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Newsblog


Aktuell

Wiederinbetriebnahme der Müglitztalbahn verzögert sich – Durchgehender Zugverkehr ab 14. März geplant (Meldung vom: 25.02.2026)

Die Wiederaufnahme des durchgehenden Zugverkehrs auf der Müglitztalbahn zwischen Heidenau und Altenberg verzögert sich wegen noch anstehender Arbeiten erneut. Der Streckenabschnitt bleibt voraussichtlich bis einschließlich 13. März 2026 gesperrt. Ab dem 14. März soll der Betrieb zwischen Heidenau und Altenberg wieder aufgenommen werden.

Bis zum 10. März verkehren die Züge weiterhin nur zwischen Heidenau und Glashütte. Zwischen Glashütte und Altenberg ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Reisende werden gebeten, mehr Reisezeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.

Vom 11. bis 13. März ist die Strecke zwischen Heidenau und Altenberg vollständig gesperrt. In diesem Zeitraum bündelt DB InfraGO weitere Arbeiten an Gleisen und Weichen, um die Strecke für die Wiederinbetriebnahme vorzubereiten.

Die Deutsche Bahn bittet ihre Fahrgäste um Entschuldigung für die verlängerten Einschränkungen.

Informationen zu Fahrplan und Tarif beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) unter www.vvo-online.de und 0351 8526555 sowie unter www.bahn.de.

Sachsen

Flächendeckend SEV wegen Stellwerk-Arbeiten (Meldung vom: 23.02.2026)

In jener Nacht fährt hier fast kein Zug mehr: Vom 27. zum 28. Februar 2026 nimmt Infrastrukturbetreiber DB InfraGo zwischen 20:00 Uhr und 4:00 Uhr abschnittsweise das Elektronische Stellwerk außer Betrieb.

Folge: Schienenersatzverkehr (SEV) auf der Sachsenmagistrale zwischen Wüstenbrand und Tharandt sowie abschnittweise auf abzweigenden Strecken.

Folgende Linien sind zwischen 20:00 Uhr und 4:00 Uhr betroffen
RE 3 + RB 30 zwischen Wüstenbrand – Tharandt (hier ist weiterhin die bestehende Baustelle in Dresden zu beachten)
RB 45 + C 14 zwischen Chemnitz Hbf – Mittweida
RE 6 + C 13 zwischen Chemnitz Hbf – Burgstädt
RB 80 zwischen Chemnitz Hbf – Erdmannsdorf-Augustusburg
RB 81 zwischen Chemnitz Hbf – Hetzdorf
C 15 zwischen Chemnitz Hbf – Hainichen (komplett)
RB 83 zwischen Freiberg – Holzhau (komplett)

Folgende Strecken sind zwischen 0:00 Uhr und 4:00 Uhr betroffen
RB 30 zwischen Zwickau Hbf – Wüstenbrand
S 5 zwischen Gößnitz – Zwickau Hbf
RB 2 zwischen Plauen ob Bf – Zwickau Hbf
RB 5 zwischen Herlasgrün – Falkenstein

Anpassungen beim Ersatzverkehr Dresden-Plauen – Dresden Hbf
Die Baumaßnahmen wirken sich außerdem auf den bestehenden Ersatzverkehr zwischen Dresden‑Plauen und Dresden Hbf aus:
Ab 21:00 Uhr verkehren ab Dresden‑Plauen ausschließlich die im Ersatzfahrplan ausgewiesenen Busfahrten.
Alle weiteren regulären MRB‑Fahrten, die nicht im Ersatzfahrplan dargestellt werden, entfallen in dieser Nacht.

Nach- und vorlaufende Zugfahrten können später/früher verkehren. Durch den immensen SEV kommt es auch zu Anschlussverlusten aufgrund der wesentlich längeren Fahrzeiten.

Hinweise für Fahrgäste
Für die Reiseplanung wird empfohlen, zusätzliche Zeit einzuplanen, da sich Wege verlängern und Anschlüsse möglicherweise nicht wie gewohnt erreichbar sind. Fahrgäste werden zudem gebeten, ihre Verbindungen vor Fahrtantritt zu prüfen. Die Mitnahme von Fahrrädern und E-Rollern ist in den Bussen nur eingeschränkt möglich.


Schienenersatzverkehr: Bahnen haben Pause, Busse übernehmen. Foto: PS Media

Leipzig

Gleisarbeiten auf Tauchnitz-Straße und auf Georg-Schwarz-Brücken notwendig (Meldung vom: 22.02.2026)

Aufgrund einer Havarie an den Gleisanlagen auf der Großen Georg-Schwarz-Brücke verkehrt die Straßenbahnlinie7 ab 26. Februar verkürzt zur Gleisschleife Philipp-Reis-Straße. Ein Schienenersatzverkehr (SEV 7) wird zwischen Leutzsch, Philipp-Reis-Straße und Böhlitz-Ehrenberg bzw. weiterführend bis Burghausen, Am Dorfplatz, eingesetzt. Zum Einsatz kommen Fahrzeuge, die im 10 Minuten-Takt, gemäß Straßenbahnangebot, verkehren. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Baumaßnahme werden die Auskunftsmedien derzeit noch angepasst. Ein Enddatum der Sperrung ist derzeit nicht bekannt. Der Autoverkehr ist nicht eingeschränkt.

Gleisarbeiten auf der Karl-Tauchnitz-Straße

Vom 2. bis 27. März setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe an der Kreuzung Karl-Tauchnitz-/Friedrich-Ebert-Straße sowie in der Friedrich-Ebert-Straße Höhe Manetstraße die Gleise instand. Bis 18. März ist eine Straßenbahnsperrung notwendig. Wegen der Bauarbeiten gibt es Änderungen für die Linien 2, 8, 14 und 89. Linie 2 verkehrt zwischen Westplatz und Roßplatz mit Umleitung über Goerdelerring, Hauptbahnhof (Steig A/B), Augustusplatz.

Linie 8 verkehrt zwischen Waldplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz mit Umleitung über Leibnizstraße und Thomaskirche. Linie 14 verkehrt zwischen Westplatz und Wilhelm-Liebknecht-Platz mit Umleitung über Goerdelerring und Hbf., Westseite. Linie 89 verkehrt in Richtung Connewitzer Kreuz mit örtlicher Umleitung. Die Haltestelle Wächterstraße wird nur in Richtung Hauptbahnhof bedient.

Einschränkungen für den Autoverkehr:

An der Kreuzung Karl-Tauchnitz-/Friedrich-Ebert-Straße ist die Überfahrt vom Neuen Rathaus kommend in Richtung Kreisverkehr Karl-Tauchnitz-Straße gesperrt. Weitere Einschränkungen gelten am dortigen Kreisverkehr. Eine Umleitung führt in beide Richtungen über Friedrich-Ebert-Straße, Westplatz, Käthe-Kollwitz-Straße, Marschnerstraße und Edvard-Grieg-Straße.

Halle

Startsignal für moderne Mobilität in Halle (Saale): Die „kurze TINA“ kommt auf die Schiene (Meldung vom: 19.02.2026)

Die Vorfreude auf die neuen TINA-Straßenbahnen bekommt heute ein ganz konkretes Startsignal: Bei einem Fotopressetermin auf dem HAVAG-Betriebshof in der Freiimfelder Straße übergab Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Dr. Lydia Hüskens die Inbetriebnahmegenehmigung für das erste Straßenbahnfahrzeug MGT M („kurze TINA“) symbolisch an die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe. Die „kurze TINA“ ist mit 30,4 Metern gezielt für den Stadtbetrieb in Halle (Saale) ausgelegt und verbindet moderne Technik mit einem spürbaren Plus an Komfort und Barrierefreiheit – darunter ein vollständig stufenloser Innenraum, große Panoramafenster, hohe Decken sowie offene Multifunktionsbereiche unter anderem für Rollstühle und Kinderwagen.


Bürgermeister Egbert Geier (v.l.), Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz, Ministerin Dr. Lydia Hüskens und Dr. Ansgar Brockmeyer von STADLER bei der Übergabe der Inbetriebnahmegenehmigung.

Zuvor hatte die erste „kurze TINA“ die Betriebszulassung der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB) erhalten; die formelle Inbetriebnahmegenehmigung schließt daran an. Ein wichtiger Hebel für das weitere Rollout: Das positive Prüfergebnis gilt zugleich als Konformitätsnachweis für alle weiteren 38 Fahrzeuge dieser Baureihe. Mit der technischen Zulassung rückt der flächendeckende Einsatz der neuen TINA-Fahrzeugfamilie näher; in den nächsten Monaten sollen weitere Fahrzeuge in den Fahrgastbetrieb gehen.

Die HAVAG hat Stadler mit 56 TINA-Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen beauftragt – 39 in der M-Version und 17 in der XL-Version. TINA steht dabei für ein offenes, helles Innenraumkonzept mit großen Panoramafenstern, hohen Decken und Multifunktionsbereichen. Für den Betrieb setzt die Baureihe u. a. auf TINA-Drehgestelle (ruhige Fahrt, Ziel: Schonung von Rad/Schiene), Fahrerassistenzsysteme inkl. Kollisionsschutzsystem, die digitale UNIBOARD©-Anzeige sowie eine angenehme Fahrgastraumklimatisierung zu jeder Jahreszeit.

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, sagte: „Mit der behördlichen Genehmigung ist der Weg frei für die Inbetriebnahme der neuen Straßenbahngeneration in Halle. Sie steht für mehr Barrierefreiheit, höheren Komfort und einen zukunftsfesten ÖPNV Alles in allem also ein deutliches Plus für einen attraktiven Nahverkehr und somit auch für die Menschen in der Saalestadt.“

Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale): „Die TINA-Straßenbahnen sind ein echter Gewinn für die Saalestadt. Mit der ersten ‚kurzen TINA‘ kommt moderne Mobilität sichtbar auf die Schiene – komfortabler, zugänglicher und bereit für die Anforderungen einer wachsenden Stadt. Dieses Projekt steht für langfristige Verlässlichkeit und stärkt unseren städtischen öffentlichen Nahverkehr. Die heutigen Genehmigungsschritte geben Rückenwind für die gesamte Serie – und damit für die konsequente Modernisierung unserer HAVAG-Flotte.“

TINA verbindet ein offenes, fahrgastfreundliches und gut klimatisiertes Raumkonzept mit Technik, die den Betrieb im Netz unterstützt – von den TINA-Drehgestellen bis zu Assistenzsystemen für das Fahrpersonal.

Vinzenz Schwarz, Vorstand der Halleschen Verkehrs-AG: „Mit der TINA bringen wir für die Menschen der Saalestadt ein neues Qualitätsniveau auf die Strecke: barrierefrei, mit viel Raum, klarer Orientierung und einem Innenraum, der den Alltag der Fahrgäste mitdenkt. Die heutige Übergabe ist ein wichtiger Baustein, damit die neue Fahrzeugfamilie Schritt für Schritt in Halle (Saale) ankommt. Heute ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung vollständige Einführung der neuen Straßenbahnserie erreicht. Die HAVAG ist damit sehr gut darauf vorbereitet, das seit dem Pandemieende permanent aufwachsende Fahrgastaufkommen in den kommenden Jahren sicher und qualitätsgerecht befördern zu können. Wir danken dem Land Sachsen-Anhalt für die bis hierhin geleistete großartige Unterstützung. Einen besonders großen Dank hat das gesamte Projektteam, aus Mitarbeitern der Fa. Stadler und der HAVAG selbst verdient.“

Ansgar Brockmeyer, Executive Vice President Marketing & Sales Stadler: „Das heutige Startsignal für die erste kurze TINA ist das Ergebnis einer starken Zusammenarbeit. Von der Vertragsunterzeichnung 2022 über Design und Fertigung bis zur erfolgreichen Zulassung in diesem Jahr. Mein Dank gilt den Teams der HAVAG, der Stadtwerke Halle und unseren Kolleginnen und Kollegen bei Stadler, die in jeder Projektphase eng zusammengearbeitet haben. Mit der TINA‑Plattform bringen wir eine neue Fahrzeuggeneration auf die Schiene, die mit ihrer Barrierefreiheit, dem offenen Raumkonzept und einem zeitgemäßen Fahrerarbeitsplatz genau auf die Anforderungen des urbanen Verkehrs in Halle zugeschnitten ist.“


Die kurze TINA ist gezielt für den Stadtbetrieb ausgelegt, weil sie Eigenschaften bündelt, die im innerstädtischen Alltag besonders zählen:

- Mit ihrer kompakten Länge ist die M‑Version mit 30,4 Metern bewusst als Fahrzeug „für den Alltag in der Stadt“ gedacht.

- Kapazität passend für viele Umläufe: 64 Sitzplätze und 103 Stehplätze bieten eine ausgewogene Mischung für den täglichen Stadtverkehr.

- Schneller Fahrgastwechsel an häufigen Haltestellen: Niederflur mit 350 Millimeter Fußbodenhöhe, 290 Millimeter Einstieg und 1500 Millimeter Einstiegsbreite, keine Trennwände an den Türen – das erleichtert Ein- und Ausstieg und hält die Standzeiten kurz.

- Konsequent barrierefrei: Vollständig ohne Stufen oder erhöhte Sockel, breite Gänge – ein echter Vorteil für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Eltern mit Kinderwagen und Fahrgäste mit Rollator.

- Automatische, energieeffiziente Klimaanlage für Sommer und Winter.

- Innenraum macht Stadtmobilität leichter: Große Panoramafenster, hohe Decken und offene Multifunktionsbereiche (z. B. für Rollstühle und Kinderwagen) unterstützen Komfort und Funktion im dichten Fahrgastwechsel.

- Mehr Unterstützung und Sicherheit im dichten Verkehr: Fahrerassistenzsysteme inkl. Kollisionsschutzsystem sowie die situationsgerechte UNIBOARD©‑Anzeige helfen, den Stadtbetrieb sicher und konzentriert zu bewältigen. LED-Beleuchtung, Türtaster mit optischer Anzeige sowie Kameras statt Außenspiegel.

- Ergonomischer Fahrerarbeitsplatz: größer, moderner, mit separater Einstiegstür und Platz für Lehrpersonal.

TINA-Flotte für Halle (Saale) – kurz & knapp

- Die HAVAG hat Stadler mit 56 TINA-Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen beauftragt: 39 in der M-Version und 17 in der XL-Version.

- Fahrzeugfamilie/Bezeichnung: TINA MGT M und TINA MGT XL.

- Kapazität & Länge:
-M: 30,4 m, 64 Sitzplätze, 103 Stehplätze
-XL: 45,4 m, 96 Sitzplätze, 173 Stehplätze

- 100 % Barrierefreiheit/Niederflur: Fußbodenhöhe 350 mm, Einstieg 290 mm, Einstiegsbreite 1500 mm.

Dresden

Mehrwöchiger Bau von Versorgungsleitungen am Trinitatisplatz (Meldung vom: 19.02.2026)

Aufgrund von Leitungsbauarbeiten auf der Gerokstraße in Höhe Trinitatisplatz werden die Straßenbahnlinien 6 und 11 von Montag, dem 23. Februar 2026, 4:00 Uhr bis Freitag, den 3. April 2026 3:00 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 6
Verkehrt von Niedersedlitz planmäßig über Schillerplatz bis Blasewitzer/Fetscherstraße. Von dort fahren die Wagen über Fetscherplatz und Straßburger Platz zum Lennéplatz, dann geht es weiter als Linie 11 über Hauptbahnhof und Postplatz nach Bühlau.

Linie 11
Wird in der Streckenführung verkürzt und verkehrt von Bühlau planmäßig über Postplatz und Hauptbahnhof zum Lennéplatz. Von dort geht die Fahrt als Linie 6 weiter über Straßburger Platz, Fetscherplatz, Blasewitzer/Fetscherstraße und Schillerplatz nach Niedersedlitz.

Linie 41
Zusätzliche Straßenbahnlinie zur Ergänzung der Linien 6 und 11. Die „41“ verkehrt von Zschertnitz über Lennéplatz, Straßburger Platz, Sachsenallee, Albertplatz, Bahnhof Neustadt, Marienbrücke und Bahnhof Mitte nach Wölfnitz.

EV 6
Ersatzverkehr EV 6 mit Bussen verkehrt ab Augsburger Straße über Blasewitzer/Fetscherstraße bis Haltestelle „Dürerstraße“ und zurück.

Grund der fast sechswöchigen Straßenbahnumleitungen ist die Erneuerung einer wichtigen Fernwärmeleitung unter der Gerokstraße durch SachsenEnergie. Die Baustelle liegt in Höhe des Trinitatisplatzes. Während der Arbeiten kann die Straßenbahn in beiden Richtungen nicht über die Gerokstraße fahren. Zum geplanten Umfang der Baustelle informiert SachsenEnergie in einer separaten Meldung.

Dresden

Frühjahrsrevision bei den Dresdner Bergbahnen (Meldung vom: 18.02.2026)

Aufgrund der routinemäßigen Frühjahrsrevision ist die Schwebebahn von Montag, dem 23. Februar 2026 bis einschließlich Freitag, den 13. März 2026 außer Betrieb.

Im Rahmen der gesetzlich geforderten Überprüfung wird im Zuge der Revision an der Schwebebahn großes Augenmerk auf den Zustand der 33 Stahlstützen und des Fahrschienenträgers gelegt, an dem die beiden Wagen hängen. Dazu werden die Elektrik, die Seilbahnsteuerung sowie alle Teile des Fahrwerks überprüft. Durch die „schwebende“ Aufhängung der Bahn befindet sich das Fahrwerk auf dem jeweiligen Wagendach.

Den eigentlichen Kern der Frühjahrsrevision bildet der nach vier Jahren gesetzlich vorgeschriebene „Seilendenverguss“. Dabei werden die beiden Enden des 410 Meter langen und 38 Millimeter dicken Zugseils, die an den jeweiligen Wagen befestigt sind, rund 30 Zentimeter gekürzt und durch eine Spezialfirma neu vergossen. Der neue Verguss verhindert, dass sich die insgesamt 216 Einzeldrähte des Zugseils nicht entflechten und dessen Stabilität erhalten bleibt. Der nächste „Seilendenverguss“ ist erst wieder 2030 notwendig.

Ebenfalls im Rahmen der bevorstehenden Revision führen die Techniker Probebohrungen im Boden des Maschinenhauses an der oberen Station durch. Damit soll die Beschaffenheit für eine geplante Stabilisierung der Tragkonstruktion des Antriebs untersucht werden.

Ebenfalls zur Kontrolle stehen die Lager der vier großen Umlenkscheiben des Seils an. Falls erforderlich, wird das jeweilige Leitrad - so der fachlich korrekte Begriff - samt Achse aus den Lagerschalen gehoben und das darunter liegende Lager erneuert.

Aufgrund der Anlagenkenntnis werden die meisten Wartungsarbeiten von den Mitarbeitern der Bergbahn durchgeführt. Lediglich für den „Seilendenverguss“ oder zur Herstellung von Ersatzteilen zieht man Spezialfirmen zu Rate. Wegen des Umfangs der Instandsetzungsarbeiten dauert die Revision diesmal drei Wochen statt der sonst üblichen 14 Tage. Den Abschluss bildet die jährliche TÜV-Prüfung der Schwebebahn.

Fahrgäste von und nach Oberloschwitz fahren während der Revision ersatzweise mit der Buslinie 84. Die erste Fahrt der Schwebebahn startet nach erfolgreich überstandener Prüfung am Sonnabend, dem 14. März 2026, 10:00 Uhr. Die Bahn ist dann täglich wieder bis 18:00 Uhr für Fahrgäste im Einsatz.

Im Anschluss daran wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn, die von Montag, dem 16. März 2026 bis Freitag, den 27. März 2026 ihrer turnusmäßigen Revision unterzogen wird. Danach endet auch die Wintersaison. Ab 28. März 2026 fahren beide Bahnen wieder nach dem regulären Sommerfahrplan.

Dresden

Baustart für neuen Eisenbahnhaltepunkt Cotta auf der Hamburger Straße (Meldung vom: 18.02.2026)

Mit Abschluss der einwöchigen Straßenbahn-Gleisbaustelle auf der Warthaer Straße beginnen auf der Hamburger Straße ab Freitag, dem 20. Februar 2026, 3:30 Uhr gemeinsame Bauarbeiten von Deutscher Bahn (DB), Stadt Dresden (LH DD), Versorgungsunternehmen und Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB). Die Straßenbahnlinie 1 wird dafür bis voraussichtlich März 2029 umgeleitet. Daraus ergeben sich folgende Änderungen im DVB-Linienverkehr:

Linie 1
Verkehrt von Prohlis planmäßig über das Stadtzentrum, den Bahnhof Mitte und die Schäferstraße bis zur Waltherstraße. Dort wenden die Wagen im ehemaligen DVB-Betriebshof.

Linie 68
Verkehrt planmäßig auf ihrem Standard-Fahrweg über die Hamburger Straße und kann an der Baustelle vorbeifahren. Lediglich bei den geplanten Vollsperrungen am Wochenende wird sie über Altcotta zum Flügelweg umgeleitet.

Linie 92
Wird von der Gottfried-Keller-Straße in Cotta bis zum Bahnhof Mitte als Ersatz für die Linie 1 verlängert. Stadteinwärts fahren die Busse ab Waltherstraße über Friedrichstraße und Weißeritzstraße, stadtauswärts verläuft die Strecke über Koreanischer Platz und Schäferstraße. Zwischen Leutewitz und Bahnhof Mitte fahren zusätzlich Verstärkungswagen als Linie E 92. Während der Wochenendsperrungen wird auch die Linie 92 über Altcotta umgeleitet.

EV 12
Der bestehende Ersatzverkehr EV 12 bleibt bis zum Ende der Baustelle Lübecker Straße unverändert bestehen.

An der Bahnunterführung Hamburger Straße neben der Einmündung Bahnstraße entsteht der neue Eisenbahnhaltepunkt Cotta, an dem Fahrgäste künftig direkteren Zugang von und zum städtischen ÖPNV erhalten. Zunächst muss die vorhandene alte Eisenbahnbrücke schrittweise abgebrochen und durch eine neue ersetzt werden. Dann erfolgt der Ausbau des Haltepunktes. Parallel dazu werden im Baufeld, das sich im Osten bis zur Weißeritzbrücke und im Westen bis kurz vor die Kreuzung Cossebauder Straße erstreckt, Versorgungsleitungen, Straßenbelag und Straßenbahngleise erneuert. Unter dem DB-Haltepunkt entsteht eine neue und barrierefreie Straßenbahnhaltestelle, an der später auch die Linienbusse anhalten sollen. Gebaut wird in mehreren Abschnitten, größtenteils unter rollendem Verkehr im Zuge der Hamburger Straße.

Fahrgastinformationen
DVB-Fahrgäste können sich zu allen Umleitungen und Fahrplänen unter www.dvb.de im Internet, unter 0351 8571011 telefonisch im Call-Center oder per App DVBmobil auf dem Handy informieren.


Übersicht über die Linienänderungen

Details zur Baustelle, zum Bauablauf und Verkehrsraumeinschränkungen finden Interessierte und Anwohner im Internet unter folgenden Links:
Stadt Dresden
Bauseite der Deutschen Bahn
Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB)

Halle

DB Museum: Standort Halle (Saale) wird für Besucher wieder geöffnet (Meldung vom: 13.02.2026)

Das DB Museum in Halle (Saale) öffnet ab April wieder seine Tore für Museumsgäste. Der reguläre Museumsbetrieb an Samstagen wird wie in den Jahren zuvor im Frühjahr wieder aufgenommen, gezeigt werden die Baureihen der Deutschen Reichsbahn aus der ehemaligen DDR.

Mit der Entscheidung über die Umwandlung in ein Depot im Vergangenen Jahr begannen konstruktive Gespräche mit der Stadt Halle (Saale) über Möglichkeiten zum Erhalt des DB Museums. Im Zuge dessen hat sich die Deutsche Bahn Stiftung, unter deren Dach das DB Museum betrieben wird, nun für eine Wiedereröffnung entschieden. Damit entsteht der notwendige Raum, um gemeinsam konkrete Ansätze zu entwickeln, die die Zukunft des Museumsstandortes in Halle auch langfristig absichern.

Das DB Museum Halle (Saale) ist seit 2003 Außenstandort des DB Museums. Im historischen Ringlokschuppen IV untergebracht, lässt es die Herzen aller Eisenbahnfans höherschlagen: Rund 15 Original-Lokomotiven aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn können hier in einzigartiger Atmosphäre bestaunt werden.

Die Öffnungstermine werden rechtzeitig unter www.dbmuseum.de bekannt gegeben.

Deutsche Bahn Stiftung und DB Museum

Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) bewahrt unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv.

Mehr unter www.dbmuseum.de und www.deutschebahnstiftung.de.

Aktuell

Fünf neue Zukunftsbahnhöfe in Sachsen-Anhalt: barrierefrei und rundum verschönert (Meldung vom: 12.02.2026)

Die Deutsche Bahn (DB) hat im Jahr 2025 in Sachsen-Anhalt fünf neue Zukunftsbahnhöfe (ZKB) barrierefrei modernisiert: Beyendorf, Burg, Dodendorf, Halberstadt Hauptbahnhof und Oschersleben (Bode). Anlässlich der Vorstellung des Zukunftsbahnhofs in Oschersleben betont Danny Derbe, Leiter des Bahnhofsmanagements Magdeburg: „Wir modernisieren unsere Zukunftsbahnhöfe nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Wir sorgen für eine attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, moderne Reisendeninformation und bessere Beleuchtung.“

Zur nachhaltigen Verbesserung von Sicherheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität wurden am Bahnhof Oschersleben (Bode) zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen insbesondere die Erneuerung des taktilen Blindenleitsystems, die vollständige Überarbeitung des Wegeleitsystems sowie die Einführung einer modernen, digitalen Reisendeninformation. Ergänzend wurden neue und zusätzliche Sitzmöbel aufgestellt, die Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt und gezielte Maßnahmen zum Schutz vor Vandalismus umgesetzt.


Digitale Reisendeninformation am Bahnhof Oschersleben (Bode)

„Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. In den vergangenen 20 Jahren haben wir deshalb u.a. hier in der Bodestadt gemeinsam die Grundlagen für ein modernes Bahnhofsumfeld geschaffen. Die aktuelle Umgestaltung zeigt nun schnell sichtbare Wirkung und kommt allen Reisenden zugute. Der Aufenthalt am Zukunftsbahnhof Oschersleben ist angenehm und komfortabel. So soll es möglichst überall in Sachsen-Anhalt sein. Daran arbeiten wir. Jeden Tag“, erklärt Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens. Das Engagement des Landes am Bahnhof Oschersleben sei ein gelebtes Beispiel dafür.

Darüber hinaus erfuhr in Oschersleben auch der Vorplatz eine deutliche Aufwertung: Durch neue und zusätzliche Pflasterflächen, eine verbesserte Begrünung, inklusive schattenspendendem Baum, neue Sitzgelegenheiten, eine Infostele sowie die Modernisierung der Fahrradabstellanlagen lädt der Bereich nun zum Verweilen ein.

Bürgermeister Benjamin Kanngießer ergänzt: „Die barrierefreie Modernisierung des Bahnhofs Oschersleben (Bode) stellt einen bedeutenden Fortschritt für unsere Stadt dar. Die umgesetzten Maßnahmen verbessern die Aufenthaltsqualität für alle Reisenden nachhaltig und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen. Darüber hinaus freut es mich, dass durch die Neugestaltung der Bahnhof optisch aufgewertet und das Erscheinungsbild verschönert wird. Der modernisierte Bahnhof ist ein sichtbares Zeichen für zukunftsorientierte Mobilität und eine positive Entwicklung des Standortes Oschersleben.“

Im Zukunftsbahnhof Beyendorf hat die DB das Wartehäuschen mit transparenten Scheiben umgerüstet. Dadurch haben Reisende nun einen besseren Blick auf einfahrende Züge fühlen sich sicherer. Zusätzliche Sitzbänke erhöhen den Komfort, ebenso wie ein moderner, zweizeiliger digitaler Fahrzeiten-Anzeiger. Ein hochwertiges Insektenhotel auf einer Grünfläche fügt sich in das naturnahe Umfeld ein.

Die DB hat die Personenunterführung im Bahnhof Burg (b Magdeburg) vollständig renoviert und auf 30 Metern Graffitischutzboards angebracht. Diese sind mit stadttypischen Silhouetten gestaltet. Der Schriftzug „Stadt der Türme“ findet sich an den beiden Tunnelzugängen wieder. Modernisierte Windschutzanlagen und neues Sitzmobiliar erhöhen die Aufenthaltsqualität für Reisende. Zusätzlich erhielten die Bahnsteige ein neues Blindenleitsystem. In Zusammenarbeit mit der Stadt Burg hat die DB den Vorplatz des Bahnhofs mit bunten Sitzpodesten und Pflanzkästen verschönert.

Am Bahnhof Dodendorf wurde das vorhandene Wetterschutzhäuschen am Bahnsteig mit transparenten Scheiben ausgestattet – für mehr Komfort und Sicherheit. Darüber hinaus profitieren die Reisenden von neuen Sitzgelegenheiten. Ein digitaler Schriftanzeiger direkt am Gleis informiert zuverlässig über Abfahrtszeiten und eventuelle Änderungen. Ein neu aufgestelltes Insektenhotel ergänzt die Anlage und trägt zu einem angenehmen Umfeld bei.

Bis April 2025 hat die DB den Hauptbahnhof Halberstadt zum Zukunftsbahnhof weiterentwickelt. Reisende profitieren von neuen Aufzügen und Sitzbänken, modernen digitalen Anzeigern und transparentem Wetterschutz auf den Bahnsteigen. Die Wände des sanierten Personentunnels sind einladend mit lokalen Motiven gestaltet. Der Zukunftsbahnhof passt sich nun in das moderne Umfeld mit der Straßenbahnhaltestelle, dem Busbahnhof und den ebenfalls nahe gelegenen Park-&Ride- bzw. Bike-&Ride-Plätzen ein.

Die DB arbeitet auch 2026 daran, neun weitere Stationen als Zukunftsbahnhof zu modernisieren: die Bahnhöfe Arensdorf (b Köthen), Ditfurt, Erdeborn, Kötzschau, Mühlanger, Peißen, Quedlinburg, Reußen und Schkopau.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Ein Zukunftsbahnhof zielt darauf ab Bahnhöfe zu kundenfreundlicheren, effizienteren und umweltfreundlicheren Orten zu machen, die den Bedürfnissen der Reisenden und der Gesellschaft gerecht werden. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexperten unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern.

Dresden

Gleisreparatur auf der Warthaer Straße / Straßenbahnlinie 1 wird ab Montag verkürzt (Meldung vom: 12.02.2026)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten auf der Warthaer Straße wird die Straßenbahnlinie 1 von Montag, dem 16. Februar 2026, 4:00 Uhr bis Freitag, den 20. Februar 2026 3:30 Uhr in ihrer Streckenführung verkürzt. Die Baustelle hat auch Auswirkungen auf die Buslinien 68, 92 und den Ersatzverkehr EV 12. Folgende Änderungen ergeben sich:

Linie 1:Verkehrt von Prohlis planmäßig über Stadtzentrum, Bahnhof Mitte und Schäferstraße bis zur Waltherstraße. Dort wenden die Wagen im ehemaligen Betriebshof der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB).

Linie 68:Wird zwischen den Haltestellen „Schunkstraße“ und „Flügelweg“ umgeleitet. Stadteinwärts wird ab Alte Meißner Landstraße direkt zur Meißner Landstraße und weiter zur Hamburger Straße gefahren. Stadtauswärts fahren die Busse von der Meißner Landstraße eine Schleife über Alte Meißner Landstraße, Gotfried-Keller-Straße, Roquettestraße zur Warthaer Straße und zurück über Alte Meißner Landstraße nach Cossebaude/Niederwartha.

Linie 92:Wird als Ersatz für die Linie 1 von Cotta bis zum Bahnhof Mitte verlängert. Stadteinwärts wird ab Haltestelle „Schunkstraße“ über Alte Meißner Landstraße, Hamburger Straße, Waltherstraße, Friedrichstraße und Weißeritzstraße gefahren. Stadtauswärts verläuft die Strecke über Koreanischen Platz und Schäferstraße. Zwischen Leutewitz und Bahnhof Mitte fahren zusätzlich Verstärkungswagen als Linie E92.

EV 12:Der durch die Baustelle Lübecker Straße bestehende Ersatzverkehr EV 12 wird Richtung Leutewitz über Meißner Landstraße, Alte Meißner Landstraße und Gottfried-Keller-Straße umgeleitet, in Richtung Rudolf-Renner-Straße wird von Leutewitz über Herweghstraße, Am Lehmberg und Alte Meißner Landstraße gefahren.

Grund der Umleitung sind Gleisreparaturen auf der Warthaer Straße. Zwischen den Einmündungen Freiligrathstraße und Roquettestraße werden vier noch aus DDR-Zeiten stammende Großverbundplatten ausgebaut. Diese Technologie wird heute nicht mehr verwendet. Zwar ließen sich damals durch Vormontage der Platten und Schienen im Werk die neuen Straßenbahngleise zügig verlegen. Die starre Verbindung von Schiene und Betonplatte ließ die Großverbundplatten jedoch schnell verschleißen. Gleisabsenkungen und laufende Schienenbrüche waren die Folge. Dementsprechend viele zustandsbedingte Langsamfahrstellen wies das DVB-Gleisnetz vor der Wende auf.

Heute werden Straßenbahnschienen zumeist auf Querschwellen oder in der Bauform „Feste Fahrbahn mit Dämpfungszwischenlagen“ verbaut. Auf der Warthaer Straße kommt dennoch eine andere Bauform zum Tragen: Weil die unter den Großverbundplatten vorhandene so genannte Packlage erhaltenswert ist, werden lediglich 50 Meter neue Gleise mit Spurhaltern auf neuer Asphalttragplatte vergossen. Zum Abschluss bekommt die Warthaer Straße im Baufeld einen neuen Straßenbelag. Mit der Gleisreparatur wurde die Firma EUROVIA beauftragt, die Kosten von rund 100.000 Euro stammen aus dem DVB-Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur.

Individualverkehr wird umgeleitet

Aufgrund der Bauarbeiten muss die Warthaer Straße zwischen Freiligrathstraße und Roquettestraße auch für den Individualverkehr gesperrt werden. Zwischen Meißner Landstraße und Gottfried-Keller-Platz ist eine Umleitung über Alte Meißner Landstraße und Gottfried-Keller-Straße ausgeschildert. Die Freiligrathstraße und Roquettestraße bleiben während der Bauarbeiten eingeschränkt befahrbar.


Neubau Eisenbahnhaltepunkt Cotta/Hamburger Straße beginnt

Das Ende der Baustelle auf der Warthaer Straße am Freitag, dem 20. Februar 2026, 3:30 Uhr geht direkt über in den Neubau des zentralen Eisenbahnhaltepunktes Cotta auf der Hamburger Straße. Über die damit verbunden Anpassungen bei ÖPNV und Individualverkehr wird in einer gesonderten Meldung informiert.

Erfurt

Erfurter Nahverkehr: Einschränkungen und veränderte Linienführung während des Karnevalswochenendes (Meldung vom: 11.02.2026)

Aufgrund des Rathaussturms am Samstag, 14. Februar 2026, kommt es in der Zeit von voraussichtlich 10:40 Uhr bis 12:00 Uhr zu Einschränkungen im Erfurter Stadtbahnverkehr. Zwischen Domplatz und Anger können keine Stadtbahnen verkehren. Die Stadtbahn-Linien 2, 3 und 6 sind zeitweise im Umleitungsverkehr unterwegs.

Am Sonntag, 15. Februar 2026, findet der Karnevalsumzug der Stadt Erfurt statt. Es kommt deshalb von voraussichtlich 10:30 Uhr bis 19:00 Uhr zu Veränderungen der Linienführung im Erfurter ÖPNV.

Die Stadtbahnlinie 1 verkehrt zwischen Lutherkirche/Stadtwerke – Rieth – Europaplatz im 7,5-Minuten-Takt und bildet den Ersatz für die im Bereich Rieth – Europaplatz entfallenden Stadtbahn-Linien 3 bzw. 6.

Die Stadtbahnlinie 5 ist im 15-Minuten-Takt zwischen Lutherkirche/Stadtwerke und Zoopark unterwegs. Zwischen Hauptbahnhof und Lutherkirche/SWE besteht keine Verkehrsverbindung mit der Stadtbahn, die Haltestellen Anger, Stadtmuseum/Kaisersaal, Augustinerkloster und Boyneburgufer werden ersatzlos aufgehoben. Fahrgäste in und aus Richtung Innenstadt werden gebeten, an der Salinenstraße in die Buslinie 9umzusteigen. Die Busse fahren ebenfalls im 7,5-Minuten-Takt.

Die Stadtbahnlinie 2 verkehrt zwischen Ersatzhaltestelle Lange Brücke – Gothaer Platz – P+R-Platz Messe sowie zwischen Wiesenhügel und Steigerstraße und ersetzt im Abschnitt Kaffeetrichter – Steigerstraße die dort entfallene Stadtbahn-Linie 6. Die Haltestellen Hauptbahnhof, Anger, Fischmarkt, Domplatz Süd und Theater können in beiden Richtungen nicht bedient werden.

Die Stadtbahnlinie 3 ist zwischen Urbicher Kreuz und Thüringenhalle unterwegs. Die Haltestellen Hauptbahnhof, Anger, Fischmarkt, Domplatz Nord und Webergasse/Andreaskirche werden beidseitig aufgehoben. Entlang der Nordhäuser Straße zwischen Ersatzhaltestelle Blumenstraße und Berliner Straße wird Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet. Der SEV verkehrt im 7,5-Minuten-Takt, der Umstieg zur Stadtbahn in Richtung Europaplatz bzw. Rieth erfolgt an der Berliner Straße.

Die Stadtbahnlinie 4 verkehrt zwischen Ersatzhaltestelle Lange Brücke – Gothaer Platz – Hauptfriedhof bzw. Bindersleben. Zwischen Ringelberg und Karl-Marx-Platz wird Schienenersatzverkehr wie folgt eingerichtet: Ringelberg – Geschwister-Scholl-Straße – Busbahnhof (Steig 6) – Thomaseck – Karl-Marx-Platz (– Brühler Garten/Lutherstraße und zurück zum Ringelberg). Der SEV ist im 15-Minuten-Takt unterwegs.

Die Stadtbahnlinie 6 wird eingestellt. Die EVAG bittet ihre Fahrgäste, die Stadtbahn-Linien 1 und 2 bzw. den SEV zu nutzen.

Um den Fahrgästen eine Verbindung zwischen den nördlichen und den südlichen Stadtteilen zu ermöglichen, verkehrt die Buslinie 9 im genannten Zeitraum zwischen Hauptbahnhof und Spielbergtor in beiden Richtungen über die Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße. Dort besteht die Umsteigemöglichkeit zu den Stadtbahnen in Richtung Steigerstraße bzw. Thüringenhalle sowie in Richtung Wiesenhügel und Urbicher Kreuz. Zwischen Nordbahnhof und Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße verkehren die Busse im 7,5-Minuten-Takt, im weiteren Verlauf von bzw. nach Daberstedt im 15-Minuten-Takt.

Die Buslinie 90 verkehrt zwischen der Ersatzhaltestelle Blumenstraße – Marbach – Salomonsborn - Alach. Die Haltestellen Domplatz Nord, Webergasse/Andreaskirche sowie die Ersatzhaltestelle Günterstraße können nicht bedient werden.

Genauere Informationen zu den Linienführungen und Fahrzeiten der Schienenersatzverkehre gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de, im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger sowie über das Infotelefon: 0361 19449.

Dresden

Sperrung Wiener Straße wird für Gleisreparatur genutzt - Straßenbahnlinien 4, 8, 10 und 11 fahren Umleitung (Meldung vom: 05.02.2026)

Von Montag, dem 9. Februar 2026, 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 21. Februar 2026, 3:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 4, 8, 10 und 11 wie folgt umgeleitet:

Linie 4: Erhält eine geteilte Linienführung.

Im Osten verkehrt die „4“ von Prohlis kommend planmäßig bis Lennéplatz und dann weiter als Linie 8 nach Hellerau.

Im Westen fährt die „4“ von Weinböhla planmäßig bis zum Hauptbahnhof Nord und dann über Hauptbahnhof nach Südvorstadt.

Linie 8:Verkehrt von Hellerau planmäßig über Albertplatz, Sachsenallee und Straßburger Platz zum Lennéplatz und dann als Linie 4 über Strehlen nach Prohlis.

Linie 10:Wird zwischen Hauptbahnhof und Straßburger Platz in beiden Richtungen über Hauptbahnhof Nord und Pirnaischer Platz umgeleitet.

Linie 11:Fährt von Bühlau planmäßig über Albertplatz, Marienbrücke und Postplatz bis Hauptbahnhof Nord und dann weiter über Hauptbahnhof nach Plauen.

SEV 11:Ersatzverkehr mit Bussen verkehrt als EV11 ab Zschertnitz über Lennéplatz zum Hauptbahnhof. Dabei verläuft der Fahrtweg in Richtung Hauptbahnhof ab Lennéplatz über Bürgerwiese, Georgplatz und St.-Petersburger-Straße. In Richtung Zschertnitz fahren die Busse über die Strehlener Straße.

Linie 66:Die Buslinie 66 verkehrt während der Bauzeit in beiden Richtungen zwischen Hauptbahnhof und der Haltestelle „Uhlandstraße“ über die Strehlener Straße. Die Haltestelle „Gret-Palucca-Straße“ wird nicht bedient.

Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten der Landeshauptstadt Dresden auf der Wiener Straße in Höhe Mary-Wigmann-Straße, die zur Vorbereitung der geplanten Tunnelsanierung unter dem Wiener Platz notwendig sind. Diese Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Winterferien statt. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) nutzen die damit verbundene Vollsperrung der Straßenbahntrasse für Gleisreparaturen.

Im Zuge der nur von Straßenbahnen und Bussen befahrenen Trasse der Wiener Straße zwischen Hauptbahnhof und Andreas-Schubert-Straße werden rund 105 Meter verschlissene Schienen getauscht. Im Blickpunkt der Bauarbeiter ist vor allem ein Gleisbogen, über den die Straßenbahnführung aufgrund der Ausfahrt aus dem südlichen Autotunnel verschwenkt wird. Gewechselt werden nur die Schienen und deren Befestigungen, der vorhandene Unterbau ist noch in gutem Zustand und kann weiterhin verwendet werden.

Parallel ist die Erneuerung von Schienenbefestigungen entlang der Wiener Straße und Gellertstraße vorgesehen. Diese so genannten Kleineisenteile sind nach Jahren des Betriebes verschlissen und werden jetzt ersetzt. Weil dafür auch Teile des Rollrasens entfernt werden müssen, setzen die DVB-Fachleute begleitend auf die Expertise einer Gartenbaufirma.

Vor dem Gleisbogen Wiener Straße und Gellertstraße ist ein weiteres Stück Schiene von 9 Metern Länge zu tauschen. Diese spezielle „Dilatationsschiene“ stammt, wie auch alle anderen neuen Schienen, aus der DVB-eigenen Gleisbauwerkstatt in Reick. Sie dient als Dehnungsfuge zwischen zwei Schienenabschnitten und kann ihre Länge je nach Außentemperatur anpassen.

Insgesamt kosten die Reparaturen zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz rund 440.000 Euro. Sie werden aus dem DVB-Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur beglichen.

Dresden

Gleisbaustelle am Schillerplatz (Meldung vom: 03.02.2026)

Von Freitag, dem 6. Februar 2026, 6:00 Uhr bis Montag, den 23. Februar 2026, 3:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 6, 10 und 12 wie folgt umgeleitet:

Linie 6
Erhält eine verkürzte Linienführung.
Von Wölfnitz kommend verkehren die Wagen planmäßig über Albertplatz und Sachsenallee bis zur Blasewitzer/Fetscherstraße und weiter als Linie 12 über Straßburger Platz in Richtung Leutewitz.

Linie 10
Wird von der Messe Dresden kommend ab Ludwig-Hartmann-Straße über Tolkewitz und Laubegast nach Niedersedlitz verlängert.
Die Linie 10 ersetzt dabei ab Ludwig-Hartmann-Straße die verkürzte Line 6.

Linie 12
Fährt ebenfalls auf verkürztem Fahrtweg.
Aus Richtung Leutewitz kommend verkehrt die Linie 12 planmäßig über Postplatz und Fetscherplatz bis zur Blasewitzer/Fetscherstraße und dann weiter als Linie 6 über Sachsenallee und Albertplatz nach Wölfnitz.

SEV 6/12
Ersatzverkehr mit Bussen wird für beide Linien zwischen Blasewitzer/Fetscherstraße und Tolkewitz eingerichtet.
Der Fahrtweg verläuft über Schillerplatz.
Die Streckenführung wird im Zuge der Bauarbeiten zwei Mal angepasst.

Grund der Umleitungen sind Gleisbauarbeiten im Kreuzungsbereich Blasewitzer/Fetscherstraße und direkt anschließend auf dem Verkehrsknoten Schillerplatz.

Zunächst tauschen die Gleisbauer der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom 6. bis 10. Februar 2026 die Zungen und Stellvorrichtungen von zwei Straßenbahnweichen auf der Blasewitzer Straße aus. Die neuen Zungen wurden in der DVB-Gleisbauwerkstatt in Reick angefertigt.

Im Anschluss müssen vom 10. bis 23. Februar 2026 auf dem Schillerplatz rund 60 Meter Doppelgleis erneuert werden. Die Schienen stammen noch aus dem Jahr 1995 und sind nach rund 30 Betriebsjahren verschlissen. Gleichzeitig werden zwei kombinierte Fahrleitungs- und Beleuchtungsmasten neu errichtet, deren Fundamente sich im Laufe der Zeit gesenkt und zum Schiefstand der Masten geführt haben. Einer befindet sich auf der Fußgängerinsel Schillerplatz, der andere zwischen Loschwitzer Straße und Hüblerstraße. Die Kosten für alle Reparaturen einschließlich der notwendigen Verkehrssicherung belaufen sich auf rund 620.000 Euro. Sie werden aus dem Budget für die laufende Instandhaltung der DVB-Infrastruktur finanziert. Damit die Baustelle in der vorgegebenen Zeit fertig wird, muss auch in den Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende gearbeitet werden.

Verkehrsführung für Busse am Schillerplatz wird zwei Mal verändert
Während der ersten Bauphase vom 6. bis 10. Februar 2026 verkehren alle Buslinien, ergänzt durch den Schienenersatzverkehr für die Linie 6 und 12, am Schillerplatz wie gewohnt und halten an der Zentralhaltestelle in der Loschwitzer Straße.

Vom 10. bis 13. Februar 2026 können Busse die Zentralhaltestelle nur stadteinwärts bedienen.

In Richtung Blaues Wunder und Loschwitz fahren die Linie 61 und 63 über Kretschmerstraße, die 65 wendet über Regerstraße und Berggartenstraße. Endstation ist auf der Loschwitzer Straße kurz vor Einmündung Justinenstraße. Der Ersatzverkehr EV 6/12 verkehrt in Richtung Tolkewitz ab Loschwitzer Straße über Berggartenstraße, in der Gegenrichtung über Niederwaldstraße. Der EV 6/12 kann nicht direkt am Schillerplatz anhalten, sondern bekommt einen Ersatzhalt auf der Loschwitzer Straße im Bereich der Regerstraße und Prellerstraße. Die Buslinie 84 verkehrt nur verkürzt von Rochwitz bis Steglichstraße.

In der Zeit vom 13. bis 23. Februar 2026 verkehren alle Buslinien wie vom 10. bis 13. Februar 2026. Zusätzlich werden die Buslinien 61 und 63 auch stadteinwärts umgeleitet. Vom Blauen Wunder kommend fahren sie über Naumannstraße, Vogesenweg, Loschwitzer Straße zur Berggartenstraße und dann weiter planmäßig.

Autofahrer sollten Schillerplatz meiden
Angesichts der hohen Verkehrsbelegung am Schillerplatz und an der Blasewitzer/Fetscherstraße war die Abstimmung der Verkehrsführung eine der größten Herausforderungen. Zunächst bestand die Auflage, nicht gleichzeitig an Blasewitzer/Fetscherstraße und Schillerplatz
zu bauen, sondern nacheinander. Eine weitere sah den Bau ausschließlich in den verkehrsärmeren Winterferien vor und auch der Wochenmarkt am Schillerplatz sollte wie gewohnt stattfinden können. Daraus ergaben sich unterschiedliche Verkehrsführungen auch für Autofahrer.

Während des ersten Bauabschnitts vom 6. bis 10. Februar 2026 bestehen für den Individualverkehr lediglich Einschränkungen im Zuge der Blasewitzer Straße. Stadteinwärts ist eine kurze Umleitung über Augsburger und Fiedlerstraße vorgesehen, stadtauswärts über Fetscherstraße, Wormser Straße und Huttenstraße.

Ab 10. Februar 2025 entfallen alle Umleitungen an der Blasewitzer Straße. Dafür gibt es vom 10. bis 23. Februar 2026 erhebliche Verkehrseinschränkungen am Schillerplatz. Dann kann im Zuge der Tolkewitzer Straße am Schillerplatz ausschließlich nach rechts auf das Blaue Wunder abgebogen werden. Vom Blauen Wunder kommend darf am Schillerplatz ebenfalls nur nach rechts in die Naumannstraße eingefahren werden. Alle anderen Verkehrsrichtungen sind gesperrt. Für Fahrten vom Käthe-Kollwitz-Ufer Richtung Tolkewitz und umgekehrt sind Umleitungen beschildert, die Verkehrsteilnehmer südwestlich am Schillerplatz vorbeiführen.

Autofahrer, die nicht zwingend zum Schillerplatz oder über das Blaue Wunder müssen, sollten in der Zeit vom 10. bis 23. Februar 2026 diesen Verkehrsknoten meiden und am besten weiträumig umfahren.

Aktuell

Bundesweiter Warnstreik (Meldung vom: 30.01.2026)

Am Montag, 2. Februar 2026 hat die Gewerkschaft ver.di zu einem bundesweiten Streik auf.
Das betrifft alle Bundesländer, ausgenommen Niedersachsen.

Was wird bestreikt?
Es werden alle Verkehrsbetriebe des öffentlichen Personennahverkehrs bestreikt.
Also Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen

Wer wird nicht bestreikt?
Alle Eisenbahnen in Deutschland, also S-Bahn- und Regionalverkehre sowie der Fernverkehr.

Wann wird gestreikt?
Montag, 2. Februar 2026 den ganzen Tag

Welche Städte sind betroffen?
Alle in Deutschland, wir können nicht alles auflisten.
Bitte informiert Euch bei den Verkehrsbetrieben!
Wir haben keine Informationen darüber, ob und wo Notverkehre eingerichtet werden.

Warum ruft ver.di zum Streik auf?
Wir zitieren die Pressemitteilung der Gewerkschaft:

„Die Beschäftigten im ÖPNV stehen unter hoher Belastung durch extrem ungünstige Arbeitszeiten, Schichtarbeit und ständigen Zeitdruck“, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. „Wir brauchen hier dringend Verbesserungen, um die hohe Fluktuation zu stoppen und wieder verlässlich Fachkräfte für den öffentlichen Nahverkehr zu finden.“

In den bisherigen Verhandlungen, so Behle, verweigerten die Arbeitgeber allerdings fast jede Verbesserung. Mehr noch: Teils sollen Belastungen sogar erhöht werden, etwa durch längere Schichten oder die Streichung des Krankengeldzuschusses. „Das Verhalten der Arbeitgeberseite ist ein Angriff auf bestehende Vereinbarungen“, sagte Behle. „Damit wird der ÖPNV als Daseinsvorsorge gefährdet. Wer bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung verweigert, bringt die vielen Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, um ihre Teilhabe.“ Die Gewerkschafterin kündigte eine „harte Runde“ an, wenn in die Verhandlungen keine Bewegung komme: „Mit dem Streikaufruf setzen wir ein klares Signal der Entschlossenheit. Die Beschäftigten sind bereit, für ihre Forderungen zu kämpfen.“

Magdeburg

Erneuter Warnstreik bei der MVB (Meldung vom: 27.01.2026)

Fahrbetrieb der MVB wird sichergestellt

Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) zu einem Warnstreik am Donnerstag, 29. Januar, aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft ist lediglich mit einer geringen Beteiligung zu rechnen. Die MVB geht daher aktuell davon aus, dass der Fahrbetrieb mit Straßenbahnen und Bussen am Donnerstag regulär durchgeführt werden kann.

Vereinzelt kann es dennoch zu Ausfällen einzelner Fahrten kommen, sofern Mitarbeitende am Warnstreik teilnehmen. Die MVB setzt alles daran, die Auswirkungen für ihre Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.

Hintergrund
Anlass des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt (KAV). Die erste Verhandlungsrunde hat am Mittwoch, 14. Januar, stattgefunden. Weitere Informationen zu den Verhandlungsinhalten sind der gesonderten Pressemitteilung des KAV zu entnehmen.

Harzgerode

Harzer Schmalspurbahnen: Offizielle Übergabe der Bahnhofsgebäude in Alexisbad (Meldung vom: 21.01.2026)

Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat heute die Stationsgebäude des Bahnhofs Alexisbad offiziell an den neuen Eigentümer übergeben. Käufer des Gebäudeensembles ist der Harzer Unternehmer und Investor Markus Hercher.

Zur Übergabe vor Ort, bei der auch Harzgerode Bürgermeister Marcus Weise anwesend war, begrüßte HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller den neuen Eigentümer am traditionsreichen Bahnhof im Selketal. Neben dem historischen Empfangsgebäude umfasst der Verkauf auch den hölzernen Anbau, in dem sich früher die Bahnhofsgaststätte befand, sowie den ehemaligen Güterschuppen.


Freudiger Handschlag für die Zukunft des Empfangsgebäudes im Bahnhof Alexisbad (v.l.n.r.): Markus Hercher, HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller und Harzgerodes Bürgermeister Marcus Weise

Die HSB hatte die Veräußerung der seit Jahren weitgehend leerstehenden Gebäude gegen Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen. Der Kaufvertrag wurde im November 2025 unterzeichnet. Markus Hercher, der als Agrarinvestor und Autohausbesitzer überregional bekannt ist, plant eine umfassende Sanierung des gesamten Gebäudeensembles. Perspektivisch ist zudem eine gastronomische Nutzung vorgesehen, die dem Bahnhof Alexisbad neue Impulse verleihen soll.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Hercher einen engagierten Investor gefunden haben, der diesem geschichtsträchtigen Standort neues Leben einhauchen möchte“, erklärte HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller. „Nach vielen Jahren ohne erfolgreiche Nachnutzungsperspektive ist dies ein wichtiger Schritt für den Bahnhof und die touristische Entwicklung der Region.“

Die HSB hatte ihre Verkaufsstelle im Empfangsgebäude bereits Ende August 2014 geschlossen. Der Fahrkartenverkauf wurde dann zunächst vom gegenüberliegenden Hotel Habichtstein übernommen. Um den Erhalt der Bauten sicherzustellen, ließ die HSB in den vergangenen Jahren unter anderem das Dach des Empfangsgebäudes vollständig sanieren.

Der Bahnhof Alexisbad blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Er wurde am 1. Juli 1888 anlässlich der Freigabe der neuen Strecke der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn (GHE) zwischen Mägdesprung und Alexisbad in Betrieb genommen. Zunächst genügte ein kleines Dienstgebäude, doch mit der wenig später erfolgten Inbetriebnahme der hier von der Strecke Gernrode (Harz) – Harzgerode abzweigenden Strecke in Richtung Stiege und Hasselfelde entwickelte sich Alexisbad zu einem wichtigen Abzweigbahnhof. Das heutige Empfangsgebäude entstand in dieser Zeit.

Als größter Kreuzungsbahnhof und wichtiger touristischer Anlaufpunkt im Selketal spielte Alexisbad über Jahrzehnte eine bedeutende Rolle im regionalen Bahnverkehr und verfügte bis 1905 sogar über einen eigenen Lokschuppen. Auch schwere Zeiten prägten seine Geschichte: Beim verheerenden Hochwasser im April 1994 wurden die Gleisanlagen stark beschädigt, konnten jedoch bereits einen Monat später wieder in Betrieb genommen werden.

Mit der heutigen Übergabe beginnt nun ein neues Kapitel für den Bahnhof Alexisbad. Die geplante Sanierung und künftige Nutzung sollen dazu beitragen, den Standort langfristig zu erhalten und ihn wieder stärker in das touristische und kulturelle Leben des Selketals einzubinden.

Erfurt

Paul-Schäfer-Straße: Deutsche Bahn und Stadt Erfurt erneuern Brücke und Straße (Meldung vom: 19.01.2026)

Die Deutsche Bahn beginnt am Dienstag, 10. Februar 2026, mit der Erneuerung der westlichen Eisenbahnüberführung in der Paul-Schäfer-Straße in Erfurt. Gemeinsam mit der Stadt Erfurt wird im Zuge der Bauarbeiten auch der gesamte Straßenraum unter der Brücke grundhaft erneuert. Die Maßnahme ist bis Dezember 2026 geplant.

Die Arbeiten umfassen den vollständigen Ersatz der Brücke einschließlich aller erforderlichen Maßnahmen im Gleis- und Baufeldbereich. Dazu gehören unter anderem der Aus- und Einbau des Oberbaus, Erd- und Kabeltiefbauarbeiten, Maßnahmen an der Leit- und Sicherungstechnik (LST), der Telekommunikationstechnik (TK) sowie landschaftspflegerische Arbeiten.

Parallel dazu wird die unterführte Paul-Schäfer-Straße im Bereich der stadteinwärts führenden Fahrbahn umfassend neugestaltet. Gehwege und Fahrbahn werden erneuert, Leitungen neu verlegt und die Straßenbeleuchtung modernisiert.

Sperrungen im Bahn- und Straßenverkehr

Für die Arbeiten ist eine Sperrung des Streckenabschnitts Erfurt Hauptbahnhof – Erfurt Nord auf der Bahnstrecke Erfurt – Nordhausen erforderlich. Der Zugverkehr wird in der Zeit vom 13. März bis 20. September 2026 eingestellt.

Ein Schienenersatzverkehr wird nicht angeboten. Fahrgäste werden gebeten, in diesem Zeitraum den parallelen öffentlichen Personennahverkehr der Erfurter Verkehrsbetriebe zu nutzen.

Auch für den Straßenverkehr bringt die Baumaßnahme Einschränkungen mit sich: Die zwei Fahrspuren stadteinwärts werden im Bereich der Brücke für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Der Verkehr wird über die zweispurige Fahrbahn stadtauswärts umgeleitet. Alle Anlieger bleiben weiter erreichbar. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.

Baustellenverkehr und Anwohnerinformation

Während der Bauzeit ist mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen. Zum Einsatz kommen unter anderem Großbagger und Lkw. Die Deutsche Bahn und die Stadt Erfurt setzen alles daran, die Beeinträchtigungen für Anwohnende, Verkehrsteilnehmende und Reisende so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich Störungen und Änderungen im Bauablauf nicht vollständig ausschließen. Dafür bitten die Projektpartner um Verständnis.

Magdeburg

Warnstreik der Gewerkschaft ver.di: Fahrbetrieb der MVB wird sichergestellt (Meldung vom: 15.01.2026)

Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) zu einem Warnstreik am Freitag, 16. Januar, aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft ist lediglich mit einer geringen Beteiligung zu rechnen. Die MVB geht daher aktuell davon aus, dass der Fahrbetrieb mit Straßenbahnen und Bussen am Freitag regulär durchgeführt werden kann.

Vereinzelt kann es dennoch zu Ausfällen einzelner Fahrten kommen, sofern Mitarbeitende am Warnstreik teilnehmen. Die MVB setzt alles daran, die Auswirkungen für ihre Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.

Hintergrund

Anlass des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt (KAV). Die erste Verhandlungsrunde hat am Mittwoch, 15. Januar, stattgefunden

Aktuell

Sperrung zwischen Sangerhausen und Leinefelde (Meldung vom: 13.01.2026)

In den kommenden drei Jahren modernisiert der Schienennetzbetreiber DB InfraGO weiterhin die viel befahrene Strecke zwischen Halle (Saale) Hbf und Kassel-Wilhelmshöhe. In dieser Zeit wird es daher wiederholt zu umfangreichen Streckensperrungen und Einschränkungen im Zugverkehr kommen.

Den Anfang macht ab Ende dieser Woche die Sperrung des Streckenabschnitts zwischen Sangerhausen und Leinefelde für insgesamt acht Wochen. Von Freitag, dem 16. Januar 2026, bis einschließlich Donnerstag, dem 12. März 2026, ist diese Strecke für den Zugverkehr gesperrt.

In diesem Zeitraum werden die Züge der zwischen Halle und Kassel verkehrenden Regionalexpress-Linien RE 8 und RE 9 sowie der Regionalbahn-Linie RB 57 Nordhausen – Heilbad Heiligenstadt durch Busse ersetzt.

Das Ersatzkonzept sieht verschiedene Linienführungen bei den Bussen vor:
Stündliche Expressbusse Sangerhausen – Leinefelde
Zwischenhalte: Roßla, Berga-Kelbra und Nordhausen sowie zweistündlichen Halten in Bennungen und Wallhausen

Zweistündlich Busse Berga-Kelbra und Leinefelde mit Anschluss in Berga-Kelbra vom Expressbus
Zwischenhalte: Görsbach, Heringen, Nordhausen, Wolkramshausen, Bleicherode Ost und Sollstedt

Zweistündlich Busse Nordhausen und Leinefelde
Zwischenhalte: an allen Unterwegsbahnhöfen

In Sangerhausen und Leinefelde bestehen jeweils Anschlüsse an die weiterführenden Züge.

Die Fahrzeit zwischen Sangerhausen und Leinefelde verlängert sich mit den Expressbussen um etwa eine Dreiviertelstunde.

An den Bahnhöfen in Leinefelde und Sangerhausen setzt Abellio Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die den Fahrgästen bei Bedarf gerne beim Umsteigen helfen.

Nach Abschluss dieses ersten Bauabschnitts können die Züge ab dem 13. März wieder ungestört fahren. Ab Ende Juli wird die Strecke ab Halle abschnittsweise gesperrt, beginnend bis Berga-Kelbra, ab Ende August bis Nordhausen sowie ab Anfang Oktober bis Leinefelde. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten an. Von den Sperrungen wird dann auch die Strecke Erfurt – Sangerhausen (- Magdeburg) betroffen sein.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Informationen zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste können sich auch in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten informieren.

Dresden

Reparaturen auf der Gleistrasse Gorbitz (Meldung vom: 09.01.2026)

Aufgrund von Reparaturen an der Gleistrasse Gorbitz verkehren die Straßenbahnlinien 2 und 7 von Montag, dem 12. Januar 2026, 7:30 Uhr bis Montag, den 19. Januar 2026, 3:00 Uhr verkürzt. Von Freitag, dem 23. Januar 2026, 22:00 Uhr bis Montag, den 26. Januar 2026 3:00 Uhr schließt sich eine weitere Umleitung an, welche nur die Linie 7 betrifft. Insgesamt wird in drei Phasen gebaut.

Bauphase 1 vom 12. Januar 2026 bis 16. Januar 2026 jeweils 7:30 bis 19:30 Uhr
Die Linie 2 fährt von Kleinzschachwitz kommend nur bis zur Haltestelle „Amalie-Dietrich-Platz“. Zum Einsatz kommen Zweirichtungsfahrzeuge, die am Amalie-Dietrich-Platz umsetzen und nach Kleinzschachwitz zurückfahren können. Die Linie 7 verkehrt von Weixdorf kommend nur bis zur Gleisschleife Wölfnitz.

Zwischen Wölfnitz und Gorbitz sowie nach Pennrich sind Busse als EV2 und EV7 im Einsatz. Der Einstieg erfolgt an der Julius-Vahlteich-Straße. Die Busse fahren über Julius-Vahlteich-Straße und Coventrystraße, gehalten wird im Gorbitzer Wohngebiet nahe des Merianplatzes, der Kirschenstraße und der Schlehenstraße.

Bauphase 2 vom 16. Januar 2026 19:30 Uhr bis 19. Januar 2026 3:00 Uhr
In der zweiten Bauphase endet die Linie 2 von Kleinzschachwitz an der Haltestelle „Dahlienweg“ und fährt dann weiter als Linie 7 nach Weixdorf. Umgekehrt fährt die Linie 7 von Weixdorf kommend planmäßig bis Haltestelle „Julius-Vahlteich-Straße“ und weiter als „2“ nach Kleinzschachwitz.

Der Ersatzverkehr rollt in gleicher Weise wie während der ersten Bauphase. Umstieg ist an der Station „Julius-Vahlteich-Straße“.

Bauphase 3 vom 23. Januar 2026 22:00 Uhr bis 26. Januar 2026 3:00 Uhr
Während der dritten Bauphase wird nur die Linie 7 verkürzt. Die Wagen fahren von Weixdorf bis zur „Julius-Vahlteich-Straße“ und enden in der Gleisschleife Wölfnitz. Die Zusatzlinie 42 übernimmt die Fahrgäste ab „Julius-Vahlteich-Straße“ Richtung Gorbitz. Von dort aus besteht Ersatzverkehr mit Bussen als EV7 nach Pennrich.

Grund der Linienänderungen sind Bauarbeiten an Weichen und Gleisen zwischen Schlehenstraße und dem Endpunkt Gorbitz. Bereits in den Vorjahren wurden Teile der Gorbitzer Straßenbahnachse erneuert. Nun folgen weitere Abschnitte, die nur unter Voll- oder Teilsperrung gebaut werden können. Die Bauarbeiten umfassen den Tausch von vier Weichenzungen, dem beweglichen Teil einer Weiche, sowie eines Herzstücks. Zusätzlich werden rund 120 Meter Schienen erneuert. Trotz der aktuellen Witterung kann die Reparatur durchgeführt werden. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund 150.000 Euro und werden aus dem Budget für die laufende Instandhaltung der DVB-Infrastruktur bestritten.

Dresden

Baustart für modernen Verkehrsknoten in Dresden-Cotta (Meldung vom: 08.01.2026)

In Dresden-Cotta beginnen am 8. Januar 2026 offiziell die Bauarbeiten für einen zentralen Verkehrsknoten im Dresdner Westen: Die Deutsche Bahn startet mit dem Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung an der Hamburger Straße sowie mit dem Bau eines neuen, barrierefreien Haltepunkts Dresden-Cotta. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden ist zudem der grundlegende Ausbau der Hamburger Straße geplant. Bahn, Straßenbahn, Rad- und Autoverkehr sollen dadurch jeweils leistungsfähiger und gut miteinander verknüpft werden.

Die bestehende Eisenbahnbrücke musste bereits 2015 aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands durch ein Provisorium ersetzt werden. Nun errichtet die Deutsche Bahn einen modernen Neubau aus Stahlbeton. Die neue Brücke wird breiter als zuvor und ermöglicht höhere Geschwindigkeiten auf der Bahnstrecke. Gleichzeitig wird es mehr Raum unter der Brücke geben – mit mehr Platz für Fußgänger, Rad- und Autoverkehr sowie die Straßenbahn.

Direkt unter der Brücke entsteht eine neue Straßenbahnhaltestelle, der neue Haltepunkt Dresden-Cotta bindet den Stadtteil künftig an die geplante S-Bahn-Linie S6 im Dresdner Westen an. Fahrgäste profitieren von kürzeren Wegen und besseren Anschlüssen. Neben dem Brücken- und Haltestellenbau wird auch die Hamburger Straße für einen sicheren Straßenverkehr grundlegend umgestaltet.

Während der Bauzeit legt die Deutsche Bahn großen Wert auf den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner. Lärmintensive Arbeiten finden überwiegend tagsüber statt. Zusätzlich entstehen beidseitig der Bahnstrecke neue Lärmschutzwände. Über besonders belastende Bauphasen informiert die ausführende Baufirma die Anlieger frühzeitig.

Die Hauptarbeiten führt die DB-Tochter DB InfraGO AG bis März 2029 durch.

Zugverkehr
Während der Arbeiten sind auch Beeinträchtigungen im Zugverkehr notwendig. Im Februar 2026 wird die Strecke Dresden-Friedrichstadt über Cossebaude nach Coswig einen Monat lang gesperrt. In dieser Zeit wird eine weitere Hilfsbrücke eingebaut. Dadurch kann während der weiteren Bauarbeiten durchgehend ein Gleis befahren sowie der Haltepunkt Dresden-Cotta bedient werden.

Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis. Detaillierte Informationen für die Züge der Deutschen Bahn gibt es unter bahn.de/bauarbeiten, weitere Informationen unter www.vvo-online.de.

Straßenverkehr im Bereich der Eisenbahnbrücke „Hamburger Straße“
Die Hauptbauarbeiten von Februar 2026 bis März 2029 führen zu verschiedenen Einschränkungen im Bereich der Eisenbahnbrücke „Hamburger Straße“. Für den Straßenbahnverkehr wird die Durchfahrt gesperrt. Als Ersatz wird eine Umleitung eingerichtet. Für den Kfz-Verkehr bleibt die Bundesstraße B 6 weitestgehend befahrbar. Es sind lediglich kurzzeitig einzelne Sperrungen notwendig.

Für Fußgänger und Radfahrer wird der Bereich der Brücke ebenfalls gesperrt. Eine Umleitung führt über den Elberadweg, der mit einer dauerhaften Asphaltierung und einer Beleuchtung ausgestattet wird. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.


Foto: DB InfraGO

Leipzig

Leipzigs City-Tunnel wird barrierefrei modernisiert (Meldung vom: 07.01.2026)

Die Deutsche Bahn AG (DB AG) startet 2026 einen umfassenden Bau-Marathon zur Modernisierung des City-Tunnels in Leipzig. Insgesamt werden elf Rolltreppen und fünf Aufzüge in den Stationen Bayerischer Bahnhof, Wilhelm-Leuschner-Platz und Markt ausgetauscht. Die Arbeiten sind so geplant, dass die barrierefreie Erreichbarkeit der Stationen stets gewährleistet bleibt. Die Bauarbeiten finden überwiegend nachts statt, um den regulären Zugverkehr nicht zu stören. Mit der Erneuerung der Rolltreppen und Aufzüge im City-Tunnel stellt die DB sicher, dass die Anlagen auch in Zukunft zuverlässig laufen.

Die Bauarbeiten beginnen am 5. Januar 2026 in der Station Leipzig Markt, wo die letzte Rolltreppe und der Aufzug ausgetauscht werden. Zwischen Januar und Mai wird zunächst die aufwärts führende Rolltreppe in Richtung Hainstraße ausgetauscht. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Aufzug ausgetauscht. Der neue Aufzug verfügt über eine längere Kabine, sodass Fahrräder oder Kinderwagen bequem hineinpassen.

In der Station Bayerischer Bahnhof werden ab dem 19. Januar bis zum Mai die Rolltreppen im Eingangsbereich ausgetauscht. Zwischen April und Juli wird der Aufzug im Eingang Süd Richtung Straße des 18. Oktobers getauscht. Anschließend wird bis Ende 2026 der Aufzug im Eingang auf den Bayerischen Platz ausgewechselt.

Besonders bemerkenswert ist der Umbau am Wilhelm-Leuschner-Platz, der im April beginnt. Um die 20 Meter Höhenunterschied zu überwinden, sind insgesamt acht Rolltreppen im Einsatz. Pro Fahrtrichtung sind jeweils zwei Rolltreppen aneinandergesetzt, die durch ein steinernes Zwischenpodest getrennt sind. Nach den Arbeiten werden aus den acht Rolltreppen vier: Die Station bekommt mit 55 Metern Europas längste Rolltreppen mit je einem fahrenden Mittelpodest. Auf dem Mittelpodest flachen die Stufen ab. Fahrgäste rollen auf einer Ebene weiter, bevor sich die Stufen für den weiteren An- bzw. Abstieg wieder aufbauen.

Von April bis August werden die Rolltreppen im Eingang in Richtung Innenstadt/Peterstraße ausgetauscht, zwischen April und Juli folgt der Aufzug im Eingang auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz.

Anschließend bis Ende 2026 erfolgen der Austausch der Rolltreppen im Eingang auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz sowie der Aufzug im Eingang Richtung Innenstadt/Peterstraße.

Die Bauarbeiten sind so getaktet, dass die Tunnel-Stationen Bayerischer Bahnhof und Wilhelm-Leuschner-Platz stets mit Rolltreppen und einem der beiden Aufzüge barrierefrei erreichbar sind. Da die beiden Eingänge der Stationen jeweils rund 500 Meter auseinanderliegen, bittet die DB alle Reisenden, den möglicherweise längeren Fußweg einzuplanen.

Während des Aufzugtauschs in der Station Leipziger Markt empfehlen wir Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie Personen mit Fahrrädern und Kinderwagen, die S-Bahn-Stationen Wilhelm-Leuschner-Platz oder Hauptbahnhof tief zu nutzen. Dies gilt insbesondere für Reisende mit Kinderwagen, schwerem Gepäck oder körperlichen Einschränkungen.

Mit diesen Maßnahmen setzt die Deutsche Bahn AG einen klaren Fokus auf die Verbesserung der Infrastruktur und die Erhöhung des Komforts für ihre Fahrgäste.

Die Modernisierungsarbeiten im City-Tunnel Leipzig sind Teil eines umfassenden Aktionsplans, mit dem die Deutsche Bahn AG die Barrierefreiheit und den Komfort für Reisende verbessern will. Die Bahn bleibt ihrem Ziel treu, Mobilität für alle zugänglich zu machen und dabei neue Maßstäbe in der Infrastruktur zu setzen.

Aktuell

Rückbau des Stellwerks Gerwisch startet – Deutsche Bahn bereitet Neubau nach Brand vor / Weitere Verbesserungen für Reisende zwischen Berlin und Magdeburg im ersten Quartal 2026 (Meldung vom: 07.01.2026)

Nach dem Brand im Stellwerk Gerwisch leitet die Deutsche Bahn den nächsten entscheidenden Schritt ein: Der Rückbau des beschädigten Stellwerks beginnt am 7. Januar 2026. Parallel laufen die Vorbereitungen für den Neubau eines modernen Elektronischen Stellwerks (ESTW), um die volle Streckenkapazität zwischen Magdeburg und Berlin dauerhaft wiederherzustellen.

Am 23. September 2025 war es im Stellwerk Gerwisch zu einem Brand mit irreparablen Schäden an der Leit- und Sicherungstechnik gekommen. Seitdem ist das Stellwerk außer Betrieb. Die DB InfraGO hatte anschließend umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um den Zugverkehr schrittweise wieder aufzunehmen und die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Seit dem 6. November 2025 wird mittels eines Ersatzverfahrens für den Zugbetrieb, die Strecke zwischen Magdeburg und Berlin mit bis zu drei Zügen pro Stunde und Richtung befahren. Ab dem 17. November verkehrte der stark nachgefragte Regionalexpress RE 1 wieder im Stundentakt. Seit dem 14. Dezember fährt der RE 1 auf der Strecke Magdeburg – Berlin im Wechsel mit der RB 40 zweistündlich: Alle zwei Stunden endet der RE 1 vorzeitig in Genthin statt in Magdeburg. In dem Takt fährt die RB 40 statt bis Burg verlängert weiter nach Genthin. In der anderen Stunde fahren RE 1 auf der angestammten Verbindung Magdeburg – Berlin und die RB 40 Braunschweig – Burg.

Nach einer weiteren Anpassung des Konzepts fährt die RB40 ab dem 7. Januar zusätzlich ab Magdeburg um 4.45 Uhr nach Genthin (an 5.30 Uhr), und ab 5.48 Uhr von Genthin nach Magdeburg (an 6.37 Uhr). Alle Halte werden bedient.

Im ersten Quartal 2026 wird die Deutsche Bahn die Stellwerke Biederitz und Möser technisch koppeln, um den Ausfall des dazwischen liegenden Stellwerkes Gerwisch teilweise zu kompensieren. Damit wird die Kapazität auf bis zu sechs Züge pro Stunde je Richtung noch einmal erhöht. Notwendig sind dafür umfangreiche Kabelarbeiten, technische Umbauten sowie neue Übertragungstechnik.

Der Rückbau des bisherigen Stellwerks in Gerwisch sowie der zugehörigen Anlagen soll bis Ende Februar 2026 abgeschlossen sein. Die Inbetriebnahme des neuen ESTW ist für das vierte Quartal geplant.

Dresden

Sperrung Dresden Hbf. (Meldung vom: 06.01.2026)

Kurz nach dem Jahreswechsel gehen die Arbeiten am sogenannten Kreuzungsbauwerk nahe dem Dresdner Hauptbahnhof in eine neue Phase. Vorübergehend ist eine vollständige Betriebspause erforderlich. Der Hauptbahnhof bleibt deshalb vom Freitag, 9. Januar (4 Uhr) bis Montag, 12. Januar (4 Uhr), für den Zugverkehr komplett gesperrt. Die Ladengeschäfte und Dienstleistungseinrichtungen im Hauptbahnhof sind davon nicht betroffen und bleiben geöffnet.

Grund: Ab Mitte Februar 2026 sollen Züge über den neu gebauten östlichen Teil des Kreuzungsbauwerks fahren. Dann erfolgt der Abriss des verbliebenen Teils der alten Brücke und der Neubau des westlichen Teils der neuen Gleisüberführung kann beginnen. Um die dafür erforderliche Software im Elektronischen Stellwerk zu aktualisieren, Gleise und Weichen sowie die Oberleitung anzupassen, muss der Hauptbahnhof Dresden vorübergehend gesperrt werden.

Änderungen im Fernverkehr während der Sperrung im Januar

Alle Fernverkehrszüge von und nach Berlin und Leipzig beginnen und enden in der Sperrpause in Dresden Neustadt.
Die Züge in und aus Richtung Prag entfallen. Zwischen Dresden und Ústí nad Labem wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Nahverkehr

Linien S 1, S 2
Entfall zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Reick

Linien RE 15, RE 18, RB 31
Beginnen und enden in Dresden-Friedrichstadt

Linien RE 1, RE 2, RB 33, RB 60, RB 61, S 8
Beginnen und enden in Dresden-Neustadt

Linie RE 50
Beginnt und endet in Dresden-Neustadt

Linien RE 3, RB 30, S 3
Beginnen und enden in Dresden-Plauen

Eine von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB), Deutscher Bahn und Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) eingerichtete Straßenbahnlinie 26 bringt Pendler von Dresden- Neustadt zum Hauptbahnhof und zurück. Ersatzbusse verkehren zwischen dem Hauptbahnhof und den Stadtteilen Dresden-Reick, Dresden-Plauen und Dresden-Friedrichstadt.

Die angepassten Fahrpläne sind bereits in die Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet (www.bahn.de, www.trilex.de, www.mitteldeutsche-regiobahn.de und in der App DB Navigator).

Halbzeit bei Modernisierungsarbeiten erreicht

Mit den anstehenden Baumaßnahmen und der Inbetriebnahme des östlichen Teils des neuen Kreuzungsbauwerks hat die DBInfraGO erfolgreich die Halbzeit in dem Projekt erreicht, das bis 2027 fertiggestellt werden soll.

Das Kreuzungsbauwerk liegt westlich des Dresdner Hauptbahnhofs. Hier verlaufen die Ausbaustrecken Leipzig–Dresden sowie Berlin–Dresden (jeweils oben) über die Gleise der Sachsen-Franken-Magistrale (unten). Das alte Kreuzungsbauwerk befindet sich in einem schlechten Zustand. Deshalb ersetzen es die Fachleute durch einen Neubau. Sie optimieren die Gleise so, dass die Züge künftig bis 80 statt bisher 60 Kilometer pro Stunde fahren können. Dadurch werden die drei genannten Ausbaustrecken besser in den Hauptbahnhof Dresden eingebunden.

Die große Herausforderung bei den Bauarbeiten liegt darin, den Abriss und Neubau der Brücke in einzelnen Bauphasen weitestgehend bei Aufrechterhaltung des Eisenbahnverkehrs zu organisieren. Da die Brücke faktisch auf allen Seiten von Gleisen umgeben ist, stellt dies an die Baulogistik sehr hohe Anforderungen. Ohne temporäre Gleissperrungen ist die Bauumsetzung nicht möglich.

Dresden

Zusatzlinie 26 fährt vom Hauptbahnhof zum Bahnhof Neustadt (Meldung vom: 06.01.2026)

Weil die Deutsche Bahn AG am Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2026 wegen laufender Bauarbeiten den Zugverkehr zwischen dem Dresdner Hauptbahnhof und dem Bahnhof Neustadt unterbricht, hat die DB Regio bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) erneut einen Ersatzverkehr mit Straßenbahnen für alle Regionalzüge bestellt.

Von Freitag, dem 9. Januar 2026, 3:45 Uhr bis Montag, dem 11. Januar 2026, 1:00 Uhr verkehrt deshalb die Linie 26 zusätzlich im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Die Fahrzeuge tragen neben Liniennummer und Fahrtziel zusätzlich ein deutschlandweit übliches Signet, welches sie als Ersatzverkehr der Deutschen Bahn ausweist.

Die „26“ fährt von Plauen nach Mickten und zurück. Dabei verbindet sie den Hauptbahnhof mit dem Bahnhof Neustadt über den westlichen Stadtring und die Marienbrücke. Im Streckenverlauf bedient sie auch die S-Bahnhöfe Freiberger Straße und Dresden-Mitte. Die Wagen verkehren von 6:15 Uhr bis 19:15 Uhr im Zehn-Minuten-Takt, frühmorgens, abends und nachts werden Fahrten alle 15 beziehungsweise 30 Minuten angeboten. Alternativ können Fahrgäste zwischen beiden großen Bahnhöfen auch die Straßenbahnlinie 3 benutzen. Der Übergang von und zur Straßenbahn erfolgt am Hauptbahnhof unter den DB-Brücken und am Bahnhof Neustadt auf der Hansastraße. Weitere Informationen zum Fahrplan findet man im Internet unter www.dvb.de sowie beim Verkehrsverbund Oberelbe unter www.vvo-online.de.

Wegen Ihrer Historie genießt die Linie 26 nicht nur unter Straßenbahnfreunden Kultstatus. Auch die Fahrerinnen und Fahrer der DVB freuen sich auf den vorübergehenden Relaunch, obwohl die Linie nur einen Teil ihrer einst historischen Strecke befährt. Jedenfalls sind die Dienste auf der „26“ beim DVB-Fahrpersonal begehrt. Das waren sie schon vor zwei Jahren, als die DB Regio diese Verbindung das erste Mal bei den DVB bestellt hatte. Damals gab es für 17 Dienste mehr als 60 Fahrerinnen und Fahrer, die gern eine „26“ gefahren wären. Das wird diesmal ähnlich sein.

Das Original der Straßenbahnlinie 26 fuhr seit 1909 auf dem inneren Dresdner Stadtring im Kreis. Daher resultiert auch die von der Dresdner Bevölkerung noch immer verwendete Bezeichnung „26er-Ring“. Mit zeitlichen Unterbrechungen und zuletzt einer Verlagerung von Start und Ziel an die Endpunkte Johannstadt und Zschertnitz war die „26“ bis zur Liniennetzreform 2000 im Einsatz. Danach wurde sie nicht mehr benötigt, weil sich andere Linien die Bedienung des „26er-Rings“ teilten. So ist es auch heute noch.

Aktuell

Willkommen 2026 (Meldung vom: 05.01.2026)

Das Team Nahverkehr Mitteldeutschland wünscht allen ein gesundes neues Jahr 2026 ;)

Jena | Tramlink Tw 806 als Linie 4 kurz vor der Haltestelle Sparkassen-Arena | 25. Februar 2025

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