsequente Modernisierung unserer HAVAG-Flotte.“
TINA verbindet ein offenes, fahrgastfreundliches und gut klimatisiertes Raumkonzept mit Technik, die den Betrieb im Netz unterstützt – von den TINA-Drehgestellen bis zu Assistenzsystemen für das Fahrpersonal.
Vinzenz Schwarz, Vorstand der Halleschen Verkehrs-AG: „Mit der TINA bringen wir für die Menschen der Saalestadt ein neues Qualitätsniveau auf die Strecke: barrierefrei, mit viel Raum, klarer Orientierung und einem Innenraum, der den Alltag der Fahrgäste mitdenkt. Die heutige Übergabe ist ein wichtiger Baustein, damit die neue Fahrzeugfamilie Schritt für Schritt in Halle (Saale) ankommt. Heute ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung vollständige Einführung der neuen Straßenbahnserie erreicht. Die HAVAG ist damit sehr gut darauf vorbereitet, das seit dem Pandemieende permanent aufwachsende Fahrgastaufkommen in den kommenden Jahren sicher und qualitätsgerecht befördern zu können. Wir danken dem Land Sachsen-Anhalt für die bis hierhin geleistete großartige Unterstützung. Einen besonders großen Dank hat das gesamte Projektteam, aus Mitarbeitern der Fa. Stadler und der HAVAG selbst verdient.“
Ansgar Brockmeyer, Executive Vice President Marketing & Sales Stadler: „Das heutige Startsignal für die erste kurze TINA ist das Ergebnis einer starken Zusammenarbeit. Von der Vertragsunterzeichnung 2022 über Design und Fertigung bis zur erfolgreichen Zulassung in diesem Jahr. Mein Dank gilt den Teams der HAVAG, der Stadtwerke Halle und unseren Kolleginnen und Kollegen bei Stadler, die in jeder Projektphase eng zusammengearbeitet haben. Mit der TINA‑Plattform bringen wir eine neue Fahrzeuggeneration auf die Schiene, die mit ihrer Barrierefreiheit, dem offenen Raumkonzept und einem zeitgemäßen Fahrerarbeitsplatz genau auf die Anforderungen des urbanen Verkehrs in Halle zugeschnitten ist.“
Die kurze TINA ist gezielt für den Stadtbetrieb ausgelegt, weil sie Eigenschaften bündelt, die im innerstädtischen Alltag besonders zählen:
- Mit ihrer kompakten Länge ist die M‑Version mit 30,4 Metern bewusst als Fahrzeug „für den Alltag in der Stadt“ gedacht.
- Kapazität passend für viele Umläufe: 64 Sitzplätze und 103 Stehplätze bieten eine ausgewogene Mischung für den täglichen Stadtverkehr.
- Schneller Fahrgastwechsel an häufigen Haltestellen: Niederflur mit 350 Millimeter Fußbodenhöhe, 290 Millimeter Einstieg und 1500 Millimeter Einstiegsbreite, keine Trennwände an den Türen – das erleichtert Ein- und Ausstieg und hält die Standzeiten kurz.
- Konsequent barrierefrei: Vollständig ohne Stufen oder erhöhte Sockel, breite Gänge – ein echter Vorteil für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Eltern mit Kinderwagen und Fahrgäste mit Rollator.
- Automatische, energieeffiziente Klimaanlage für Sommer und Winter.
- Innenraum macht Stadtmobilität leichter: Große Panoramafenster, hohe Decken und offene Multifunktionsbereiche (z. B. für Rollstühle und Kinderwagen) unterstützen Komfort und Funktion im dichten Fahrgastwechsel.
- Mehr Unterstützung und Sicherheit im dichten Verkehr: Fahrerassistenzsysteme inkl. Kollisionsschutzsystem sowie die situationsgerechte UNIBOARD©‑Anzeige helfen, den Stadtbetrieb sicher und konzentriert zu bewältigen. LED-Beleuchtung, Türtaster mit optischer Anzeige sowie Kameras statt Außenspiegel.
- Ergonomischer Fahrerarbeitsplatz: größer, moderner, mit separater Einstiegstür und Platz für Lehrpersonal.
TINA-Flotte für Halle (Saale) – kurz & knapp
- Die HAVAG hat Stadler mit 56 TINA-Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen beauftragt: 39 in der M-Version und 17 in der XL-Version.
- Fahrzeugfamilie/Bezeichnung: TINA MGT M und TINA MGT XL.
- Kapazität & Länge:
-M: 30,4 m, 64 Sitzplätze, 103 Stehplätze
-XL: 45,4 m, 96 Sitzplätze, 173 Stehplätze
- 100 % Barrierefreiheit/Niederflur: Fußbodenhöhe 350 mm, Einstieg 290 mm, Einstiegsbreite 1500 mm.
Dresden
Mehrwöchiger Bau von Versorgungsleitungen am Trinitatisplatz (Meldung vom: 19.02.2026)
Aufgrund von Leitungsbauarbeiten auf der Gerokstraße in Höhe Trinitatisplatz werden die Straßenbahnlinien 6 und 11 von Montag, dem 23. Februar 2026, 4:00 Uhr bis Freitag, den 3. April 2026 3:00 Uhr wie folgt umgeleitet:
Linie 6
Verkehrt von Niedersedlitz planmäßig über Schillerplatz bis Blasewitzer/Fetscherstraße. Von dort fahren die Wagen über Fetscherplatz und Straßburger Platz zum Lennéplatz, dann geht es weiter als Linie 11 über Hauptbahnhof und Postplatz nach Bühlau.
Linie 11
Wird in der Streckenführung verkürzt und verkehrt von Bühlau planmäßig über Postplatz und Hauptbahnhof zum Lennéplatz. Von dort geht die Fahrt als Linie 6 weiter über Straßburger Platz, Fetscherplatz, Blasewitzer/Fetscherstraße und Schillerplatz nach Niedersedlitz.
Linie 41
Zusätzliche Straßenbahnlinie zur Ergänzung der Linien 6 und 11. Die „41“ verkehrt von Zschertnitz über Lennéplatz, Straßburger Platz, Sachsenallee, Albertplatz, Bahnhof Neustadt, Marienbrücke und Bahnhof Mitte nach Wölfnitz.
EV 6
Ersatzverkehr EV 6 mit Bussen verkehrt ab Augsburger Straße über Blasewitzer/Fetscherstraße bis Haltestelle „Dürerstraße“ und zurück.
Grund der fast sechswöchigen Straßenbahnumleitungen ist die Erneuerung einer wichtigen Fernwärmeleitung unter der Gerokstraße durch SachsenEnergie. Die Baustelle liegt in Höhe des Trinitatisplatzes. Während der Arbeiten kann die Straßenbahn in beiden Richtungen nicht über die Gerokstraße fahren. Zum geplanten Umfang der Baustelle informiert SachsenEnergie in einer separaten Meldung.
Dresden
Frühjahrsrevision bei den Dresdner Bergbahnen (Meldung vom: 18.02.2026)
Aufgrund der routinemäßigen Frühjahrsrevision ist die Schwebebahn von Montag, dem 23. Februar 2026 bis einschließlich Freitag, den 13. März 2026 außer Betrieb.
Im Rahmen der gesetzlich geforderten Überprüfung wird im Zuge der Revision an der Schwebebahn großes Augenmerk auf den Zustand der 33 Stahlstützen und des Fahrschienenträgers gelegt, an dem die beiden Wagen hängen. Dazu werden die Elektrik, die Seilbahnsteuerung sowie alle Teile des Fahrwerks überprüft. Durch die „schwebende“ Aufhängung der Bahn befindet sich das Fahrwerk auf dem jeweiligen Wagendach.
Den eigentlichen Kern der Frühjahrsrevision bildet der nach vier Jahren gesetzlich vorgeschriebene „Seilendenverguss“. Dabei werden die beiden Enden des 410 Meter langen und 38 Millimeter dicken Zugseils, die an den jeweiligen Wagen befestigt sind, rund 30 Zentimeter gekürzt und durch eine Spezialfirma neu vergossen. Der neue Verguss verhindert, dass sich die insgesamt 216 Einzeldrähte des Zugseils nicht entflechten und dessen Stabilität erhalten bleibt. Der nächste „Seilendenverguss“ ist erst wieder 2030 notwendig.
Ebenfalls im Rahmen der bevorstehenden Revision führen die Techniker Probebohrungen im Boden des Maschinenhauses an der oberen Station durch. Damit soll die Beschaffenheit für eine geplante Stabilisierung der Tragkonstruktion des Antriebs untersucht werden.
Ebenfalls zur Kontrolle stehen die Lager der vier großen Umlenkscheiben des Seils an. Falls erforderlich, wird das jeweilige Leitrad - so der fachlich korrekte Begriff - samt Achse aus den Lagerschalen gehoben und das darunter liegende Lager erneuert.
Aufgrund der Anlagenkenntnis werden die meisten Wartungsarbeiten von den Mitarbeitern der Bergbahn durchgeführt. Lediglich für den „Seilendenverguss“ oder zur Herstellung von Ersatzteilen zieht man Spezialfirmen zu Rate. Wegen des Umfangs der Instandsetzungsarbeiten dauert die Revision diesmal drei Wochen statt der sonst üblichen 14 Tage. Den Abschluss bildet die jährliche TÜV-Prüfung der Schwebebahn.
Fahrgäste von und nach Oberloschwitz fahren während der Revision ersatzweise mit der Buslinie 84. Die erste Fahrt der Schwebebahn startet nach erfolgreich überstandener Prüfung am Sonnabend, dem 14. März 2026, 10:00 Uhr. Die Bahn ist dann täglich wieder bis 18:00 Uhr für Fahrgäste im Einsatz.
Im Anschluss daran wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn, die von Montag, dem 16. März 2026 bis Freitag, den 27. März 2026 ihrer turnusmäßigen Revision unterzogen wird. Danach endet auch die Wintersaison. Ab 28. März 2026 fahren beide Bahnen wieder nach dem regulären Sommerfahrplan.
Dresden
Baustart für neuen Eisenbahnhaltepunkt Cotta auf der Hamburger Straße (Meldung vom: 18.02.2026)
Mit Abschluss der einwöchigen Straßenbahn-Gleisbaustelle auf der Warthaer Straße beginnen auf der Hamburger Straße ab Freitag, dem 20. Februar 2026, 3:30 Uhr gemeinsame Bauarbeiten von Deutscher Bahn (DB), Stadt Dresden (LH DD), Versorgungsunternehmen und Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB). Die Straßenbahnlinie 1 wird dafür bis voraussichtlich März 2029 umgeleitet. Daraus ergeben sich folgende Änderungen im DVB-Linienverkehr:
Linie 1
Verkehrt von Prohlis planmäßig über das Stadtzentrum, den Bahnhof Mitte und die Schäferstraße bis zur Waltherstraße. Dort wenden die Wagen im ehemaligen DVB-Betriebshof.
Linie 68
Verkehrt planmäßig auf ihrem Standard-Fahrweg über die Hamburger Straße und kann an der Baustelle vorbeifahren. Lediglich bei den geplanten Vollsperrungen am Wochenende wird sie über Altcotta zum Flügelweg umgeleitet.
Linie 92
Wird von der Gottfried-Keller-Straße in Cotta bis zum Bahnhof Mitte als Ersatz für die Linie 1 verlängert. Stadteinwärts fahren die Busse ab Waltherstraße über Friedrichstraße und Weißeritzstraße, stadtauswärts verläuft die Strecke über Koreanischer Platz und Schäferstraße. Zwischen Leutewitz und Bahnhof Mitte fahren zusätzlich Verstärkungswagen als Linie E 92. Während der Wochenendsperrungen wird auch die Linie 92 über Altcotta umgeleitet.
EV 12
Der bestehende Ersatzverkehr EV 12 bleibt bis zum Ende der Baustelle Lübecker Straße unverändert bestehen.
An der Bahnunterführung Hamburger Straße neben der Einmündung Bahnstraße entsteht der neue Eisenbahnhaltepunkt Cotta, an dem Fahrgäste künftig direkteren Zugang von und zum städtischen ÖPNV erhalten. Zunächst muss die vorhandene alte Eisenbahnbrücke schrittweise abgebrochen und durch eine neue ersetzt werden. Dann erfolgt der Ausbau des Haltepunktes. Parallel dazu werden im Baufeld, das sich im Osten bis zur Weißeritzbrücke und im Westen bis kurz vor die Kreuzung Cossebauder Straße erstreckt, Versorgungsleitungen, Straßenbelag und Straßenbahngleise erneuert. Unter dem DB-Haltepunkt entsteht eine neue und barrierefreie Straßenbahnhaltestelle, an der später auch die Linienbusse anhalten sollen. Gebaut wird in mehreren Abschnitten, größtenteils unter rollendem Verkehr im Zuge der Hamburger Straße.
Fahrgastinformationen
DVB-Fahrgäste können sich zu allen Umleitungen und Fahrplänen unter www.dvb.de im Internet, unter 0351 8571011 telefonisch im Call-Center oder per App DVBmobil auf dem Handy informieren.

Details zur Baustelle, zum Bauablauf und Verkehrsraumeinschränkungen finden Interessierte und Anwohner im Internet unter folgenden Links:
Stadt Dresden
Bauseite der Deutschen Bahn
Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB)
Halle
DB Museum: Standort Halle (Saale) wird für Besucher wieder geöffnet (Meldung vom: 13.02.2026)
Das DB Museum in Halle (Saale) öffnet ab April wieder seine Tore für Museumsgäste. Der reguläre Museumsbetrieb an Samstagen wird wie in den Jahren zuvor im Frühjahr wieder aufgenommen, gezeigt werden die Baureihen der Deutschen Reichsbahn aus der ehemaligen DDR.
Mit der Entscheidung über die Umwandlung in ein Depot im Vergangenen Jahr begannen konstruktive Gespräche mit der Stadt Halle (Saale) über Möglichkeiten zum Erhalt des DB Museums. Im Zuge dessen hat sich die Deutsche Bahn Stiftung, unter deren Dach das DB Museum betrieben wird, nun für eine Wiedereröffnung entschieden. Damit entsteht der notwendige Raum, um gemeinsam konkrete Ansätze zu entwickeln, die die Zukunft des Museumsstandortes in Halle auch langfristig absichern.
Das DB Museum Halle (Saale) ist seit 2003 Außenstandort des DB Museums. Im historischen Ringlokschuppen IV untergebracht, lässt es die Herzen aller Eisenbahnfans höherschlagen: Rund 15 Original-Lokomotiven aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn können hier in einzigartiger Atmosphäre bestaunt werden.
Die Öffnungstermine werden rechtzeitig unter www.dbmuseum.de bekannt gegeben.
Deutsche Bahn Stiftung und DB Museum
Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) bewahrt unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv.
Mehr unter www.dbmuseum.de und www.deutschebahnstiftung.de.
Aktuell
Fünf neue Zukunftsbahnhöfe in Sachsen-Anhalt: barrierefrei und rundum verschönert (Meldung vom: 12.02.2026)
Die Deutsche Bahn (DB) hat im Jahr 2025 in Sachsen-Anhalt fünf neue Zukunftsbahnhöfe (ZKB) barrierefrei modernisiert: Beyendorf, Burg, Dodendorf, Halberstadt Hauptbahnhof und Oschersleben (Bode). Anlässlich der Vorstellung des Zukunftsbahnhofs in Oschersleben betont Danny Derbe, Leiter des Bahnhofsmanagements Magdeburg: „Wir modernisieren unsere Zukunftsbahnhöfe nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Wir sorgen für eine attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, moderne Reisendeninformation und bessere Beleuchtung.“
Zur nachhaltigen Verbesserung von Sicherheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität wurden am Bahnhof Oschersleben (Bode) zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen insbesondere die Erneuerung des taktilen Blindenleitsystems, die vollständige Überarbeitung des Wegeleitsystems sowie die Einführung einer modernen, digitalen Reisendeninformation. Ergänzend wurden neue und zusätzliche Sitzmöbel aufgestellt, die Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt und gezielte Maßnahmen zum Schutz vor Vandalismus umgesetzt.

„Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. In den vergangenen 20 Jahren haben wir deshalb u.a. hier in der Bodestadt gemeinsam die Grundlagen für ein modernes Bahnhofsumfeld geschaffen. Die aktuelle Umgestaltung zeigt nun schnell sichtbare Wirkung und kommt allen Reisenden zugute. Der Aufenthalt am Zukunftsbahnhof Oschersleben ist angenehm und komfortabel. So soll es möglichst überall in Sachsen-Anhalt sein. Daran arbeiten wir. Jeden Tag“, erklärt Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens. Das Engagement des Landes am Bahnhof Oschersleben sei ein gelebtes Beispiel dafür.
Darüber hinaus erfuhr in Oschersleben auch der Vorplatz eine deutliche Aufwertung: Durch neue und zusätzliche Pflasterflächen, eine verbesserte Begrünung, inklusive schattenspendendem Baum, neue Sitzgelegenheiten, eine Infostele sowie die Modernisierung der Fahrradabstellanlagen lädt der Bereich nun zum Verweilen ein.
Bürgermeister Benjamin Kanngießer ergänzt: „Die barrierefreie Modernisierung des Bahnhofs Oschersleben (Bode) stellt einen bedeutenden Fortschritt für unsere Stadt dar. Die umgesetzten Maßnahmen verbessern die Aufenthaltsqualität für alle Reisenden nachhaltig und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen. Darüber hinaus freut es mich, dass durch die Neugestaltung der Bahnhof optisch aufgewertet und das Erscheinungsbild verschönert wird. Der modernisierte Bahnhof ist ein sichtbares Zeichen für zukunftsorientierte Mobilität und eine positive Entwicklung des Standortes Oschersleben.“
Im Zukunftsbahnhof Beyendorf hat die DB das Wartehäuschen mit transparenten Scheiben umgerüstet. Dadurch haben Reisende nun einen besseren Blick auf einfahrende Züge fühlen sich sicherer. Zusätzliche Sitzbänke erhöhen den Komfort, ebenso wie ein moderner, zweizeiliger digitaler Fahrzeiten-Anzeiger. Ein hochwertiges Insektenhotel auf einer Grünfläche fügt sich in das naturnahe Umfeld ein.
Die DB hat die Personenunterführung im Bahnhof Burg (b Magdeburg) vollständig renoviert und auf 30 Metern Graffitischutzboards angebracht. Diese sind mit stadttypischen Silhouetten gestaltet. Der Schriftzug „Stadt der Türme“ findet sich an den beiden Tunnelzugängen wieder. Modernisierte Windschutzanlagen und neues Sitzmobiliar erhöhen die Aufenthaltsqualität für Reisende. Zusätzlich erhielten die Bahnsteige ein neues Blindenleitsystem. In Zusammenarbeit mit der Stadt Burg hat die DB den Vorplatz des Bahnhofs mit bunten Sitzpodesten und Pflanzkästen verschönert.
Am Bahnhof Dodendorf wurde das vorhandene Wetterschutzhäuschen am Bahnsteig mit transparenten Scheiben ausgestattet – für mehr Komfort und Sicherheit. Darüber hinaus profitieren die Reisenden von neuen Sitzgelegenheiten. Ein digitaler Schriftanzeiger direkt am Gleis informiert zuverlässig über Abfahrtszeiten und eventuelle Änderungen. Ein neu aufgestelltes Insektenhotel ergänzt die Anlage und trägt zu einem angenehmen Umfeld bei.
Bis April 2025 hat die DB den Hauptbahnhof Halberstadt zum Zukunftsbahnhof weiterentwickelt. Reisende profitieren von neuen Aufzügen und Sitzbänken, modernen digitalen Anzeigern und transparentem Wetterschutz auf den Bahnsteigen. Die Wände des sanierten Personentunnels sind einladend mit lokalen Motiven gestaltet. Der Zukunftsbahnhof passt sich nun in das moderne Umfeld mit der Straßenbahnhaltestelle, dem Busbahnhof und den ebenfalls nahe gelegenen Park-&Ride- bzw. Bike-&Ride-Plätzen ein.
Die DB arbeitet auch 2026 daran, neun weitere Stationen als Zukunftsbahnhof zu modernisieren: die Bahnhöfe Arensdorf (b Köthen), Ditfurt, Erdeborn, Kötzschau, Mühlanger, Peißen, Quedlinburg, Reußen und Schkopau.
Was ist ein Zukunftsbahnhof?
Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Ein Zukunftsbahnhof zielt darauf ab Bahnhöfe zu kundenfreundlicheren, effizienteren und umweltfreundlicheren Orten zu machen, die den Bedürfnissen der Reisenden und der Gesellschaft gerecht werden. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexperten unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern.
Dresden
Gleisreparatur auf der Warthaer Straße / Straßenbahnlinie 1 wird ab Montag verkürzt (Meldung vom: 12.02.2026)
Aufgrund von Gleisbauarbeiten auf der Warthaer Straße wird die Straßenbahnlinie 1 von Montag, dem 16. Februar 2026, 4:00 Uhr bis Freitag, den 20. Februar 2026 3:30 Uhr in ihrer Streckenführung verkürzt. Die Baustelle hat auch Auswirkungen auf die Buslinien 68, 92 und den Ersatzverkehr EV 12. Folgende Änderungen ergeben sich:
Linie 1:Verkehrt von Prohlis planmäßig über Stadtzentrum, Bahnhof Mitte und Schäferstraße bis zur Waltherstraße. Dort wenden die Wagen im ehemaligen Betriebshof der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB).
Linie 68:Wird zwischen den Haltestellen „Schunkstraße“ und „Flügelweg“ umgeleitet. Stadteinwärts wird ab Alte Meißner Landstraße direkt zur Meißner Landstraße und weiter zur Hamburger Straße gefahren. Stadtauswärts fahren die Busse von der Meißner Landstraße eine Schleife über Alte Meißner Landstraße, Gotfried-Keller-Straße, Roquettestraße zur Warthaer Straße und zurück über Alte Meißner Landstraße nach Cossebaude/Niederwartha.
Linie 92:Wird als Ersatz für die Linie 1 von Cotta bis zum Bahnhof Mitte verlängert. Stadteinwärts wird ab Haltestelle „Schunkstraße“ über Alte Meißner Landstraße, Hamburger Straße, Waltherstraße, Friedrichstraße und Weißeritzstraße gefahren. Stadtauswärts verläuft die Strecke über Koreanischen Platz und Schäferstraße. Zwischen Leutewitz und Bahnhof Mitte fahren zusätzlich Verstärkungswagen als Linie E92.
EV 12:Der durch die Baustelle Lübecker Straße bestehende Ersatzverkehr EV 12 wird Richtung Leutewitz über Meißner Landstraße, Alte Meißner Landstraße und Gottfried-Keller-Straße umgeleitet, in Richtung Rudolf-Renner-Straße wird von Leutewitz über Herweghstraße, Am Lehmberg und Alte Meißner Landstraße gefahren.
Grund der Umleitung sind Gleisreparaturen auf der Warthaer Straße. Zwischen den Einmündungen Freiligrathstraße und Roquettestraße werden vier noch aus DDR-Zeiten stammende Großverbundplatten ausgebaut. Diese Technologie wird heute nicht mehr verwendet. Zwar ließen sich damals durch Vormontage der Platten und Schienen im Werk die neuen Straßenbahngleise zügig verlegen. Die starre Verbindung von Schiene und Betonplatte ließ die Großverbundplatten jedoch schnell verschleißen. Gleisabsenkungen und laufende Schienenbrüche waren die Folge. Dementsprechend viele zustandsbedingte Langsamfahrstellen wies das DVB-Gleisnetz vor der Wende auf.
Heute werden Straßenbahnschienen zumeist auf Querschwellen oder in der Bauform „Feste Fahrbahn mit Dämpfungszwischenlagen“ verbaut. Auf der Warthaer Straße kommt dennoch eine andere Bauform zum Tragen: Weil die unter den Großverbundplatten vorhandene so genannte Packlage erhaltenswert ist, werden lediglich 50 Meter neue Gleise mit Spurhaltern auf neuer Asphalttragplatte vergossen. Zum Abschluss bekommt die Warthaer Straße im Baufeld einen neuen Straßenbelag. Mit der Gleisreparatur wurde die Firma EUROVIA beauftragt, die Kosten von rund 100.000 Euro stammen aus dem DVB-Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur.
Individualverkehr wird umgeleitet
Aufgrund der Bauarbeiten muss die Warthaer Straße zwischen Freiligrathstraße und Roquettestraße auch für den Individualverkehr gesperrt werden. Zwischen Meißner Landstraße und Gottfried-Keller-Platz ist eine Umleitung über Alte Meißner Landstraße und Gottfried-Keller-Straße ausgeschildert. Die Freiligrathstraße und Roquettestraße bleiben während der Bauarbeiten eingeschränkt befahrbar.
Neubau Eisenbahnhaltepunkt Cotta/Hamburger Straße beginnt
Das Ende der Baustelle auf der Warthaer Straße am Freitag, dem 20. Februar 2026, 3:30 Uhr geht direkt über in den Neubau des zentralen Eisenbahnhaltepunktes Cotta auf der Hamburger Straße. Über die damit verbunden Anpassungen bei ÖPNV und Individualverkehr wird in einer gesonderten Meldung informiert.
Erfurt
Erfurter Nahverkehr: Einschränkungen und veränderte Linienführung während des Karnevalswochenendes (Meldung vom: 11.02.2026)
Aufgrund des Rathaussturms am Samstag, 14. Februar 2026, kommt es in der Zeit von voraussichtlich 10:40 Uhr bis 12:00 Uhr zu Einschränkungen im Erfurter Stadtbahnverkehr. Zwischen Domplatz und Anger können keine Stadtbahnen verkehren. Die Stadtbahn-Linien 2, 3 und 6 sind zeitweise im Umleitungsverkehr unterwegs.
Am Sonntag, 15. Februar 2026, findet der Karnevalsumzug der Stadt Erfurt statt. Es kommt deshalb von voraussichtlich 10:30 Uhr bis 19:00 Uhr zu Veränderungen der Linienführung im Erfurter ÖPNV.
Die Stadtbahnlinie 1 verkehrt zwischen Lutherkirche/Stadtwerke – Rieth – Europaplatz im 7,5-Minuten-Takt und bildet den Ersatz für die im Bereich Rieth – Europaplatz entfallenden Stadtbahn-Linien 3 bzw. 6.
Die Stadtbahnlinie 5 ist im 15-Minuten-Takt zwischen Lutherkirche/Stadtwerke und Zoopark unterwegs. Zwischen Hauptbahnhof und Lutherkirche/SWE besteht keine Verkehrsverbindung mit der Stadtbahn, die Haltestellen Anger, Stadtmuseum/Kaisersaal, Augustinerkloster und Boyneburgufer werden ersatzlos aufgehoben. Fahrgäste in und aus Richtung Innenstadt werden gebeten, an der Salinenstraße in die Buslinie 9umzusteigen. Die Busse fahren ebenfalls im 7,5-Minuten-Takt.
Die Stadtbahnlinie 2 verkehrt zwischen Ersatzhaltestelle Lange Brücke – Gothaer Platz – P+R-Platz Messe sowie zwischen Wiesenhügel und Steigerstraße und ersetzt im Abschnitt Kaffeetrichter – Steigerstraße die dort entfallene Stadtbahn-Linie 6. Die Haltestellen Hauptbahnhof, Anger, Fischmarkt, Domplatz Süd und Theater können in beiden Richtungen nicht bedient werden.
Die Stadtbahnlinie 3 ist zwischen Urbicher Kreuz und Thüringenhalle unterwegs. Die Haltestellen Hauptbahnhof, Anger, Fischmarkt, Domplatz Nord und Webergasse/Andreaskirche werden beidseitig aufgehoben. Entlang der Nordhäuser Straße zwischen Ersatzhaltestelle Blumenstraße und Berliner Straße wird Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet. Der SEV verkehrt im 7,5-Minuten-Takt, der Umstieg zur Stadtbahn in Richtung Europaplatz bzw. Rieth erfolgt an der Berliner Straße.
Die Stadtbahnlinie 4 verkehrt zwischen Ersatzhaltestelle Lange Brücke – Gothaer Platz – Hauptfriedhof bzw. Bindersleben. Zwischen Ringelberg und Karl-Marx-Platz wird Schienenersatzverkehr wie folgt eingerichtet: Ringelberg – Geschwister-Scholl-Straße – Busbahnhof (Steig 6) – Thomaseck – Karl-Marx-Platz (– Brühler Garten/Lutherstraße und zurück zum Ringelberg). Der SEV ist im 15-Minuten-Takt unterwegs.
Die Stadtbahnlinie 6 wird eingestellt. Die EVAG bittet ihre Fahrgäste, die Stadtbahn-Linien 1 und 2 bzw. den SEV zu nutzen.
Um den Fahrgästen eine Verbindung zwischen den nördlichen und den südlichen Stadtteilen zu ermöglichen, verkehrt die Buslinie 9 im genannten Zeitraum zwischen Hauptbahnhof und Spielbergtor in beiden Richtungen über die Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße. Dort besteht die Umsteigemöglichkeit zu den Stadtbahnen in Richtung Steigerstraße bzw. Thüringenhalle sowie in Richtung Wiesenhügel und Urbicher Kreuz. Zwischen Nordbahnhof und Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße verkehren die Busse im 7,5-Minuten-Takt, im weiteren Verlauf von bzw. nach Daberstedt im 15-Minuten-Takt.
Die Buslinie 90 verkehrt zwischen der Ersatzhaltestelle Blumenstraße – Marbach – Salomonsborn - Alach. Die Haltestellen Domplatz Nord, Webergasse/Andreaskirche sowie die Ersatzhaltestelle Günterstraße können nicht bedient werden.
Genauere Informationen zu den Linienführungen und Fahrzeiten der Schienenersatzverkehre gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de, im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger sowie über das Infotelefon: 0361 19449.
Dresden
Sperrung Wiener Straße wird für Gleisreparatur genutzt - Straßenbahnlinien 4, 8, 10 und 11 fahren Umleitung (Meldung vom: 05.02.2026)
Von Montag, dem 9. Februar 2026, 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 21. Februar 2026, 3:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 4, 8, 10 und 11 wie folgt umgeleitet:
Linie 4: Erhält eine geteilte Linienführung.
Im Osten verkehrt die „4“ von Prohlis kommend planmäßig bis Lennéplatz und dann weiter als Linie 8 nach Hellerau.
Im Westen fährt die „4“ von Weinböhla planmäßig bis zum Hauptbahnhof Nord und dann über Hauptbahnhof nach Südvorstadt.
Linie 8:Verkehrt von Hellerau planmäßig über Albertplatz, Sachsenallee und Straßburger Platz zum Lennéplatz und dann als Linie 4 über Strehlen nach Prohlis.
Linie 10:Wird zwischen Hauptbahnhof und Straßburger Platz in beiden Richtungen über Hauptbahnhof Nord und Pirnaischer Platz umgeleitet.
Linie 11:Fährt von Bühlau planmäßig über Albertplatz, Marienbrücke und Postplatz bis Hauptbahnhof Nord und dann weiter über Hauptbahnhof nach Plauen.
SEV 11:Ersatzverkehr mit Bussen verkehrt als EV11 ab Zschertnitz über Lennéplatz zum Hauptbahnhof. Dabei verläuft der Fahrtweg in Richtung Hauptbahnhof ab Lennéplatz über Bürgerwiese, Georgplatz und St.-Petersburger-Straße. In Richtung Zschertnitz fahren die Busse über die Strehlener Straße.
Linie 66:Die Buslinie 66 verkehrt während der Bauzeit in beiden Richtungen zwischen Hauptbahnhof und der Haltestelle „Uhlandstraße“ über die Strehlener Straße. Die Haltestelle „Gret-Palucca-Straße“ wird nicht bedient.

Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten der Landeshauptstadt Dresden auf der Wiener Straße in Höhe Mary-Wigmann-Straße, die zur Vorbereitung der geplanten Tunnelsanierung unter dem Wiener Platz notwendig sind. Diese Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Winterferien statt. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) nutzen die damit verbundene Vollsperrung der Straßenbahntrasse für Gleisreparaturen.
Im Zuge der nur von Straßenbahnen und Bussen befahrenen Trasse der Wiener Straße zwischen Hauptbahnhof und Andreas-Schubert-Straße werden rund 105 Meter verschlissene Schienen getauscht. Im Blickpunkt der Bauarbeiter ist vor allem ein Gleisbogen, über den die Straßenbahnführung aufgrund der Ausfahrt aus dem südlichen Autotunnel verschwenkt wird. Gewechselt werden nur die Schienen und deren Befestigungen, der vorhandene Unterbau ist noch in gutem Zustand und kann weiterhin verwendet werden.
Parallel ist die Erneuerung von Schienenbefestigungen entlang der Wiener Straße und Gellertstraße vorgesehen. Diese so genannten Kleineisenteile sind nach Jahren des Betriebes verschlissen und werden jetzt ersetzt. Weil dafür auch Teile des Rollrasens entfernt werden müssen, setzen die DVB-Fachleute begleitend auf die Expertise einer Gartenbaufirma.
Vor dem Gleisbogen Wiener Straße und Gellertstraße ist ein weiteres Stück Schiene von 9 Metern Länge zu tauschen. Diese spezielle „Dilatationsschiene“ stammt, wie auch alle anderen neuen Schienen, aus der DVB-eigenen Gleisbauwerkstatt in Reick. Sie dient als Dehnungsfuge zwischen zwei Schienenabschnitten und kann ihre Länge je nach Außentemperatur anpassen.
Insgesamt kosten die Reparaturen zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz rund 440.000 Euro. Sie werden aus dem DVB-Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur beglichen.
Dresden
Gleisbaustelle am Schillerplatz (Meldung vom: 03.02.2026)
Von Freitag, dem 6. Februar 2026, 6:00 Uhr bis Montag, den 23. Februar 2026, 3:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 6, 10 und 12 wie folgt umgeleitet:
Linie 6
Erhält eine verkürzte Linienführung.
Von Wölfnitz kommend verkehren die Wagen planmäßig über Albertplatz und Sachsenallee bis zur Blasewitzer/Fetscherstraße und weiter als Linie 12 über Straßburger Platz in Richtung Leutewitz.
Linie 10
Wird von der Messe Dresden kommend ab Ludwig-Hartmann-Straße über Tolkewitz und Laubegast nach Niedersedlitz verlängert.
Die Linie 10 ersetzt dabei ab Ludwig-Hartmann-Straße die verkürzte Line 6.
Linie 12
Fährt ebenfalls auf verkürztem Fahrtweg.
Aus Richtung Leutewitz kommend verkehrt die Linie 12 planmäßig über Postplatz und Fetscherplatz bis zur Blasewitzer/Fetscherstraße und dann weiter als Linie 6 über Sachsenallee und Albertplatz nach Wölfnitz.
SEV 6/12
Ersatzverkehr mit Bussen wird für beide Linien zwischen Blasewitzer/Fetscherstraße und Tolkewitz eingerichtet.
Der Fahrtweg verläuft über Schillerplatz.
Die Streckenführung wird im Zuge der Bauarbeiten zwei Mal angepasst.

Grund der Umleitungen sind Gleisbauarbeiten im Kreuzungsbereich Blasewitzer/Fetscherstraße und direkt anschließend auf dem Verkehrsknoten Schillerplatz.
Zunächst tauschen die Gleisbauer der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom 6. bis 10. Februar 2026 die Zungen und Stellvorrichtungen von zwei Straßenbahnweichen auf der Blasewitzer Straße aus. Die neuen Zungen wurden in der DVB-Gleisbauwerkstatt in Reick angefertigt.
Im Anschluss müssen vom 10. bis 23. Februar 2026 auf dem Schillerplatz rund 60 Meter Doppelgleis erneuert werden. Die Schienen stammen noch aus dem Jahr 1995 und sind nach rund 30 Betriebsjahren verschlissen. Gleichzeitig werden zwei kombinierte Fahrleitungs- und Beleuchtungsmasten neu errichtet, deren Fundamente sich im Laufe der Zeit gesenkt und zum Schiefstand der Masten geführt haben. Einer befindet sich auf der Fußgängerinsel Schillerplatz, der andere zwischen Loschwitzer Straße und Hüblerstraße. Die Kosten für alle Reparaturen einschließlich der notwendigen Verkehrssicherung belaufen sich auf rund 620.000 Euro. Sie werden aus dem Budget für die laufende Instandhaltung der DVB-Infrastruktur finanziert. Damit die Baustelle in der vorgegebenen Zeit fertig wird, muss auch in den Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende gearbeitet werden.
Verkehrsführung für Busse am Schillerplatz wird zwei Mal verändert
Während der ersten Bauphase vom 6. bis 10. Februar 2026 verkehren alle Buslinien, ergänzt durch den Schienenersatzverkehr für die Linie 6 und 12, am Schillerplatz wie gewohnt und halten an der Zentralhaltestelle in der Loschwitzer Straße.
Vom 10. bis 13. Februar 2026 können Busse die Zentralhaltestelle nur stadteinwärts bedienen.
In Richtung Blaues Wunder und Loschwitz fahren die Linie 61 und 63 über Kretschmerstraße, die 65 wendet über Regerstraße und Berggartenstraße. Endstation ist auf der Loschwitzer Straße kurz vor Einmündung Justinenstraße. Der Ersatzverkehr EV 6/12 verkehrt in Richtung Tolkewitz ab Loschwitzer Straße über Berggartenstraße, in der Gegenrichtung über Niederwaldstraße. Der EV 6/12 kann nicht direkt am Schillerplatz anhalten, sondern bekommt einen Ersatzhalt auf der Loschwitzer Straße im Bereich der Regerstraße und Prellerstraße. Die Buslinie 84 verkehrt nur verkürzt von Rochwitz bis Steglichstraße.

In der Zeit vom 13. bis 23. Februar 2026 verkehren alle Buslinien wie vom 10. bis 13. Februar 2026. Zusätzlich werden die Buslinien 61 und 63 auch stadteinwärts umgeleitet. Vom Blauen Wunder kommend fahren sie über Naumannstraße, Vogesenweg, Loschwitzer Straße zur Berggartenstraße und dann weiter planmäßig.

Autofahrer sollten Schillerplatz meiden
Angesichts der hohen Verkehrsbelegung am Schillerplatz und an der Blasewitzer/Fetscherstraße war die Abstimmung der Verkehrsführung eine der größten Herausforderungen. Zunächst bestand die Auflage, nicht gleichzeitig an Blasewitzer/Fetscherstraße und Schillerplatz
zu bauen, sondern nacheinander. Eine weitere sah den Bau ausschließlich in den verkehrsärmeren Winterferien vor und auch der Wochenmarkt am Schillerplatz sollte wie gewohnt stattfinden können. Daraus ergaben sich unterschiedliche Verkehrsführungen auch für Autofahrer.
Während des ersten Bauabschnitts vom 6. bis 10. Februar 2026 bestehen für den Individualverkehr lediglich Einschränkungen im Zuge der Blasewitzer Straße. Stadteinwärts ist eine kurze Umleitung über Augsburger und Fiedlerstraße vorgesehen, stadtauswärts über Fetscherstraße, Wormser Straße und Huttenstraße.
Ab 10. Februar 2025 entfallen alle Umleitungen an der Blasewitzer Straße. Dafür gibt es vom 10. bis 23. Februar 2026 erhebliche Verkehrseinschränkungen am Schillerplatz. Dann kann im Zuge der Tolkewitzer Straße am Schillerplatz ausschließlich nach rechts auf das Blaue Wunder abgebogen werden. Vom Blauen Wunder kommend darf am Schillerplatz ebenfalls nur nach rechts in die Naumannstraße eingefahren werden. Alle anderen Verkehrsrichtungen sind gesperrt. Für Fahrten vom Käthe-Kollwitz-Ufer Richtung Tolkewitz und umgekehrt sind Umleitungen beschildert, die Verkehrsteilnehmer südwestlich am Schillerplatz vorbeiführen.
Autofahrer, die nicht zwingend zum Schillerplatz oder über das Blaue Wunder müssen, sollten in der Zeit vom 10. bis 23. Februar 2026 diesen Verkehrsknoten meiden und am besten weiträumig umfahren.
Aktuell
Bundesweiter Warnstreik (Meldung vom: 30.01.2026)
Am Montag, 2. Februar 2026 hat die Gewerkschaft ver.di zu einem bundesweiten Streik auf.
Das betrifft alle Bundesländer, ausgenommen Niedersachsen.
Was wird bestreikt?
Es werden alle Verkehrsbetriebe des öffentlichen Personennahverkehrs bestreikt.
Also Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen
Wer wird nicht bestreikt?
Alle Eisenbahnen in Deutschland, also S-Bahn- und Regionalverkehre sowie der Fernverkehr.
Wann wird gestreikt?
Montag, 2. Februar 2026 den ganzen Tag
Welche Städte sind betroffen?
Alle in Deutschland, wir können nicht alles auflisten.
Bitte informiert Euch bei den Verkehrsbetrieben!
Wir haben keine Informationen darüber, ob und wo Notverkehre eingerichtet werden.
Warum ruft ver.di zum Streik auf?
Wir zitieren die Pressemitteilung der Gewerkschaft:
„Die Beschäftigten im ÖPNV stehen unter hoher Belastung durch extrem ungünstige Arbeitszeiten, Schichtarbeit und ständigen Zeitdruck“, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. „Wir brauchen hier dringend Verbesserungen, um die hohe Fluktuation zu stoppen und wieder verlässlich Fachkräfte für den öffentlichen Nahverkehr zu finden.“
In den bisherigen Verhandlungen, so Behle, verweigerten die Arbeitgeber allerdings fast jede Verbesserung. Mehr noch: Teils sollen Belastungen sogar erhöht werden, etwa durch längere Schichten oder die Streichung des Krankengeldzuschusses. „Das Verhalten der Arbeitgeberseite ist ein Angriff auf bestehende Vereinbarungen“, sagte Behle. „Damit wird der ÖPNV als Daseinsvorsorge gefährdet. Wer bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung verweigert, bringt die vielen Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, um ihre Teilhabe.“ Die Gewerkschafterin kündigte eine „harte Runde“ an, wenn in die Verhandlungen keine Bewegung komme: „Mit dem Streikaufruf setzen wir ein klares Signal der Entschlossenheit. Die Beschäftigten sind bereit, für ihre Forderungen zu kämpfen.“
Magdeburg
Erneuter Warnstreik bei der MVB (Meldung vom: 27.01.2026)
Fahrbetrieb der MVB wird sichergestellt
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) zu einem Warnstreik am Donnerstag, 29. Januar, aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft ist lediglich mit einer geringen Beteiligung zu rechnen. Die MVB geht daher aktuell davon aus, dass der Fahrbetrieb mit Straßenbahnen und Bussen am Donnerstag regulär durchgeführt werden kann.
Vereinzelt kann es dennoch zu Ausfällen einzelner Fahrten kommen, sofern Mitarbeitende am Warnstreik teilnehmen. Die MVB setzt alles daran, die Auswirkungen für ihre Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.
Hintergrund
Anlass des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt (KAV). Die erste Verhandlungsrunde hat am Mittwoch, 14. Januar, stattgefunden. Weitere Informationen zu den Verhandlungsinhalten sind der gesonderten Pressemitteilung des KAV zu entnehmen.
Harzgerode
Harzer Schmalspurbahnen: Offizielle Übergabe der Bahnhofsgebäude in Alexisbad (Meldung vom: 21.01.2026)
Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat heute die Stationsgebäude des Bahnhofs Alexisbad offiziell an den neuen Eigentümer übergeben. Käufer des Gebäudeensembles ist der Harzer Unternehmer und Investor Markus Hercher.
Zur Übergabe vor Ort, bei der auch Harzgerode Bürgermeister Marcus Weise anwesend war, begrüßte HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller den neuen Eigentümer am traditionsreichen Bahnhof im Selketal. Neben dem historischen Empfangsgebäude umfasst der Verkauf auch den hölzernen Anbau, in dem sich früher die Bahnhofsgaststätte befand, sowie den ehemaligen Güterschuppen.

Die HSB hatte die Veräußerung der seit Jahren weitgehend leerstehenden Gebäude gegen Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen. Der Kaufvertrag wurde im November 2025 unterzeichnet. Markus Hercher, der als Agrarinvestor und Autohausbesitzer überregional bekannt ist, plant eine umfassende Sanierung des gesamten Gebäudeensembles. Perspektivisch ist zudem eine gastronomische Nutzung vorgesehen, die dem Bahnhof Alexisbad neue Impulse verleihen soll.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Hercher einen engagierten Investor gefunden haben, der diesem geschichtsträchtigen Standort neues Leben einhauchen möchte“, erklärte HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller. „Nach vielen Jahren ohne erfolgreiche Nachnutzungsperspektive ist dies ein wichtiger Schritt für den Bahnhof und die touristische Entwicklung der Region.“
Die HSB hatte ihre Verkaufsstelle im Empfangsgebäude bereits Ende August 2014 geschlossen. Der Fahrkartenverkauf wurde dann zunächst vom gegenüberliegenden Hotel Habichtstein übernommen. Um den Erhalt der Bauten sicherzustellen, ließ die HSB in den vergangenen Jahren unter anderem das Dach des Empfangsgebäudes vollständig sanieren.
Der Bahnhof Alexisbad blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Er wurde am 1. Juli 1888 anlässlich der Freigabe der neuen Strecke der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn (GHE) zwischen Mägdesprung und Alexisbad in Betrieb genommen. Zunächst genügte ein kleines Dienstgebäude, doch mit der wenig später erfolgten Inbetriebnahme der hier von der Strecke Gernrode (Harz) – Harzgerode abzweigenden Strecke in Richtung Stiege und Hasselfelde entwickelte sich Alexisbad zu einem wichtigen Abzweigbahnhof. Das heutige Empfangsgebäude entstand in dieser Zeit.
Als größter Kreuzungsbahnhof und wichtiger touristischer Anlaufpunkt im Selketal spielte Alexisbad über Jahrzehnte eine bedeutende Rolle im regionalen Bahnverkehr und verfügte bis 1905 sogar über einen eigenen Lokschuppen. Auch schwere Zeiten prägten seine Geschichte: Beim verheerenden Hochwasser im April 1994 wurden die Gleisanlagen stark beschädigt, konnten jedoch bereits einen Monat später wieder in Betrieb genommen werden.
Mit der heutigen Übergabe beginnt nun ein neues Kapitel für den Bahnhof Alexisbad. Die geplante Sanierung und künftige Nutzung sollen dazu beitragen, den Standort langfristig zu erhalten und ihn wieder stärker in das touristische und kulturelle Leben des Selketals einzubinden.
Erfurt
Paul-Schäfer-Straße: Deutsche Bahn und Stadt Erfurt erneuern Brücke und Straße (Meldung vom: 19.01.2026)
Die Deutsche Bahn beginnt am Dienstag, 10. Februar 2026, mit der Erneuerung der westlichen Eisenbahnüberführung in der Paul-Schäfer-Straße in Erfurt. Gemeinsam mit der Stadt Erfurt wird im Zuge der Bauarbeiten auch der gesamte Straßenraum unter der Brücke grundhaft erneuert. Die Maßnahme ist bis Dezember 2026 geplant.
Die Arbeiten umfassen den vollständigen Ersatz der Brücke einschließlich aller erforderlichen Maßnahmen im Gleis- und Baufeldbereich. Dazu gehören unter anderem der Aus- und Einbau des Oberbaus, Erd- und Kabeltiefbauarbeiten, Maßnahmen an der Leit- und Sicherungstechnik (LST), der Telekommunikationstechnik (TK) sowie landschaftspflegerische Arbeiten.
Parallel dazu wird die unterführte Paul-Schäfer-Straße im Bereich der stadteinwärts führenden Fahrbahn umfassend neugestaltet. Gehwege und Fahrbahn werden erneuert, Leitungen neu verlegt und die Straßenbeleuchtung modernisiert.
Sperrungen im Bahn- und Straßenverkehr
Für die Arbeiten ist eine Sperrung des Streckenabschnitts Erfurt Hauptbahnhof – Erfurt Nord auf der Bahnstrecke Erfurt – Nordhausen erforderlich. Der Zugverkehr wird in der Zeit vom 13. März bis 20. September 2026 eingestellt.
Ein Schienenersatzverkehr wird nicht angeboten. Fahrgäste werden gebeten, in diesem Zeitraum den parallelen öffentlichen Personennahverkehr der Erfurter Verkehrsbetriebe zu nutzen.
Auch für den Straßenverkehr bringt die Baumaßnahme Einschränkungen mit sich: Die zwei Fahrspuren stadteinwärts werden im Bereich der Brücke für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Der Verkehr wird über die zweispurige Fahrbahn stadtauswärts umgeleitet. Alle Anlieger bleiben weiter erreichbar. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.
Baustellenverkehr und Anwohnerinformation
Während der Bauzeit ist mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen. Zum Einsatz kommen unter anderem Großbagger und Lkw. Die Deutsche Bahn und die Stadt Erfurt setzen alles daran, die Beeinträchtigungen für Anwohnende, Verkehrsteilnehmende und Reisende so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich Störungen und Änderungen im Bauablauf nicht vollständig ausschließen. Dafür bitten die Projektpartner um Verständnis.
Magdeburg
Warnstreik der Gewerkschaft ver.di: Fahrbetrieb der MVB wird sichergestellt (Meldung vom: 15.01.2026)
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) zu einem Warnstreik am Freitag, 16. Januar, aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft ist lediglich mit einer geringen Beteiligung zu rechnen. Die MVB geht daher aktuell davon aus, dass der Fahrbetrieb mit Straßenbahnen und Bussen am Freitag regulär durchgeführt werden kann.
Vereinzelt kann es dennoch zu Ausfällen einzelner Fahrten kommen, sofern Mitarbeitende am Warnstreik teilnehmen. Die MVB setzt alles daran, die Auswirkungen für ihre Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.
Hintergrund
Anlass des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt (KAV). Die erste Verhandlungsrunde hat am Mittwoch, 15. Januar, stattgefunden
Aktuell
Sperrung zwischen Sangerhausen und Leinefelde (Meldung vom: 13.01.2026)
In den kommenden drei Jahren modernisiert der Schienennetzbetreiber DB InfraGO weiterhin die viel befahrene Strecke zwischen Halle (Saale) Hbf und Kassel-Wilhelmshöhe. In dieser Zeit wird es daher wiederholt zu umfangreichen Streckensperrungen und Einschränkungen im Zugverkehr kommen.
Den Anfang macht ab Ende dieser Woche die Sperrung des Streckenabschnitts zwischen Sangerhausen und Leinefelde für insgesamt acht Wochen. Von Freitag, dem 16. Januar 2026, bis einschließlich Donnerstag, dem 12. März 2026, ist diese Strecke für den Zugverkehr gesperrt.
In diesem Zeitraum werden die Züge der zwischen Halle und Kassel verkehrenden Regionalexpress-Linien RE 8 und RE 9 sowie der Regionalbahn-Linie RB 57 Nordhausen – Heilbad Heiligenstadt durch Busse ersetzt.
Das Ersatzkonzept sieht verschiedene Linienführungen bei den Bussen vor:
Stündliche Expressbusse Sangerhausen – Leinefelde
Zwischenhalte: Roßla, Berga-Kelbra und Nordhausen sowie zweistündlichen Halten in Bennungen und Wallhausen
Zweistündlich Busse Berga-Kelbra und Leinefelde mit Anschluss in Berga-Kelbra vom Expressbus
Zwischenhalte: Görsbach, Heringen, Nordhausen, Wolkramshausen, Bleicherode Ost und Sollstedt
Zweistündlich Busse Nordhausen und Leinefelde
Zwischenhalte: an allen Unterwegsbahnhöfen
In Sangerhausen und Leinefelde bestehen jeweils Anschlüsse an die weiterführenden Züge.
Die Fahrzeit zwischen Sangerhausen und Leinefelde verlängert sich mit den Expressbussen um etwa eine Dreiviertelstunde.
An den Bahnhöfen in Leinefelde und Sangerhausen setzt Abellio Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die den Fahrgästen bei Bedarf gerne beim Umsteigen helfen.
Nach Abschluss dieses ersten Bauabschnitts können die Züge ab dem 13. März wieder ungestört fahren. Ab Ende Juli wird die Strecke ab Halle abschnittsweise gesperrt, beginnend bis Berga-Kelbra, ab Ende August bis Nordhausen sowie ab Anfang Oktober bis Leinefelde. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten an. Von den Sperrungen wird dann auch die Strecke Erfurt – Sangerhausen (- Magdeburg) betroffen sein.
Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Informationen zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste können sich auch in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten informieren.
Dresden
Reparaturen auf der Gleistrasse Gorbitz (Meldung vom: 09.01.2026)
Aufgrund von Reparaturen an der Gleistrasse Gorbitz verkehren die Straßenbahnlinien 2 und 7 von Montag, dem 12. Januar 2026, 7:30 Uhr bis Montag, den 19. Januar 2026, 3:00 Uhr verkürzt. Von Freitag, dem 23. Januar 2026, 22:00 Uhr bis Montag, den 26. Januar 2026 3:00 Uhr schließt sich eine weitere Umleitung an, welche nur die Linie 7 betrifft. Insgesamt wird in drei Phasen gebaut.
Bauphase 1 vom 12. Januar 2026 bis 16. Januar 2026 jeweils 7:30 bis 19:30 Uhr
Die Linie 2 fährt von Kleinzschachwitz kommend nur bis zur Haltestelle „Amalie-Dietrich-Platz“. Zum Einsatz kommen Zweirichtungsfahrzeuge, die am Amalie-Dietrich-Platz umsetzen und nach Kleinzschachwitz zurückfahren können. Die Linie 7 verkehrt von Weixdorf kommend nur bis zur Gleisschleife Wölfnitz.
Zwischen Wölfnitz und Gorbitz sowie nach Pennrich sind Busse als EV2 und EV7 im Einsatz. Der Einstieg erfolgt an der Julius-Vahlteich-Straße. Die Busse fahren über Julius-Vahlteich-Straße und Coventrystraße, gehalten wird im Gorbitzer Wohngebiet nahe des Merianplatzes, der Kirschenstraße und der Schlehenstraße.
Bauphase 2 vom 16. Januar 2026 19:30 Uhr bis 19. Januar 2026 3:00 Uhr
In der zweiten Bauphase endet die Linie 2 von Kleinzschachwitz an der Haltestelle „Dahlienweg“ und fährt dann weiter als Linie 7 nach Weixdorf. Umgekehrt fährt die Linie 7 von Weixdorf kommend planmäßig bis Haltestelle „Julius-Vahlteich-Straße“ und weiter als „2“ nach Kleinzschachwitz.
Der Ersatzverkehr rollt in gleicher Weise wie während der ersten Bauphase. Umstieg ist an der Station „Julius-Vahlteich-Straße“.
Bauphase 3 vom 23. Januar 2026 22:00 Uhr bis 26. Januar 2026 3:00 Uhr
Während der dritten Bauphase wird nur die Linie 7 verkürzt. Die Wagen fahren von Weixdorf bis zur „Julius-Vahlteich-Straße“ und enden in der Gleisschleife Wölfnitz. Die Zusatzlinie 42 übernimmt die Fahrgäste ab „Julius-Vahlteich-Straße“ Richtung Gorbitz. Von dort aus besteht Ersatzverkehr mit Bussen als EV7 nach Pennrich.
Grund der Linienänderungen sind Bauarbeiten an Weichen und Gleisen zwischen Schlehenstraße und dem Endpunkt Gorbitz. Bereits in den Vorjahren wurden Teile der Gorbitzer Straßenbahnachse erneuert. Nun folgen weitere Abschnitte, die nur unter Voll- oder Teilsperrung gebaut werden können. Die Bauarbeiten umfassen den Tausch von vier Weichenzungen, dem beweglichen Teil einer Weiche, sowie eines Herzstücks. Zusätzlich werden rund 120 Meter Schienen erneuert. Trotz der aktuellen Witterung kann die Reparatur durchgeführt werden. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund 150.000 Euro und werden aus dem Budget für die laufende Instandhaltung der DVB-Infrastruktur bestritten.
Dresden
Baustart für modernen Verkehrsknoten in Dresden-Cotta (Meldung vom: 08.01.2026)
In Dresden-Cotta beginnen am 8. Januar 2026 offiziell die Bauarbeiten für einen zentralen Verkehrsknoten im Dresdner Westen: Die Deutsche Bahn startet mit dem Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung an der Hamburger Straße sowie mit dem Bau eines neuen, barrierefreien Haltepunkts Dresden-Cotta. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden ist zudem der grundlegende Ausbau der Hamburger Straße geplant. Bahn, Straßenbahn, Rad- und Autoverkehr sollen dadurch jeweils leistungsfähiger und gut miteinander verknüpft werden.
Die bestehende Eisenbahnbrücke musste bereits 2015 aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands durch ein Provisorium ersetzt werden. Nun errichtet die Deutsche Bahn einen modernen Neubau aus Stahlbeton. Die neue Brücke wird breiter als zuvor und ermöglicht höhere Geschwindigkeiten auf der Bahnstrecke. Gleichzeitig wird es mehr Raum unter der Brücke geben – mit mehr Platz für Fußgänger, Rad- und Autoverkehr sowie die Straßenbahn.
Direkt unter der Brücke entsteht eine neue Straßenbahnhaltestelle, der neue Haltepunkt Dresden-Cotta bindet den Stadtteil künftig an die geplante S-Bahn-Linie S6 im Dresdner Westen an. Fahrgäste profitieren von kürzeren Wegen und besseren Anschlüssen. Neben dem Brücken- und Haltestellenbau wird auch die Hamburger Straße für einen sicheren Straßenverkehr grundlegend umgestaltet.
Während der Bauzeit legt die Deutsche Bahn großen Wert auf den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner. Lärmintensive Arbeiten finden überwiegend tagsüber statt. Zusätzlich entstehen beidseitig der Bahnstrecke neue Lärmschutzwände. Über besonders belastende Bauphasen informiert die ausführende Baufirma die Anlieger frühzeitig.
Die Hauptarbeiten führt die DB-Tochter DB InfraGO AG bis März 2029 durch.
Zugverkehr
Während der Arbeiten sind auch Beeinträchtigungen im Zugverkehr notwendig. Im Februar 2026 wird die Strecke Dresden-Friedrichstadt über Cossebaude nach Coswig einen Monat lang gesperrt. In dieser Zeit wird eine weitere Hilfsbrücke eingebaut. Dadurch kann während der weiteren Bauarbeiten durchgehend ein Gleis befahren sowie der Haltepunkt Dresden-Cotta bedient werden.
Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis. Detaillierte Informationen für die Züge der Deutschen Bahn gibt es unter bahn.de/bauarbeiten, weitere Informationen unter www.vvo-online.de.
Straßenverkehr im Bereich der Eisenbahnbrücke „Hamburger Straße“
Die Hauptbauarbeiten von Februar 2026 bis März 2029 führen zu verschiedenen Einschränkungen im Bereich der Eisenbahnbrücke „Hamburger Straße“. Für den Straßenbahnverkehr wird die Durchfahrt gesperrt. Als Ersatz wird eine Umleitung eingerichtet. Für den Kfz-Verkehr bleibt die Bundesstraße B 6 weitestgehend befahrbar. Es sind lediglich kurzzeitig einzelne Sperrungen notwendig.
Für Fußgänger und Radfahrer wird der Bereich der Brücke ebenfalls gesperrt. Eine Umleitung führt über den Elberadweg, der mit einer dauerhaften Asphaltierung und einer Beleuchtung ausgestattet wird. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Leipzig
Leipzigs City-Tunnel wird barrierefrei modernisiert (Meldung vom: 07.01.2026)
Die Deutsche Bahn AG (DB AG) startet 2026 einen umfassenden Bau-Marathon zur Modernisierung des City-Tunnels in Leipzig. Insgesamt werden elf Rolltreppen und fünf Aufzüge in den Stationen Bayerischer Bahnhof, Wilhelm-Leuschner-Platz und Markt ausgetauscht. Die Arbeiten sind so geplant, dass die barrierefreie Erreichbarkeit der Stationen stets gewährleistet bleibt. Die Bauarbeiten finden überwiegend nachts statt, um den regulären Zugverkehr nicht zu stören. Mit der Erneuerung der Rolltreppen und Aufzüge im City-Tunnel stellt die DB sicher, dass die Anlagen auch in Zukunft zuverlässig laufen.
Die Bauarbeiten beginnen am 5. Januar 2026 in der Station Leipzig Markt, wo die letzte Rolltreppe und der Aufzug ausgetauscht werden. Zwischen Januar und Mai wird zunächst die aufwärts führende Rolltreppe in Richtung Hainstraße ausgetauscht. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Aufzug ausgetauscht. Der neue Aufzug verfügt über eine längere Kabine, sodass Fahrräder oder Kinderwagen bequem hineinpassen.
In der Station Bayerischer Bahnhof werden ab dem 19. Januar bis zum Mai die Rolltreppen im Eingangsbereich ausgetauscht. Zwischen April und Juli wird der Aufzug im Eingang Süd Richtung Straße des 18. Oktobers getauscht. Anschließend wird bis Ende 2026 der Aufzug im Eingang auf den Bayerischen Platz ausgewechselt.
Besonders bemerkenswert ist der Umbau am Wilhelm-Leuschner-Platz, der im April beginnt. Um die 20 Meter Höhenunterschied zu überwinden, sind insgesamt acht Rolltreppen im Einsatz. Pro Fahrtrichtung sind jeweils zwei Rolltreppen aneinandergesetzt, die durch ein steinernes Zwischenpodest getrennt sind. Nach den Arbeiten werden aus den acht Rolltreppen vier: Die Station bekommt mit 55 Metern Europas längste Rolltreppen mit je einem fahrenden Mittelpodest. Auf dem Mittelpodest flachen die Stufen ab. Fahrgäste rollen auf einer Ebene weiter, bevor sich die Stufen für den weiteren An- bzw. Abstieg wieder aufbauen.
Von April bis August werden die Rolltreppen im Eingang in Richtung Innenstadt/Peterstraße ausgetauscht, zwischen April und Juli folgt der Aufzug im Eingang auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz.
Anschließend bis Ende 2026 erfolgen der Austausch der Rolltreppen im Eingang auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz sowie der Aufzug im Eingang Richtung Innenstadt/Peterstraße.
Die Bauarbeiten sind so getaktet, dass die Tunnel-Stationen Bayerischer Bahnhof und Wilhelm-Leuschner-Platz stets mit Rolltreppen und einem der beiden Aufzüge barrierefrei erreichbar sind. Da die beiden Eingänge der Stationen jeweils rund 500 Meter auseinanderliegen, bittet die DB alle Reisenden, den möglicherweise längeren Fußweg einzuplanen.
Während des Aufzugtauschs in der Station Leipziger Markt empfehlen wir Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie Personen mit Fahrrädern und Kinderwagen, die S-Bahn-Stationen Wilhelm-Leuschner-Platz oder Hauptbahnhof tief zu nutzen. Dies gilt insbesondere für Reisende mit Kinderwagen, schwerem Gepäck oder körperlichen Einschränkungen.
Mit diesen Maßnahmen setzt die Deutsche Bahn AG einen klaren Fokus auf die Verbesserung der Infrastruktur und die Erhöhung des Komforts für ihre Fahrgäste.
Die Modernisierungsarbeiten im City-Tunnel Leipzig sind Teil eines umfassenden Aktionsplans, mit dem die Deutsche Bahn AG die Barrierefreiheit und den Komfort für Reisende verbessern will. Die Bahn bleibt ihrem Ziel treu, Mobilität für alle zugänglich zu machen und dabei neue Maßstäbe in der Infrastruktur zu setzen.
Aktuell
Rückbau des Stellwerks Gerwisch startet – Deutsche Bahn bereitet Neubau nach Brand vor / Weitere Verbesserungen für Reisende zwischen Berlin und Magdeburg im ersten Quartal 2026 (Meldung vom: 07.01.2026)
Nach dem Brand im Stellwerk Gerwisch leitet die Deutsche Bahn den nächsten entscheidenden Schritt ein: Der Rückbau des beschädigten Stellwerks beginnt am 7. Januar 2026. Parallel laufen die Vorbereitungen für den Neubau eines modernen Elektronischen Stellwerks (ESTW), um die volle Streckenkapazität zwischen Magdeburg und Berlin dauerhaft wiederherzustellen.
Am 23. September 2025 war es im Stellwerk Gerwisch zu einem Brand mit irreparablen Schäden an der Leit- und Sicherungstechnik gekommen. Seitdem ist das Stellwerk außer Betrieb. Die DB InfraGO hatte anschließend umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um den Zugverkehr schrittweise wieder aufzunehmen und die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.
Seit dem 6. November 2025 wird mittels eines Ersatzverfahrens für den Zugbetrieb, die Strecke zwischen Magdeburg und Berlin mit bis zu drei Zügen pro Stunde und Richtung befahren. Ab dem 17. November verkehrte der stark nachgefragte Regionalexpress RE 1 wieder im Stundentakt. Seit dem 14. Dezember fährt der RE 1 auf der Strecke Magdeburg – Berlin im Wechsel mit der RB 40 zweistündlich: Alle zwei Stunden endet der RE 1 vorzeitig in Genthin statt in Magdeburg. In dem Takt fährt die RB 40 statt bis Burg verlängert weiter nach Genthin. In der anderen Stunde fahren RE 1 auf der angestammten Verbindung Magdeburg – Berlin und die RB 40 Braunschweig – Burg.
Nach einer weiteren Anpassung des Konzepts fährt die RB40 ab dem 7. Januar zusätzlich ab Magdeburg um 4.45 Uhr nach Genthin (an 5.30 Uhr), und ab 5.48 Uhr von Genthin nach Magdeburg (an 6.37 Uhr). Alle Halte werden bedient.
Im ersten Quartal 2026 wird die Deutsche Bahn die Stellwerke Biederitz und Möser technisch koppeln, um den Ausfall des dazwischen liegenden Stellwerkes Gerwisch teilweise zu kompensieren. Damit wird die Kapazität auf bis zu sechs Züge pro Stunde je Richtung noch einmal erhöht. Notwendig sind dafür umfangreiche Kabelarbeiten, technische Umbauten sowie neue Übertragungstechnik.
Der Rückbau des bisherigen Stellwerks in Gerwisch sowie der zugehörigen Anlagen soll bis Ende Februar 2026 abgeschlossen sein. Die Inbetriebnahme des neuen ESTW ist für das vierte Quartal geplant.
Dresden
Sperrung Dresden Hbf. (Meldung vom: 06.01.2026)
Kurz nach dem Jahreswechsel gehen die Arbeiten am sogenannten Kreuzungsbauwerk nahe dem Dresdner Hauptbahnhof in eine neue Phase. Vorübergehend ist eine vollständige Betriebspause erforderlich. Der Hauptbahnhof bleibt deshalb vom Freitag, 9. Januar (4 Uhr) bis Montag, 12. Januar (4 Uhr), für den Zugverkehr komplett gesperrt. Die Ladengeschäfte und Dienstleistungseinrichtungen im Hauptbahnhof sind davon nicht betroffen und bleiben geöffnet.
Grund: Ab Mitte Februar 2026 sollen Züge über den neu gebauten östlichen Teil des Kreuzungsbauwerks fahren. Dann erfolgt der Abriss des verbliebenen Teils der alten Brücke und der Neubau des westlichen Teils der neuen Gleisüberführung kann beginnen. Um die dafür erforderliche Software im Elektronischen Stellwerk zu aktualisieren, Gleise und Weichen sowie die Oberleitung anzupassen, muss der Hauptbahnhof Dresden vorübergehend gesperrt werden.
Änderungen im Fernverkehr während der Sperrung im Januar
Alle Fernverkehrszüge von und nach Berlin und Leipzig beginnen und enden in der Sperrpause in Dresden Neustadt.
Die Züge in und aus Richtung Prag entfallen. Zwischen Dresden und Ústí nad Labem wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Nahverkehr
Linien S 1, S 2
Entfall zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Reick
Linien RE 15, RE 18, RB 31
Beginnen und enden in Dresden-Friedrichstadt
Linien RE 1, RE 2, RB 33, RB 60, RB 61, S 8
Beginnen und enden in Dresden-Neustadt
Linie RE 50
Beginnt und endet in Dresden-Neustadt
Linien RE 3, RB 30, S 3
Beginnen und enden in Dresden-Plauen
Eine von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB), Deutscher Bahn und Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) eingerichtete Straßenbahnlinie 26 bringt Pendler von Dresden- Neustadt zum Hauptbahnhof und zurück. Ersatzbusse verkehren zwischen dem Hauptbahnhof und den Stadtteilen Dresden-Reick, Dresden-Plauen und Dresden-Friedrichstadt.
Die angepassten Fahrpläne sind bereits in die Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet (www.bahn.de, www.trilex.de, www.mitteldeutsche-regiobahn.de und in der App DB Navigator).
Halbzeit bei Modernisierungsarbeiten erreicht
Mit den anstehenden Baumaßnahmen und der Inbetriebnahme des östlichen Teils des neuen Kreuzungsbauwerks hat die DBInfraGO erfolgreich die Halbzeit in dem Projekt erreicht, das bis 2027 fertiggestellt werden soll.
Das Kreuzungsbauwerk liegt westlich des Dresdner Hauptbahnhofs. Hier verlaufen die Ausbaustrecken Leipzig–Dresden sowie Berlin–Dresden (jeweils oben) über die Gleise der Sachsen-Franken-Magistrale (unten). Das alte Kreuzungsbauwerk befindet sich in einem schlechten Zustand. Deshalb ersetzen es die Fachleute durch einen Neubau. Sie optimieren die Gleise so, dass die Züge künftig bis 80 statt bisher 60 Kilometer pro Stunde fahren können. Dadurch werden die drei genannten Ausbaustrecken besser in den Hauptbahnhof Dresden eingebunden.
Die große Herausforderung bei den Bauarbeiten liegt darin, den Abriss und Neubau der Brücke in einzelnen Bauphasen weitestgehend bei Aufrechterhaltung des Eisenbahnverkehrs zu organisieren. Da die Brücke faktisch auf allen Seiten von Gleisen umgeben ist, stellt dies an die Baulogistik sehr hohe Anforderungen. Ohne temporäre Gleissperrungen ist die Bauumsetzung nicht möglich.
Dresden
Zusatzlinie 26 fährt vom Hauptbahnhof zum Bahnhof Neustadt (Meldung vom: 06.01.2026)
Weil die Deutsche Bahn AG am Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2026 wegen laufender Bauarbeiten den Zugverkehr zwischen dem Dresdner Hauptbahnhof und dem Bahnhof Neustadt unterbricht, hat die DB Regio bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) erneut einen Ersatzverkehr mit Straßenbahnen für alle Regionalzüge bestellt.
Von Freitag, dem 9. Januar 2026, 3:45 Uhr bis Montag, dem 11. Januar 2026, 1:00 Uhr verkehrt deshalb die Linie 26 zusätzlich im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Die Fahrzeuge tragen neben Liniennummer und Fahrtziel zusätzlich ein deutschlandweit übliches Signet, welches sie als Ersatzverkehr der Deutschen Bahn ausweist.

Die „26“ fährt von Plauen nach Mickten und zurück. Dabei verbindet sie den Hauptbahnhof mit dem Bahnhof Neustadt über den westlichen Stadtring und die Marienbrücke. Im Streckenverlauf bedient sie auch die S-Bahnhöfe Freiberger Straße und Dresden-Mitte. Die Wagen verkehren von 6:15 Uhr bis 19:15 Uhr im Zehn-Minuten-Takt, frühmorgens, abends und nachts werden Fahrten alle 15 beziehungsweise 30 Minuten angeboten. Alternativ können Fahrgäste zwischen beiden großen Bahnhöfen auch die Straßenbahnlinie 3 benutzen. Der Übergang von und zur Straßenbahn erfolgt am Hauptbahnhof unter den DB-Brücken und am Bahnhof Neustadt auf der Hansastraße. Weitere Informationen zum Fahrplan findet man im Internet unter www.dvb.de sowie beim Verkehrsverbund Oberelbe unter www.vvo-online.de.
Wegen Ihrer Historie genießt die Linie 26 nicht nur unter Straßenbahnfreunden Kultstatus. Auch die Fahrerinnen und Fahrer der DVB freuen sich auf den vorübergehenden Relaunch, obwohl die Linie nur einen Teil ihrer einst historischen Strecke befährt. Jedenfalls sind die Dienste auf der „26“ beim DVB-Fahrpersonal begehrt. Das waren sie schon vor zwei Jahren, als die DB Regio diese Verbindung das erste Mal bei den DVB bestellt hatte. Damals gab es für 17 Dienste mehr als 60 Fahrerinnen und Fahrer, die gern eine „26“ gefahren wären. Das wird diesmal ähnlich sein.
Das Original der Straßenbahnlinie 26 fuhr seit 1909 auf dem inneren Dresdner Stadtring im Kreis. Daher resultiert auch die von der Dresdner Bevölkerung noch immer verwendete Bezeichnung „26er-Ring“. Mit zeitlichen Unterbrechungen und zuletzt einer Verlagerung von Start und Ziel an die Endpunkte Johannstadt und Zschertnitz war die „26“ bis zur Liniennetzreform 2000 im Einsatz. Danach wurde sie nicht mehr benötigt, weil sich andere Linien die Bedienung des „26er-Rings“ teilten. So ist es auch heute noch.
Aktuell
Willkommen 2026 (Meldung vom: 05.01.2026)
Das Team Nahverkehr Mitteldeutschland wünscht allen ein gesundes neues Jahr 2026 ;)

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